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	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Artikel</title>
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	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
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		<title>Hitzefrei.</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 18:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nacktlaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktsport]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer an einem Volkslauf teilnimmt, freut sich in der Regel &#252;ber Zuschauer. Fans, die anfeuern, trommeln und den L&#228;ufern bewundernde Blicke zuwerfen. Die rund 70 Teilnehmer, die f&#252;r den 12-Stunden Lauf am See Zieselsmaar in Kerpen gemeldet waren, hatten f&#252;r Publikum allerdings nicht viel &#252;brig. Es sei denn, die Zuschauer waren genauso gekleidet wie sie: gar nicht. ]]></description>
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<h4>Was zieht man in den schwei&#223;treibenden Sommermonaten am Besten zum Laufen an? Manche L&#228;ufer kennen eine verbl&#252;ffend einfache Antwort: nichts!</h4>
<p>Wer an einem Volkslauf teilnimmt, freut sich in der Regel &#252;ber Zuschauer. Fans, die anfeuern, trommeln und den L&#228;ufern bewundernde Blicke zuwerfen. Die rund 50 Teilnehmer, die f&#252;r den 12-Stunden Lauf am See Zieselsmaar in Kerpen gemeldet waren, hatten f&#252;r Publikum allerdings nicht viel &#252;brig. Es sei denn, die Zuschauer waren genauso gekleidet wie sie: gar nicht. Denn der Lauf, der Ende Juni zum ersten Mal stattfand, ist ein so genannter Naturistenlauf – in seiner Ausschreibung war der Verzicht auf Kleidung als Teilnahmevoraussetzung festgelegt. Der Naturistenlauf am Strand von Sopelana in Spanien, der Nacktlauf auf dem Roskilde-Festival in D&#228;nemark, das BARE-2-BREAKERS-Treffen in San Fransisco – &#252;berall auf der Welt finden im Sommer Nacktl&#228;ufe statt. Zum Teil gibt es sie schon seit vielen Jahren – Ansto&#223; erregen sie in der Bev&#246;lkerung kaum. Aber was passiert, wenn passionierte Nacktl&#228;ufer auch bei Trainingsl&#228;ufen au&#223;erhalb abgesteckter Routen die Tights fallen lassen?</p>
<p>“Das st&#246;rt h&#246;chstens eine verklemmte Minderheit”, meint Dr. Peter Niehenke, Sexualtherapeut, Astrologe und Deutschlands ber&#252;hmtester Nacktjogger. Vor einigen Jahren lief er beinahe t&#228;glich durch Wiesen, St&#228;dte und die deutsche Medienlandschaft. Sein Anliegen: Nacktheit ist ein B&#252;rgerrecht. Wer nackt laufen, radfahren oder snowboarden will, sollte dies tun d&#252;rfen. Unbehelligt und frei. Doch trotz der von ihm beschworenen Akzeptanz erwies sich Niehenkes Leidenschaft als ein Hobby f&#252;r Besserverdiener. In seiner Heimatstadt Freiburg musste der k&#228;lte- und kritikresistente B&#252;rgerrechtler insgesamt mehrere tausend Euro Ordnungsgeld begleichen. Die Boulevardpresse nannte Niehenke bald “Den Nacktl&#228;ufer von Freiburg”. Das klingt ein wenig wie “Der Kalif von K&#246;ln” oder “Der Kannibale von Rotenburg”. In jedem Fall gef&#228;hrlich und kriminell. Die F&#228;hrte ist falsch &#8211; ein Gesetz, das Nacktsein in der &#214;ffentlichkeit verbietet, gibt es nicht.</p>
<h5>Ohne alles f&#252;r alle.</h5>
<p>Es liegt nahe zu glauben, dass Niehenkes &#220;berzeugung kaum Anh&#228;nger hat. Doch in vielen Bekleideten steckt ein heimlicher Nackter. Den medienwirksamen Konfrontationskurs m&#246;gen allerdings die wenigsten. Horst Kehm, Mitinitator der Seite www.nacktjoggen.de und Teilnehmer an regelm&#228;&#223;igen Nacktlauftreffs steht Provokationen skeptisch gegen&#252;ber.</p>
<p>”Wir wollen uns niemandem aufdr&#228;ngen. Akzeptanz erreicht man eher nach und nach als mit der Hauruck-Methode.” Wie Kehm bevorzugen immer mehr Naturisten den sanften Kampf. Gegen Vorurteile, gegen die Einordnung in die Schmuddelecke und den Vorwurf, sich auf Kosten anderer exhibtionieren zu wollen. Nacktl&#228;ufer verweisen hier gern auf ihren Urvater: seit den 15. Olympischen Spielen 720 v. Chr. gilt Orsippos von Megaron als der erste unbekleidete L&#228;ufer. Es hie&#223;, sein Verzicht auf den damals noch &#252;blichen Lendenschurz habe ihm zum Sieg verholfen und so taten es ihm in der Antike bald viele Sportler gleich.</p>
<p>Aber wof&#252;r das Ganze heute? Warum muss man im Zeitalter federleichter High-Tech Textilien beim Sport unbedingt zum Freischwinger werden? Warum treffen sich Menschen zum Nacktjoggen, Nacktradeln, Nacktreiten oder Nacktgolfen? Die erste Antwort, die Naturisten auf der ganzen Welt geben, lautet: Freiheit. Wenn nichts einengt, die Luft ungehindert den K&#246;rper umstr&#246;mt, sprechen textillose L&#228;ufer von “Einssein mit der Natur”, von “Leichtigkeit” und “intensivem K&#246;rpergef&#252;hl”. Gelegentlich werden auch religi&#246;se Motive angef&#252;hrt. Man akzeptiert sich eben so, wie Gott einen schuf.</p>
<h5>Wo nichts ist, wird nichts nass.</h5>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Klaus Hartmann, FKK-Anh&#228;nger und wie Horst ein Vertreter der “sanften Konfrontation” hat obendrein ganz praktische Argumente. Nach seiner Erfahrung funktioniert beim Nacktlaufen der nat&#252;rliche Temperaturausgleich &#252;ber die Haut viel besser als mit Kleidung. Kai Marquardt, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Sportartikelherstellers RONO Innovations h&#228;lt das f&#252;r eine Illusion. “Funktionelle Sporttextilien leiten den Schwei&#223; vom K&#246;rper weg. Sie kleben nicht auf der Haut und k&#246;nnen sogar f&#252;r K&#252;hlung sorgen. Somit temperieren sie den K&#246;rper optimal. Vom Schwei&#223; klebrig gewordene Haut reibt sich au&#223;erdem schneller wund.”</span></p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/08/nackedei.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-86" title="nackedei" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/08/nackedei.jpg" alt="nackedei" width="464" height="310" /></a></p>
<p>Ausdauernaturisten berichten in der Tat von unangenehmen Scheuerstellen. Damit unterscheiden sie sich allerdings nicht unbedingt von angezogenen L&#228;ufern. Wunde Brustwarzen kennen Nacktjogger zumindest nicht. Die Witterung setzt dem Naturerlebnis zweifelsohne Grenzen. “Bei 13 Grad und Wind ist Schluss” bedauert Horst. Frauen brauchen beim Nacktlaufen ein besonders dickes Fell – der Verzicht auf einen Sport-BH wird leicht zu einer &#252;beraus &#246;ffentlichkeitswirksamen Erfahrung. Organisatoren von Nackt-Volksl&#228;ufen haben deshalb ein Einsehen: sie erlauben neben Socken, Schuhen und einer Kappe in der Regel auch ein Bustier.</p>
<h5>Mehr Fun als Run.</h5>
<p>Textilverweigerer sprechen von verbesserter Leistungsf&#228;higkeit – doch um Bestzeiten geht es bei diesen Funruns kaum. Auch beim 12-Stunden Spenden-Lauf in Kerpen liefen alle Altersgruppen mehr f&#252;r den guten Zweck als die gute Platzierung. F&#252;r Dr. Niehenke haben solche Spektakel ohnehin an Reiz verloren. Das Nacktjoggen hat er inzwischen weitgehend aufgegeben und sich stattdessen einer Naturerfahrung der etwas anderen Art zugewandt: mit mehreren Initiativen widmet er sich heute “dem Morast in der deutschen Justiz”.</p>
<p><em>(Erschienen in der </em><a href="http://www.runnersworld.de/" target="_blank"><em>Runner&#8217;s World</em></a><em> August 2010)</em></p>

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		<title>Monolog mit Biber.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2005 15:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Im Winter morgens zum Laufen aufstehen ist ganz einfach. 
Vorausgesetzt, es kommen keine Tiere dazwischen.
Laufen ist f&#252;r mich wie Z&#228;hneputzen. Ich muss da gar nicht mehr dr&#252;ber nachdenken. Wie heute morgen zum Beispiel. Es klingelt der Wecker, 6:00 Uhr. Ich laufe gern morgens, wenn wenig los ist auf den B&#252;rgersteigen und den Parkwegen. Ich strecke meine [...]]]></description>
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<h4>Im Winter morgens zum Laufen aufstehen ist ganz einfach. </h4>
<h4>Vorausgesetzt, es kommen keine Tiere dazwischen.</h4>
<p>Laufen ist f&#252;r mich wie Z&#228;hneputzen. Ich muss da gar nicht mehr dr&#252;ber nachdenken. Wie heute morgen zum Beispiel. Es klingelt der Wecker, 6:00 Uhr. Ich laufe gern morgens, wenn wenig los ist auf den B&#252;rgersteigen und den Parkwegen. Ich strecke meine Zehen, verscheuche einen M&#246;chtegern- krampf in der Wade und lausche nach drau&#223;en. Ein Auto f&#228;hrt vorbei. Es klingt, als w&#228;re es durch ein mittelgro&#223;es Planschbecken gefahren. Soso, es regnet also. Meine Lieblingslaufjacke, die warme regendichte, ist in der W&#228;sche. Na ja, egal. Mein Bett f&#252;hlt sich unglaublich wohlig an. Es ist ganz frisch bezogen. Biberbettw&#228;sche. Wieso hei&#223;t das &#252;berhaupt &#8220;Biber&#8221;? Hat das was mit den kleinen pl&#252;schigen Holzf&#228;llern zu tun? Morgens stellt man sich doch immer die wichtigsten Fragen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Wecker.jpg"><img class="size-full wp-image-1420 aligncenter" title="Wecker" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Wecker.jpg" alt="Wecker" width="313" height="227" /></a></p>
<p>Warme, duftige Biberbettw&#228;sche ist eine Welt. Kalter, nasser Asphalt eine andere. Dazwischen liegt eine lange, beschwerliche Reise. Es sei denn, man ist eher so ein kurzentschlossener Typ. Wie ich. Das ist ja nicht jeder, gerade im Winter. Erst gestern haben wir noch dar&#252;ber gesprochen. Gestern war n&#228;mlich L&#228;uferstammtisch. Sabine sagte, es sei gar nicht gut, im Winter so viel zu laufen. Vor zwei Jahren sei sie mal jeden Tag gelaufen und davon h&#228;tte sie morgens immer Herzklopfen bekommen. Ich h&#246;re auf meinen Herzschlag. Tats&#228;chlich, da pocht was. Ich sollte das gelegentlich mal messen.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fafad2; "><em>Lieber sp&#228;ter lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Monolog_mit_Biber-.pdf" target="_blank"><em>Druckversion</em></a><em> als PDF.</em></div></div>
<p>Ansonsten gab&#8217;s eigentlich nicht viel Neues beim Stammtisch. Bernd ist in M&#252;nchen gelaufen und hat bei km 32 ein Trans- parent seiner Kinder entdeckt. &#8220;Papi, Du bist der Gr&#246;&#223;te&#8221; stand drauf. Er wusste, dass sie heimlich eins gemalt hatten. Trotz- dem war er ganz ger&#252;hrt. Als er die Kleinen umarmen wollte, hat er gemerkt, dass es gar nicht seine Kinder waren. Die standen einen Kilometer weiter mit dem Schild &#8220;Qu&#228;l Dich, Du Sau!&#8221;. Doris plagt sich immer noch mit ihrem Fersensporn und G&#252;nther immer noch mit seiner Frau. Die findet es unm&#246;glich, dass er soviel l&#228;uft. Sie sagt, wenn er unbedingt Bewegung br&#228;uchte, sollte er lieber &#246;fter mal das Leergut zum Container bringen. Daraufhin hat er gesagt, wenn sie unbedingt sprechen m&#252;sste, k&#246;nnte sie ihm lieber &#246;fter mal den Sportteil der Tageszeitung vorlesen. Seitdem ist Funkstille.</p>
<p><em> <div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fff5ee; ">Diesen Text gibt es auch als <a href="http://frauschmitt.podspot.de/" target="_blank">Podcast-Episode</a> zum H&#246;ren.</div></em></p>
<p>Ich habe keine Kinder und keine Frauen und deshalb r&#228;kle ich mich jetzt ein bisschen. Ich kann tun und lassen, was ich will. Ich kann aufstehen, ich kann aber auch liegenbleiben. Letzteres nat&#252;rlich nur theoretisch. Mal angenommen, also nur mal angenommen, ich w&#252;rde jetzt liegenbleiben. Oder vielleicht warten, bis es hell wird. Dann kann ich aber nur noch die kleine Runde drehen, sonst komme ich zu sp&#228;t ins B&#252;ro. Aber es w&#228;re nicht mehr so unangenehm dunkel. Seit ich “Das Wunder von Lengede&#8221; gesehen habe, wollte ich mir unbedingt eine Stirnlampe kaufen. Aber ich vergesse es immer wieder. Sonst w&#228;re das ja kein Problem mit der Dunkelheit. Ich w&#228;re zwar das schwer-f&#228;lligste Gl&#252;hw&#252;rmchen im ganzen Park, aber das w&#228;re mir egal. Vielleicht lege ich mich nochmal ganz kurz auf die Seite. Nur ganz kurz, wegen der Wirbels&#228;ule, damit die nochmal in eine andere Streckung kommt. Pl&#246;tzlich steht ein Biber vor mir.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Biber.jpg"><img class="size-full wp-image-1421 aligncenter" title="Biber" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Biber.jpg" alt="Biber" width="280" height="351" /></a></p>
<p>Er ist ganz nackt geschoren, wie ein Schaf. &#8220;Du hast mir mein Fell weggenommen&#8221;, sagt der Biber. &#8220;Nur f&#252;r Deine bl&#246;de Bettw&#228;sche.&#8221; &#8220;Entschuldige, Biber&#8221; h&#246;re ich mich sagen. &#8220;Ich bin kein Biber&#8221;, sagt der Biber. &#8220;Ich bin ein Schweinehund.&#8221;  Ich schrecke hoch. Da muss ich doch tats&#228;chlich noch einmal eingenickt sein. Jetzt reicht&#8217;s aber. Ob ich laufe, oder nicht, bestimme immer noch ich und nicht irgendeine mir innewohnende Fauna. Ich ziehe mir selbst die Bettdecke weg und stehe auf. Es ist gar nicht so schlimm. Ich w&#252;hle meine Jacke aus der Dreckw&#228;sche hervor. Sie riecht ein bisschen, als h&#228;tte ich sie &#252;ber Nacht in Essig eingelegt, aber darauf kann ich jetzt keine R&#252;cksicht nehmen. Ich schn&#252;re die Schuhe und gehe hinaus. Es ist klirrend kalt, mein Atem macht wei&#223;e W&#246;lkchen. Scheinbar hat es l&#228;ngst aufgeh&#246;rt zu regnen. Hinter dem Haus steht die Sonne wie ein riesengro&#223;er dicker roter Ball. Laufen ist doch etwas Wunderbares. Man darf nur nicht dr&#252;ber nachdenken.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Sonnenuntergang.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1422" title="Sonnenuntergang" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Sonnenuntergang.jpg" alt="Sonnenuntergang" width="520" height="248" /></a></p>

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		<title>Thank god it’s monday.</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2005 15:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Eine Serie von Laufevents vers&#252;&#223;te L&#228;ufern in vier St&#228;dten den Wochenanfang.
„Montag ist Lauftag!“, das postulierten in diesem Fr&#252;hjahr der Deutsche Leichtathletik Verband und sein offizieller Partner Nike mit ihrem Runday Monday. „Ach was“, sagt da der geneigte Vereinsl&#228;ufer. „Am Sonntag mache ich einen Wettkampf oder einen langen Lauf – Montag ist Ruhetag!“ Dabei spielen gerade [...]]]></description>
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<h4><strong>Eine Serie von Laufevents vers&#252;&#223;te L&#228;ufern in vier St&#228;dten den Wochenanfang.</strong></h4>
<p>„Montag ist Lauftag!“, das postulierten in diesem Fr&#252;hjahr der Deutsche Leichtathletik Verband und sein offizieller Partner Nike mit ihrem Runday Monday. „Ach was“, sagt da der geneigte Vereinsl&#228;ufer. „Am Sonntag mache ich einen Wettkampf oder einen langen Lauf – Montag ist Ruhetag!“ Dabei spielen gerade die Vereinsl&#228;ufer beim Runday Monday eine entscheidende Rolle. Allerdings weniger als „Zielgruppe“, denn als laufende Motivatoren und gutgelaunte Werbetr&#228;ger in eigener Sache.   Runday Monday &#8211; das klingt h&#252;bsch. Deutlich besser als etwa „Lauftag Donnerstag“. In Fitness-Studios ist montags traditionell Hochbetrieb. Wer am Wochenende &#252;ber die Str&#228;nge geschlagen hat, erhofft sich Wiedergutmachung durch Bewegung. Der Termin f&#252;r eine Lauf-Veranstaltungsreihe am Montagabend scheint also gar nicht so schlecht gew&#228;hlt. Nicht, wenn man neue L&#228;ufer gewinnen will. Eben solche, die man mit einem Volkslaufkalender nicht erreicht.  Au&#223;er einem sch&#246;nen Namen erdachten sich der DLV und Nike auch noch das Konzept f&#252;r die Rundays. Vier St&#228;dte, acht Laufabende, Drei-Kilometer-Runden. Zwanglos soll das Ganze sein, mit viel Lockerheit, Spa&#223; und „hohem Flirtfaktor“, wie es in der Werbung hei&#223;t. In Frankfurt, neben Stuttgart, Berlin und Leipzig auserw&#228;hlte Runday Monday Stadt, ist man von Anfang an f&#252;r das Konzept zu haben. Wo Banker von einer After Work Party zur n&#228;chsten fegen, darf gern auch mal ein After Work Run dazwischen sein.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/runday-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1416" title="runday-1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/runday-1.jpg" alt="runday-1" width="491" height="369" /></a></p>
<h4>„I will survive“ zur Einstimmung.</h4>
<p>Schon beim ersten Termin treffen sich etwa 300 L&#228;uferinnen und L&#228;ufer am s&#252;dlichen Mainufer. Der Altersdurchschnitt ist etwas niedriger als bei einem gew&#246;hnlichen Volkslauf. Neugierig werden der Informationsstand des Hessischen Leichtathletik Verbands und der „Try On Van“ von Nike be&#228;ugt, an dem man die neuesten Treter anprobieren und probelaufen kann. „Ich hab‘ ja gar nicht gewusst, dass es hier so viele Laufvereine gibt“ ruft eine junge Dame im neongelben neuen Laufshirt aus. Volkslaufausschreibungen und Infobl&#228;ttchen werden interessiert durchgebl&#228;ttert – und wieder hingelegt. Man will sie ja nicht mit auf die Strecke nehmen. Beim nachfolgenden Aufw&#228;rmprogramm wird das Mainufer zum Ferienclub mit Animation.  Nadine Lindenstruth, Sportlehrerin und Personal Trainerin turnt vor, alle anderen tun es ihr nach und h&#252;pfen, wippen und biegen sich zu dem stampfenden Rhythmus bew&#228;hrter Discokracher. W&#228;hrend die Bewegungswilligen mit den H&#252;ften kreisen, haben sie noch einmal die Chance, in sich hineinzuhorchen. Wie schnell will ich heute laufen, welcher Gruppe schlie&#223;e ich mich an?  Der Runday Monday ist kein Wettkampf, nur ein Lauf unter Gleichgesinnten – und Gleichschnellen. Da gibt es die Ambitionierten (3-4 Minuten/km), die Z&#252;gigen (5-6 Min/km), die Gem&#252;tlichen (6-7 Min/km) und die Einsteiger (&gt; 7 Min/km). In der letzten Gruppe sind auch die Walker willkommen. Damit nicht alle auf einmal losst&#252;rmen und der angek&#252;ndigte Flirtfaktor durch unfreiwilligen K&#246;rperkontakt nicht allzu sehr forciert wird, startet man in Etappen. F&#252;r jede Tempogruppe gibt es mehrere Pacemaker, die nacheinander einzeln auf die Strecke gehen.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Runday-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1417" title="Runday-2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Runday-2.jpg" alt="Runday-2" width="481" height="322" /></a></p>
<h4>Vom Bestzeitentraining bis zum Power-Quasseling.</h4>
<p>Die Schnellsten starten zuerst. Es gibt nicht viele, die dieses hohe Tempo mitgehen k&#246;nnen. Wer es kann, findet hier in seinem Pacemaker einen erfahrenen Trainer, der exakt und gleichm&#228;&#223;ig l&#228;uft. Und damit vielleicht auch den Trainingspartner, den er immer vermisst hat. Michael, ein hagerer junger Mann mit sehnigen Triathlonbeinen, findet das Angebot deshalb „traumhaft“. Weiter hinten geht es geselliger und gespr&#228;chiger zu. Stephan und Ute sind extra aus Darmstadt gekommen. W&#228;hrend sie im farblich abgestimmten Laufdress unterwegs ist, tr&#228;gt er Hose und Shirt aus Baumwolle, die aussehen, als w&#228;ren sie noch aus der Schulzeit &#252;brig geblieben. Sein Credo: „Funktionsshirts haben nur die Funktion, die anderen durch miefigen Geruch in die Flucht zu schlagen.“ Ein schwieriger Fall f&#252;r Nike. Aber ein guter Fang f&#252;r den DLV. Den Idealismus der tempomachenden Trainer findet er so beeindruckend, dass er dar&#252;ber nachdenkt, sich einem der Vereine anzuschlie&#223;en.</p>
<h4>Motivation im Kilometertakt.</h4>
<p>An einem Verpflegungsstand werden Getr&#228;nke gereicht – kostenlos. Das gibt Kraft f&#252;r die n&#228;chste Runde. Wer schwere Beine hat, kann aber auch einfach aussteigen. Ein Applaus geht durch die Menge. Am Wegrand stehen ein paar eigens engagierte Trommler, um die L&#228;ufer anzufeuern. F&#252;r viele ist es das erste Mal, dass sie diese Unterst&#252;tzung genie&#223;en. Den wenigen, die sich noch nicht unterhalten („Und wo l&#228;ufst’n du sonst so?“), ist trotzdem nicht langweilig.   Daf&#252;r sorgen Schilder wie „Du schaffst es! Was auch immer.“ oder „Haben Sie auch das Gef&#252;hl, im Kreis zu laufen?“ oder „Die n&#228;chste Runde geht auf’s Haus.“. Die L&#228;ufer lachen. Leistungsstress und Verbissenheit sieht anders aus. Den Schlusslichtern des bunten L&#228;uferbandwurms, der sich am Ufer entlang, und immer wieder &#252;ber die beiden Br&#252;cken schl&#228;ngelt, darf man damit ohnehin nicht kommen. Hier werden w&#228;hrend des gem&#228;chlichen Trabs ganze Lebensgeschichten ausgetauscht. Sabine, die sich gleich zwei Jacken um die H&#252;ften geknotet hat, bringt es auf den Punkt: „Endlich mal nicht alleine laufen.“ Der Runday Monday, so scheint es, ist ein Volltreffer. F&#252;r die Initiatoren und vor allem f&#252;r die stetig wachsende Gemeinde gesundheitsorientierter Breitensportler. Im kommenden Jahr wird die Veranstaltungsreihe eine Neuauflage erleben. Sabine will wieder dabei sein: „Bis dahin hab‘ ich auch meinen Freund soweit.“.</p>

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		<title>Free your feet.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2005 15:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Aus den Augen, aus dem Sinn – das haben F&#252;&#223;e nicht verdient.
Ein Pl&#228;doyer.
Sie bestehen aus 26 Knochen, 29 Muskeln, 31 Gelenken und 107 Sehnen und B&#228;ndern. Keine anderen K&#246;rperteile sind so sensibel und dabei so starken Belastungen ausgesetzt wie unsere F&#252;&#223;e. Sie tragen unser komplettes K&#246;rpergewicht, federn Ersch&#252;tterungen ab, gleichen Unebenheiten des Bodens aus und [...]]]></description>
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<h4>Aus den Augen, aus dem Sinn – das haben F&#252;&#223;e nicht verdient.</h4>
<h4>Ein Pl&#228;doyer.</h4>
<p>Sie bestehen aus 26 Knochen, 29 Muskeln, 31 Gelenken und 107 Sehnen und B&#228;ndern. Keine anderen K&#246;rperteile sind so sensibel und dabei so starken Belastungen ausgesetzt wie unsere F&#252;&#223;e. Sie tragen unser komplettes K&#246;rpergewicht, federn Ersch&#252;tterungen ab, gleichen Unebenheiten des Bodens aus und halten uns im Gleichgewicht. Doch in unserer Aufmerksamkeitsskala stehen sie dort, wo man sie ohnehin am h&#228;ufigsten antrifft: ganz unten.  Noch im 19. Jahrhundert glaubte man, es w&#228;re das Gehirn gewesen, das durch seine spezifische Weiterentwicklung aus den Affen Menschen werden lie&#223;. Heute wei&#223; man, dass sich allem voran die F&#252;&#223;e ver&#228;ndert haben – es bildete sich die gro&#223;e Zehe aus, L&#228;ngs- und Quergew&#246;lbe sowie ein kr&#228;ftigeres Fersenbein kamen hinzu. Es waren also unsere F&#252;&#223;e, die unserer Evolution vorausliefen. L&#228;ufern ist das meist herzlich egal. F&#252;&#223;e sind die knubbeligen Dinger, die man mit Hirschtalg einschmieren muss, damit sie keine Blasen werfen – und genug damit. Kaum jemand geht mit dem Bewusstsein auf die Strecke, dass seine F&#252;&#223;e bei jedem Laufschritt eine Sto&#223;welle abfangen, die einem Erdbeben der St&#228;rke 4 gleichkommt. „Moment mal“, sagt da der L&#228;ufer „ich trage Schuhe f&#252;r 129 Euro – das kann man wohl als Zeichen der Aufmerksamkeit werten.“ Da mag etwas dran sein. Aber anzunehmen, Laufschuhe w&#252;rden nur zum Wohl der F&#252;&#223;e gekauft, w&#228;re das selbe, als w&#252;rde man behaupten, die neue GPS-Uhr diene der Pflege des Handgelenks.</p>
<p style="text-align: center; "><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Barfuss.jpg"><img class="size-full wp-image-1409 aligncenter" title="Barfuss" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Barfuss.jpg" alt="Barfuss" width="443" height="298" /></a></p>
<h4>Kennen wir uns?</h4>
<p>Es w&#228;re allerdings unfair, ausschlie&#223;lich L&#228;ufer f&#252;r ihre Missachtung zu tadeln. Der K&#246;rperteil, der immerhin als einziger bis heute f&#252;r eine Ma&#223;einheit steht, ist nun einmal chronisch untersch&#228;tzt. Das beginnt schon bei der Namensgebung der Zehen. Da gibt es den, dessen Nagel nach dem Marathon bl&#228;ulich anl&#228;uft, das ist der Gro&#223;e. Der, mit dem man im Dunkeln am Bettpfosten h&#228;ngenbleibt, um danach eine schmerzerstarrte Flamingohaltung einzunehmen, das ist der Kleine. Nicht eben phantasievolle Namen, aber immerhin. Die anderen drei fristen dagegen ein v&#246;llig namenloses Dasein im tropischen Klima ihrer Schuhkemenate.  Dabei gibt es im Fu&#223; Knochen mit so wohlklingenden Namen wie Sesambein, Kahnbein oder W&#252;rfelbein – aber au&#223;er G&#252;nther Jauch wird wohl nie jemand danach fragen. Wenn es nicht gerade um die eigenen F&#252;&#223;e geht, wird es allerdings wieder interessant. „Der Fu&#223; ist der Schl&#252;ssel zur Pers&#246;nlichkeit“ sagt Shanti C. Wetzel, Therapeutin und Fu&#223;leserin.  „Ich brauche nur auf die F&#252;&#223;e zu schauen, schon sehe ich, wen ich vor mir habe.“ Damit ist sie nicht allein. Gerade Frauen achten im Sommer durchaus auf unbekleidete F&#252;&#223;e – einer Umfrage unter Singles zufolge gilt f&#252;r 43,5 % Fu&#223;pilz als Flirtkiller. Das alarmiert weniger als die Tatsache, dass es demnach 46,5 % egal ist, ob jemand seinen F&#252;&#223;en die Sporen gibt. Schuld an Infektionen, erm&#252;deter Muskulatur und Fehlbildungen, so sagen &#196;rzte, ist allerdings nicht der Fu&#223;, sondern das, was ihn umgibt.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fff5ee; "><em>Diesen Text gibt es auch als </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Free_your_feet.pdf" target="_blank"><em>PDF-Druckversion</em></a><em>.</em></div></div>
<h4>Die Schuhgefangenschaft</h4>
<p>Seit jeher wurde der Fu&#223;bekleidung besondere Bedeutung beigemessen – selten jedoch aus orthop&#228;dischen Gr&#252;nden. Symbol des Reichtums waren Schnabelschuhe in &#252;berreich- licher Gr&#246;&#223;e, dass man „auf gro&#223;em Fu&#223;“ lebte, wurde gern gezeigt. Umgekehrt sind die Lilienf&#252;&#223;e chinesischer Frauen ein Zeichen von Unterwerfung, mit verst&#252;mmelten F&#252;&#223;en kann niemand weglaufen. So ist es kein Zufall, dass blo&#223;e, nackte F&#252;&#223;e heute ein Symbol f&#252;r Freiheit und Ungezwungenheit sind. Ganz besonders gilt das f&#252;r die Vertreter der Barfu&#223;laufbewegung. Was in den USA mit Gruppierungen wie der „Society of Barefootliving“ oder der „Dirty Sole Society“ ihren Anfang nahm, ist auch hierzulande auf dem Vormarsch. „Es gibt nichts Ges&#252;nderes als Barfu&#223;laufen“, sagt der Nacktf&#252;&#223;ler, und nach dem Studium der Fakten f&#228;llt es schwer, zu widersprechen.</p>
<h4>Raus aus den Socken</h4>
<p>In der traditionellen chinesischen Medizin gilt die Fu&#223;sohle als „zweites Herz“. Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass hier alle Energiebahnen zusammenlaufen, die sich durch die Fu&#223;reflexzonen stimulieren lassen, wodurch Blockaden und Verspannungen gel&#246;st werden k&#246;nnen. Wer ohne Schuhe &#252;ber Stock und Stein l&#228;uft, regt diese Zonen an. Die Durchblutung wird gef&#246;rdert, die Muskulatur gekr&#228;ftigt.</p>
<p style="text-align: center; "><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Fussweg.jpg"><img class="size-full wp-image-1410 aligncenter" title="Fussweg" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Fussweg.jpg" alt="Fussweg" width="346" height="321" /></a></p>
<p>Eine durchtrainierte Fu&#223;muskulatur wirkt wie ein Sto&#223;d&#228;mpfer, anders als man denken k&#246;nnte, ist barfu&#223;laufen also nicht sch&#228;dlich f&#252;r die Wirbels&#228;ule. So erkl&#228;rt sich, warum der &#196;thiopier Abebe Bikila 1960 bei seinem olympischen Barfu&#223;marathon mit 2:15:16 eine neue Weltbestzeit aufstellen konnte. Auch andere afrikanische L&#228;ufer, wie die 17j&#228;hrige Zola Budd erzielten Weltrekorde ganz ohne High-Tech-Sneakers.</p>
<p>Vor Nachahmung sei allerdings gewarnt – europ&#228;ische Stadtf&#252;&#223;e k&#246;nnen mit den von Kindesbeinen an trainierten und optimal angepassten Muskelwundern nicht mithalten. Man muss ja auch nicht unbedingt unbeschuht Marathon laufen, oder mit den F&#252;&#223;en Geige spielen, wie das Altkom&#246;diant Ingo Insterburg zuweilen tut. Eine weniger &#252;bungsintensive Alternative ist der Abstecher in einen der h&#252;bsch angelegten Barfu&#223;parks, die es in ganz Deutschland gibt.</p>
<p>Dort kann man seine F&#252;&#223;e in Bildungsurlaub schicken, und sie (wieder) lernen lassen, wie sich Moos, Holz, Kiesel, Tannenzapfen oder S&#228;gesp&#228;ne anf&#252;hlen. Unter www.barfusspark.info gibt es die sch&#246;nsten Adressen, darunter eine Anlage nahe der A7, die gestresste Autofahrerf&#252;&#223;e endlich etwas anderes f&#252;hlen l&#228;sst als Gas und Bremse.</p>
<p>Ein durchschnittlicher Hobbyl&#228;ufer trabt im Laufe seines Lebens etwa vier mal um die Erde. F&#252;r solche Distanzen h&#228;tten unsere F&#252;&#223;e eigentlich etwas mehr Respekt verdient. Achtung vor dem, was uns tr&#228;gt, ist schlie&#223;lich Achtung vor uns selbst. Oder um es mit dem passionierten Barfu&#223;l&#228;ufer Wolfgang Gr&#228;bel zu sagen „Free your feet, and your mind will follow.“</p>
<p style="text-align: center; "><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/F&#252;sse.jpg"><img class="size-full wp-image-1411 aligncenter" title="F&#252;sse" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/F&#252;sse.jpg" alt="F&#252;sse" width="371" height="254" /></a></p>

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