Sautod am Goetheturm.

1. Januar 2010

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Sautod am Goetheturm.

Es gibt viele Wege, das neue Jahr anzufangen. Mit einer Bloody Mary, mit Rollmops oder Acetylsalizylsäure. Läufer sehen meistens davon ab. Denn für die gibt es nur einen adäquaten Weg, das neue Jahr zu begrüßen: mit einem ordentlichen Lauf. (…)

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Das Beste zum Schluss.

31. Dezember 2009

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Das Beste zum Schluss.

Zum Geburtstag gratulieren, wenn noch gar nicht Geburtstag ist, bringt Unglück. Aber wie ist das mit Silvesterlaufen, wenn noch gar nicht Silvester ist? „Das ist prima“, sagt sich der Spiridon Frankfurt, einer der größten Laufvereine Deutschlands, „wir sind eben unserer Zeit voraus“. Der Frankfurter Silvesterlauf findet folgerichtig ein paar Tage vor Silvester statt. (…)

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22. November 2009

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Von der Unterhose des Verderbens und dem Alpenveilchen des Grauens.

Von der Unterhose des Verderbens und dem Alpenveilchen des Grauens.

Deutschland im November. Zum Auswandern. Überhaupt Deutschland. Regen, immer nur Regen. Und grau und trist. Und alle sind depressiv und essen schon seit August Lebkuchen gegen die Depression. Nur wegen des Wetters. Das weiß doch jeder. Dabei ist es in Wirklichkeit frei erfunden. Seit Jahren laufe ich im November in Rüsselsheim den Lindenseelauf mit. Geregnet hat es noch nie.

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20. November 2009

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Die Hässlichkeit des Langstreckenläufers.

Die Hässlichkeit des Langstreckenläufers.

Mark Remy hat sich bereits in mehreren Kolumnen für die amerikanische Runner’s World mit dem Phänomen hässlicher Läuferfotos auseinandergesetzt. Während er anfangs noch dachte, persönlich von einzelnen Fotodiensten gemobbt zu werden ( “Why does MarathonFoto hate me?”), kam er über einen schmerzhaften Prozess (”Brightroom hates me, too”) zu der Überzeugung, dass es jeden treffen kann.

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27. Oktober 2009

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Der Puschel-Marathon.

Der Puschel-Marathon.

Beim Puschel Marathon handelt es sich nicht etwa um einen Landschaftslauf in Österreich („Der Kaiser fährt heuer wieder zur Kur nach Puschl“). Es ist vielmehr eine besondere Ausdauersportart. Sie wird von denjenigen ausgeübt, die mehrere Stunden am Streckenrand Marathonläufer anfeuern und sich dabei eines Puschels bedienen. Vor einigen Jahren kaufte ich in einem Fachgeschäft für Clownsbedarf einen riesengroßen, raschelnden Cheerleader-Puschel. Er ist pink. Sehr pink. (…)

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27. September 2009

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Ask the therapist.

Ask the therapist.

Der Altköniglauf beginnt mit einer Panne. Ich bin zu früh aufgestanden. Aus Versehen. Eine ganze Stunde. Was hätte man in der Zeit nicht noch alles träumen können! Neulich träumte ich von jemandem, der mich fragte: „Sind alle in deiner Familie so kariert?“ Das wäre eine gute Frage für einen Therapeuten. Die große Philosophin Mariah Carey hat einmal gesungen, dass in uns allen ein kleiner Held wohnt. (…)

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16. August 2009

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Evita und die tätowierte Wade.

Evita und die tätowierte Wade.

Nein, ich erkläre jetzt nicht, wo Nidderau-Eichen liegt. Wozu gibt es Google Maps? Vielleicht nur so viel: es liegt gleich bei Windecken und Erbstadt. Gell, jetzt dämmert’s. Auf jeden Fall ist es schön dort. Zumindest im Wald, den Rest kenne ich nicht so gut. Den Wald kenne ich umso besser, ich bin dort bei einem Lauf nämlich schon mal Letzte geworden. Aber das ist eine andere Geschichte. (…)

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15. August 2009

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Wenn Läufer zu Sterntalern werden

Wenn Läufer zu Sterntalern werden

Manche Läufer tragen jetzt schon wieder kurze Hosen. Manche auch gar keine.
Orsippos ist gereizt. Er hat lange trainiert für diesen Stadionlauf und jetzt droht alles schief zu gehen. Sein Lendenschurz macht ihm zu schaffen. Das Ziegenleder ist feucht vom Schweiß und scheuert. Da fasst der junge Läufer einen Entschluss: kurzerhand entledigt er sich seines einzigen [...]

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12. August 2009

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Das Blutkörperchen-Maskottchen.

Das Blutkörperchen-Maskottchen.

Mal ehrlich: Läufer haben alles. Dank Discounter-Angeboten quellen die Schränke über vor Tights, Socken und Mützen. Aber von einem können Ausdauersportler nie genug haben: Rote Blutkörperchen zur verbesserten Sauerstoffaufnahme. Höhentraining kann sich allerdings nicht jeder leisten. Hier kommt die Lösung (…)

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26. Juli 2009

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Die ganze Welt des Laufens.

Die ganze Welt des Laufens.

Heute fahren wir nach Obertshausen. Genauer gesagt, nach Hausen. Einem der zwei Ortsteile von Obertshausen. Der andere heißt nicht etwa Oberts, sondern auch Obertshausen. Das ist alles sehr verwirrend und ich bin froh, dass ich heute hier nicht die Ortschronik schreiben muss, sondern nur einen Laufbericht. Wir rollen also in den Ortsteil und gleich fällt mir ein Slogan für ein Parkhaus ein, den ich gestern gelesen habe: (…)

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12. Juli 2009

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Kirschen, kariert.

Kirschen, kariert.

Ockstädter Kirschen sind eine Delikatesse. Besonders in Stierstadt. Zumindest lässt sich das vermuten, wenn man die zahlreichen Schilder zum Kirschverkauf in und um Stierstadt betrachtet. Die Kirschen sind anscheinend tatsächlich reif geworden, obwohl schon seit Tagen wieder etwas herrscht, dass man nur im allerweitesten Sinne als „Wetter“ bezeichnen kann. Der Himmel zeigt sich in einer Farbe, die sich sonst nur ergibt, wenn man ein schwarzes T-Shirt versehentlich mit der weißen Wäsche gewaschen hat. (…)

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12. Oktober 2008

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Laufen mit Dieter Baumann und Jörg Haider.

Laufen mit Dieter Baumann und Jörg Haider.

Die Begleitung bei einem Lauf kann man sich nicht aussuchen. Bei einem Volkslauf ohnehin nicht – wer da streng riechend und schnaubend um uns herumläuft, haben wir nicht zu bestimmen. Aber auch die virtuellen Begleiter kommen und gehen – mit dem Flow des Laufens kommen auch die Gedanken an Menschen, die wir lieben und hassen, über die wir uns geärgert oder gefreut haben, über die wir uns Sorgen machen oder die uns sonst beschäftigen. Sie fliegen uns zu und wir können uns kaum wehren. (…)

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19. September 2008

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Ernährung und Training.

Ernährung und Training.

Was Sie schon immer über Ernährung wissen wollten: einfach hier nachschlagen.
“Ernährung und Training” ist kein sehr aufregender Titel. Aber wer einen so guten Ratgeber schreiben kann wie Dr. Wolfgang Feil und Dr. Thomas Wessinghage, der braucht keine fetzigen Titel. Das Buch ist wirklich einzigartig. Es ist für Ausdauersportler geschrieben und beantwortet die entscheidenden Fragen: Was [...]

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14. September 2008

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Eine Premiere mit Hindernissen

Eine Premiere mit Hindernissen

Wespen mögen keine Muffins. Das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Das heißt, eigentlich müsste es an einer ganz anderen Stelle mal gesagt werden, nämlich in meinem Laufbericht von letzter Woche. Dieser hat jedoch aus Zeitgründen nie das Dunkel der Welt erblickt. Und deshalb gehen wichtige Erkenntnisse jetzt einfach so verloren. Fast. Denn es gibt ja den Laufbericht von dieser Woche. Da kann man das mit den Wespen einfach so reinschummeln. Letzte Woche in Mühlheim-Dietesheim versuchten ein paar tapfere Vereinsfrauen (…)

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