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	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Buchgeschenke</title>
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	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
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		<title>Eine Legende im Bücherregal.</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 22:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wahr: Emil Zátopek ist eine Legende. Aber wie alle Legenden lebt er in der kollektiven Erinnerung als Klischee fort. „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.“ Über die Person Emil Zátopek sagt das herzlich wenig. Gut, dass es einen Roman über sein bewegtes Leben gibt.]]></description>
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<p>Es ist wahr: Emil Zátopek ist eine Legende. Aber wie alle Legenden lebt er in der kollektiven Erinnerung als Klischee fort. Bei Emil Zátopek fällt sofort der Begriff „Tschechische Lokomotive“,  jeder Läufer weiß um Zátopeks eigenwilligen Laufstil, seinen Dreifachsieg über 5.000 Meter, 10.000 Meter und den Marathon bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. Und dann gibt es da noch DEN Satz, der auf T-Shirts gedruckt, als Slogan von Laufvereinen benutzt und tausendfach zitiert, selbst schon fast eine Legende ist: „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.“ Über die Person Emil Zátopek sagt das alles herzlich wenig.</p>
<p>Christopher McDougall widmet Zátopek in „<a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/born-to-run/">Born to Run</a>“ einen längeren Abschnitt und beschäftigt sich dabei mit seinem Charakter. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse, stellt McDougall fest, könnte genau dieser Charakter gewesen sein. Ein durch und durch mitfühlender, freundlicher und sozial eingestellter Mensch war Zátopek, seine Ausgeglichenheit – zu diesem Schluss kommt McDougall, ermöglichte ihm, mit seinen Kräften richtig zu haushalten und sich frei von Feindseligkeiten auf das Wesentliche zu konzentrieren. In solchen Schilderungen wird das Klischeebild ein wenig gesprengt und das macht neugierig auf mehr.</p>
<p>Lange bin ich um das Buch „Laufen“ von Jean Echenoz herumgestrichen, einen Roman über Zátopek wollte ich eigentlich nicht lesen, viel lieber eine ordentliche Biografie. Doch in deutscher Sprache gibt es keine, und das obwohl Emil Zátopek ein bewegtes und filmreifes Leben geführt hat. Deshalb musste es eben doch der Roman sein, zumal der nur in den kleinen Ausschmückungen fiktiv wird, sich in der eigentlichen Geschichte jedoch im Wesentlichen an die Fakten hält.</p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/L_ojRWiN0Dg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Um es vorweg zu sagen: man erfährt auch hier nicht viel über die Gedanken und Gefühle Zátopeks. Das Buch ist ein kleines Bändchen, das man an einem Regentag in einem Rutsch durchlesen kann. Es lässt nicht viel Raum für innere Monologe, zumal es aus der Sicht eines unbestimmten fiktiven Zeitzeugen geschrieben ist, als würde ein alter Freund Emils berichten. Es beleuchtet aber einen Aspekt in Zátopeks Leben und Karriere besonders und allein das ist es wert, das Buch zu lesen. „Ein Sportleben in Zeiten der Diktatur“ könnte der Untertitel sein. Man erfährt, dass hier ein Läufer, der nichts anderes will, als laufen, in die Mühlen des Regimes der Tscheslowakei gerät, wie er benutzt, gegängelt, seiner Freiheit beraubt und bestraft wird. Und das, obwohl ihn die Menschen im In- und Ausland gleichermaßen verehren und er damit der Diktatur ein positives Bild zur Seite stellt. Von der Regierung wird er behandelt wie deren Eigentum. Sie bestimmt, wann er wo antreten darf und manipuliert Zátopeks Aussagen in Interviews schließlich so, dass er sich den Unmut des Auslands zuzieht und sogar ausgeladen wird.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/eTy2FdaP494" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Echenoz berichtet das alles mit ironischer Leichtigkeit. Seine Sprache ist sehr einfach und klingt manchmal ein bisschen naiv, so naiv und duldsam, wie auch Zátopek häufig dargestellt wird. Doch ein tumber Tor war der Tscheche keineswegs. Er sprach zahlreiche Fremdsprachen und war an der Welt interessiert. 1968 kletterte er auf einen sowjetischen Panzer und appellierte an die Soldaten, wieder nach Hause zu fahren. In Folge dessen ließ man ihn für lange Zeit in einem Uranbergwerk verschwinden und Strafarbeit verrichten.</p>
<p>Ganz nebenbei wird übrigens auch der ungeheure Trainingsfleiß Emils deutlich, bis zu 9.000 Trainingskilometer im Jahr soll er abgespult haben. Auch dazu gibt es wieder einen legendären Zátopek-Satz: „Mach’s Dir im Training schwer, dann wird es im Wettkampf leichter.“ Das Buch beschreibt den Aufstieg und den wechselhaften Ausklang seiner Karriere. Am Ende steht vor jedem Wettkampf das Unken – schafft er es noch einmal, sollte er nicht besser aufhören? Beim Lesen kommt man nicht umhin, an Haile Gebrselassie zu denken, ebenfalls längst eine Legende. Wenn Legenden sich nicht mehr auf ihre Leistung verlassen können, ist immer etwas Tragisches dabei, obwohl das natürliche Nachlassen der Leistung gar keine Tragödie ist.</p>
<p>Mit seinem Kameradschaftsgeist und seinem freundlichen Wesen war Zátopek ein Sportler im besten Sinn, einer der mehr Aufmerksamkeit verdient hat, als über Sprüche auf T-Shirts. Ohne jede Übertreibung kann man ihn als den größten Läufer aller Zeiten bezeichnen, den einzigen, der jemals acht (!) Rekorde gleichzeitig hielt. Als Läufer sollte man am Besten grundsätzlich alle Bücher über Zátopek kennen. Ich hoffe sehr darauf, dass dieses nur den Anfang macht und sich bald jemand um eine Biografie bemüht, die so bunt und vielseitig ist, wie es Zátopek gebührt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3833307102&#038;nou=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=D57711&#038;bc1=000000&#038;bg1=F5EACE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Eine 49-minütige Dokumentation aus den 80er Jahren (deutsch):<br />
<iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/t31Labhwubg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Fotoquelle: Deutsche Fotothek</p>

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		<title>Tiergeschichten.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Zweifel: Joey Kelly ist nicht nur ein Musiker mit einer kuriosen Lebensgeschichte, er ist auch ein Tier. Die sportlichen Herausforderungen, denen er sich in den letzten Jahren gestellt hat, kann nur bewältigen, wer über eine ungeheure mentale Stärke verfügt. Mich macht so etwas neugierig. Deshalb habe ich Joey Kellys „Hysterie des Körpers“ gelesen. Eine Empfehlung.]]></description>
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<p>Kein Zweifel: Joey Kelly ist nicht nur ein Musiker mit einer kuriosen Lebensgeschichte, er ist auch ein Tier. Die sportlichen Herausforderungen, denen er sich in den letzten Jahren gestellt hat, kann nur bewältigen, wer über eine ungeheure mentale Stärke verfügt. Mich macht so etwas neugierig. Deshalb habe ich Joey Kellys „Hysterie des Körpers“ gelesen.</p>
<p>Der Titel – nun ja. Was nützt das schönste Buch, wenn es sich nicht verkauft. Deshalb bin ich mal nachsichtig gegenüber dieser sehr reißerischen Titelzeile. Überhaupt habe ich beschlossen, allem Sprachlichen gegenüber nachsichtig zu sein. Niemand erwartet von Joey Kelly, dass er ein großer Schriftsteller sein soll. Der Journalist Ralf Hermersdorfer hat seine Geschichte in der „Ich“-Fom aufgezeichnet und das ist aus meiner Sicht gut gelungen. Der Stil versucht, die einfache und deutliche Sprache, in der Joey spricht, einzufangen. Alles andere wäre auch albern. Zum Glück gelingt es, dabei etwas von dem unerschütterlichen Humor rüberzubringen, der Kelly eigen ist, wenn auch leider nur in Spuren.</p>
<p>Aufhänger und roter Faden des Buchs ist Joeys Deutschland Lauf: ein einsamer 900 km Marsch von Wilhelmshaven zur Zugspitze, bei dem der Athlet nur zu sich nehmen darf, was die Natur ihm bietet. Und das ist im September 2010 nicht eben viel. Neben reichlich unreifen Äpfeln gönnt sich Kelly unterwegs vor allem einzelne Kartoffeln, wenige Nüsse und Schnecken sowie einmal einen frisch überfahrenen Hasen. Für jemanden, der täglich etwa 50 Kilometer im strammen Marsch zurücklegt, ist das wenig Energie, vor allem viel zu wenig Eiweiß. Joey Kelly bezeichnet dieses Vorhaben darum auch als sein härtestes und schwierigstes. Wenn man weiß, dass der verrückte Ausdauerkünstler sonst auch schon mal 250 km durch die Wüste trabt oder 24 Stunden auf dem Laufband zubringt, will das etwas heißen.</p>
<p>Mich interessiert vor allem: was bewegt diesen Typen, was treibt ihn an? Nach dem „Warum“ frage ich nicht, diese Frage könnte man schließlich auch schon Marathonläufern stellen. Man macht es, weil es einem etwas gibt, das ist klar. Aber wer so extreme Dinge durchhält, muss etwas haben, das ihn bei der Stange hält.</p>
<div id="attachment_3140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 491px"><a href="http://www.joeykelly.de/?page_id=6"><img class="size-full wp-image-3140  " title="Kelly Runs 1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/Kelly-Runs-1.jpg" alt="Stationen einer Ultra-Sportlerkarriere" width="481" height="329" /></a><p class="wp-caption-text">Stationen einer Ultra-Sportlerkarriere</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.joeykelly.de/?page_id=6"><img class="aligncenter size-full wp-image-3144" title="Kelly Runs 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/Kelly-Runs-2.png" alt="Kelly Runs 2" width="502" height="356" /></a></p>
<p>Nach dem Lesen des Buches, glaube ich, Kelly besser zu verstehen. &#8220;Der Lauf meines Lebens&#8221; ist der Untertitel des Buches. Das ist doppelsinnig gemeint. Zwischen den einzelnen Etappen des Deutschland-Laufs erzählt er aus seiner Kindheit. Was es bedeutet, ein Mitglied der Kelly-Family zu sein, lässt sich für einen Normalmenschen, der an einem Ort in einem Reihenhäuschen aufgewachsen ist, vermutlich nie ganz ermessen. Wie lebt es sich zu neunt in zwei Zimmern in einer heruntergekommenen Wohnung? Wie in einem Doppeldeckerbus? Wie erlebt man andere Kinder, wenn man nie zur Schule geht? Wie fühlt es sich für ein Kind an, kein echtes Heimatland zu haben, weil man in Spanien, Italien, USA, Irland und Deutschland aufwächst? Wie erlebt man seine Pubertät, wenn die Gemeinschaft der Familie immer vor dem einzelnen kommt? Wenn Joey Kelly erzählt, ahnt man, wie schwierig ein solches Leben gewesen sein muss. Dabei gerät er nie ins Jammern, im Gegenteil. Kelly bleibt so sachlich, wie man das angesichts der eigenen Lebensgeschichte nur kann. Es scheint, als sei er vollkommen im Reinen. Mit sich, mit dem strengen Vater, mit der Familie.</p>
<p>Klar wird aber auch: um diese Ausgeglichenheit zu erreichen, war es nötig, etwas eigenes zu finden. Etwas, das nichts mit dem Kelly-Kollektiv zu tun hat, etwas, das nur ihm gehört. Als kräftiger und athletischer Typ entdeckt Kelly als Teenager den Sport. Er liebt harte, körperbetonte Sportarten, wie das Kickboxen und Boxen. Schnell ist er darin erfolgreich. Er ist nicht begabter als die anderen, aber zäher. Als Kelly hält man entweder etwas aus, oder man bekommt ein Problem. Durch eine Wette mit den Geschwistern landet er beim Laufen – und überschätzt sich als junges Großmaul erst einmal selbst. Bei seinem ersten Ironman bricht er sich beim Radfahren das Schüsselbein und läuft danach trotzdem den Marathon durch, mit einer Armschlinge. Dergleichen „Tiergeschichten“ ziehen sich durch das ganze Buch. Oft laufen die Dinge nicht reibungslos, auch der Deutschland-Lauf wird ganz anders als gedacht. Am Ende schneidet Kelly die Abdeckung der Reißverschlüsse des Rucksacks ab, weil er jedes Gramm Gewicht sparen will. Die Verzweiflung ist oft groß.</p>
<p>Zur Abwechslung gibt es dann immer wieder witzige Anekdoten und Geschichten, die vollkommen verrückt zu sein scheinen, etwa ein wichtiges Konzert der Kelly Family unmittelbar nach einem Ironman von Joey. Das Timing, das nur durch einen blitzartigen Hubschraubershuttle gehalten werden kann, gerät so knapp, dass man auf der Bühne unter dem Sakko noch Joeys Shirt mit der Startnummer sehen kann. Während andere längst im Rheumabad liegen, hängt bei Joey die Gitarre um den Hals. Zusätzlich ist Kelly von seinem sechsundzwanzigsten Lebensjahr an der Geschäftsführer des Kelly Unternehmens, einer Gruppe, die in den 90er Jahren 24 mal auf dem Bravo-Cover zu sehen ist und die unter eigenem Label Platten herausbringt, die sich über 2 Millionen mal verkaufen. Beim Lesen bleibt mir vieles ein Rätsel. Wie managed man ohne Ausbildung ein Unternehmen? Wie kann man sich auf einen Ironman vorbereiten (bzw. auf acht ! Ironmen im Jahr), wenn man vormittags Büroarbeit macht, nachmittags im Tourbus sitzt und abends auf der Bühne steht? Nachts zwischen 12 und 2 Uhr, sagt Kelly. Klingt ungesund.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/joey_kelly_hysterie_des_koerpers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3146" title="joey_kelly_hysterie_des_koerpers" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/joey_kelly_hysterie_des_koerpers.jpg" alt="joey_kelly_hysterie_des_koerpers" width="400" height="608" /></a></p>
<p>Man liest fassungslos und mit Kopfschütteln, was Joey alles bewältigt und wie er nie aufgibt. Dabei etwas für das eigene Läuferleben zu lernen, ist kaum möglich und auch gar nicht Joeys Intention. Das Buch hat absolut nichts Missionarisches, es gibt keine Botschaft, keine Besserwisserei des erfahrenen Kämpfers gegenüber dem unbedarften Leser. Joey Kelly erzählt seine Geschichte, nicht mehr und nicht weniger und in meinen Augen genügt das für ein kleines Taschenbuch vollkommen. An zwei Abenden hat man das Ding durchgelesen, staunt und denkt: Respekt, Joey. Gut gemacht. Von Menschen, die mit Joey Kelly zu tun hatten, hört man, dass er alles mitbringt, was ein großer Sportsmann braucht: Fairness, Mitgefühl, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Humor, Disziplin, Ehrgeiz und enorme Zähigkeit. Vielleicht kann man das aus dem Buch lernen. So eine Mischung ist erfolgreich.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=F5EACE&#038;fc1=000000&#038;lc1=D57711&#038;t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=tf_til&#038;asins=3499628104" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Born to run – Lesen statt Laufen.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Christopher McDougall war ein lausiger Läufer. Über 100 Kilo schwer, nicht besonders schnell, nicht besonders ausdauernd und ständig verletzt. Im Jahr 2006 bewältigt er einen Lauf über 80km und 2000 Höhenmeter bei 38 C°. Ohne orthopädische Folgen. Dazwischen liegt die Geschichte von „Born to run“, dem vielleicht aufregendsten Buch, was je über das Laufen geschrieben wurde.]]></description>
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<p>Christopher McDougall war ein lausiger Läufer. Über 100 Kilo schwer, nicht besonders schnell, nicht besonders ausdauernd und ständig verletzt. Im Jahr 2006 bewältigt er einen Lauf über 80km und 2000 Höhenmeter bei 38 C°. Ohne orthopädische Folgen. Dazwischen liegt die Geschichte von „Born to run“, dem vielleicht aufregendsten Buch, was je über das Laufen geschrieben wurde.</p>
<p>Nach der Lektüre von „Born to run“ bleibt man erst einmal überwältigt zurück. Was hat man da eigentlich gerade gelesen? Einen Abenteuerroman? Ein ethnologisches Buch über die Kultur eines unbekanntes Volkes? Wissenschaftliches „Infotainment“ über die Evolution und die anatomischen Besonderheiten des Menschen? Oder eine Ansammlung kurioser und amüsanter Anekdoten über Läufer? Christopher McDougall packt das alles in 400 Seiten  – und noch viel mehr.</p>
<div id="attachment_2320" class="wp-caption aligncenter" style="width: 392px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-3.png"><img class="size-full wp-image-2320  " title="Bild 3" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-3.png" alt="Tarahumara-Champion Arnulfo Quimare" width="382" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Tarahumara-Champion Arnulfo Quimare</p></div>
<p>Zu Beginn fühlte ich mich ein bisschen an Bill Bryson und seine humorvollen Reiseberichte erinnert. McDougall weiß, wie man die Spannung hält, wie man Zeitsprünge und Handlungsstränge verknüpft, ohne zu verwirren. Dass man nicht durcheinander kommt, ist bei dieser Fülle an Anekdoten, Geschichten und Begegnungen tatsächlich ein kleines Wunder. Als Journalist und Reporter nutzt McDougall sein ganzes Handwerkszeug.</p>
<p>Roter Faden des Buchs ist die Vorbereitung zu einem außergewöhnlichen Vorhaben: in den unwirtlichen Copper Canyons in Mexiko soll ein beinahe heimlicher Ultralauf stattfinden. Teilnehmen werden einige der besten Ultraläufer der Welt und etliche Bewohner der Canyons, Angehörige des Volkes der Tarahumara. Die Tarahumara gelten als die ausdauerndsten und mühelosesten Läufer der Welt. Schlüsselfigur, um beide „Parteien“ zusammenzubringen, ist ein Mann, den man „Caballo Blanco“ nennt, ein etwas durchgeknallter weißer Läufer, dem die scheuen Tarahumara vertrauen. Die Idee zum „Greatest Race the World has never seen“ nimmt Formen an, als sich der Autor und Caballo Blanco begegnen.</p>
<div id="attachment_2322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-5.png"><img class="size-full wp-image-2322  " title="Bild 5" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-5.png" alt="Caballo Blanco, das weiße Pferd." width="445" height="496" /></a><p class="wp-caption-text">Caballo Blanco, das weiße Pferd.</p></div>
<p>McDougall ist sehr interessiert an dem Zusammentreffen mit den Tarahumara. Er hofft, so einer Frage auf den Grund zu kommen, die ihn umtreibt: Warum können diese Menschen so lange so mühelos laufen, während er selbst sein Training immer wieder wegen eines neuen Zipperleins einstellen muss? Ist es wirklich die Genetik? Oder was machen diese Menschen anders? Dieser großen Frage widmet McDougall sein Buch. Was bei seinem Fragen und Forschen herauskommt ist verblüffend und ungeheuer motivierend: Der Mensch ist zum Laufen geboren. Die menschliche Rasse verdankt dem Laufen ihr Leben. Weil der Mensch schwitzen und seine Atmung unabhängig von der Schrittfrequenz kontrollieren kann, ist der Mensch an Ausdauer jedem anderen Lebewesen überlegen. Das Volk der Tarahumara hat seine Verbindung zu den Vorfahren noch nicht verloren. Sie tun genau das, was sie seit tausenden von Jahren tun: miteinander laufen und zusammenhalten. In selbstgebastelten Sandalen.</p>
<div id="attachment_2325" class="wp-caption aligncenter" style="width: 377px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-9.png"><img class="size-full wp-image-2325" title="Bild 9" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-9.png" alt="Trail, Support, Cushion, Racer: die Huaraches der Tarahumara." width="367" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Trail, Support, Cushion, Racer: die Huaraches der Tarahumara.</p></div>
<p>McDougall denkt über beides in seinem Buch intensiv nach: die Freundlichkeit und das völlige Fehlen von High Tech. In einem kleinen Exkurs beschäftigt er sich mit Emil Zatopek, dem nicht nur die spielerische Liebe zum Laufen eigen war, sondern auch ein großes Mitgefühl. Das Hinterfragen der Fußbekleidung führt bei McDougall zu einem Plädoyer für weniger Dämpfung, weniger Support, weniger Schuh. Das überzeugend und eindringlich gerät, aber nie penetrant oder missionarisch.</p>
<p>Zwischen all den Forschungsergebnissen, von denen der Autor berichtet, laufen im wahrsten Sinne des Wortes kuriose Gestalten durch das Buch. Angefangen von Caballo Blanco, der sein Geld einmal mit Boxen verdiente und heute in der Abgeschiedenheit lebt, über <a href="http://barefootted.com/" target="_blank">Barfuß Ted</a>, der am liebsten ohne Schuhe läuft und dabei redet wie ein Buch, oder die junge Jenn Shelton, die auch nach einem wilden Gelage 50km läuft und sich auf der Marathon-Distanz langweilt. Und dann gibt es da noch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scott_Jurek" target="_blank">Scott Jurek</a>, der einige der härtesten Ultras der Welt gewann und 100km auch schon unter 7 ½ Stunden lief.</p>
<div id="attachment_2326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 521px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-4.png"><img class="size-full wp-image-2326  " title="Bild 4" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-4.png" alt="Scott Jurek und Arnulfo Quimare" width="511" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">Scott Jurek und Arnulfo Quimare</p></div>
<p>Nebenbei lernt man die Power-Produkte der Tarahumara kennen: Iskiate, ein Saft aus Chia-Samen, der eine unglaubliche Menge an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren enthält, außerdem Eiweiß, Kalzium, Eisen, Zink, Ballaststoffe und Antioxidantien. Und Pinole, einen stärkenden dünnen Maisbrei. Auf jeder Seite in diesem Buch wartet eine neue Kuriosität, eine neue Geschichte, eine neue Erkenntnis. Nichts von alledem ist langweilig oder eitel. „Born to run“ ist wie ein Becher Iskiate für die eigene Einstellung zum Laufen, für die Motivation und Begeisterung für den ursprünglichsten und natürlichsten Sport der Welt. Es ist das wildeste, prallste und schönste Buch, was ich je über das Laufen gelesen habe.</p>
<p><em><span style="color: #993300;">Alle Fotos von Luis Escobar mit freundlicher Genehmigung von Christopher McDougall.</span></em></p>
<p>Eine kleine Dokumentation über die Tamahura und Caballo Blanco im Interview:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YIyEvomUz14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YIyEvomUz14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Will Harlan, Copper Canyons Marathon-Gewinner von 2009 erzählt von seinen Eindrücken.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-bAeRSKiTUY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/-bAeRSKiTUY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Christopher McDougall über sein Buch:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/330wzCBG8To&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/330wzCBG8To&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>New York Times Blogger Brian Fidelman versucht eine Barfuß-Runde mit Christopher McDougall:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iIT7t2jtdP0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/iIT7t2jtdP0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Authors@Google: Ein etwa 50-minütiger Vortrag von Christopher McDougall:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y_usxrvKvus&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Y_usxrvKvus&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Christopher McDougall bei der Daily Show von Jon Stewart:</p>
<table style="font: normal normal normal 11px/normal arial; color: #333333; background-color: #f5f5f5; height: 353px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="360">
<tbody>
<tr style="background-color:#e5e5e5" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com" target="_blank">The Daily Show With Jon Stewart</a></td>
<td style="padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;">Mon &#8211; Thurs 11p / 10c</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;" colspan="2"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/watch/tue-august-18-2009/christopher-mcdougall" target="_blank">Christopher McDougall</a><a></a></td>
</tr>
<tr style="height: 14px; background-color: #353535;" valign="middle">
<td style="padding: 2px 5px 0px 5px; width: 360px; overflow: hidden; text-align: right;" colspan="2"><a style="color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/" target="_blank">www.thedailyshow.com</a></td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2"><object style="display:block" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="360" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="flashvars" value="autoPlay=false" /><param name="src" value="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:246911" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="display:block" type="application/x-shockwave-flash" width="360" height="301" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:246911" allowfullscreen="true" wmode="window" flashvars="autoPlay=false" bgcolor="#000000"></embed></object></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;" valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2">
<table style="text-align: center; height: 100%; margin: 0px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr valign="middle">
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.thedailyshow.com/full-episodes/" target="_blank">Daily Show Full Episodes</a></td>
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.indecisionforever.com" target="_blank">Political Humor</a></td>
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.thedailyshow.com/videos/tag/Tea+Party" target="_blank">Tea Party</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em><br />
</em><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F5DEB9&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=F5DEB9&#038;fc1=3A3939&#038;lc1=B56106&#038;t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3896673661" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Geschichten vom Laufen.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 13:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Literarisches zum Thema Laufen: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;
Der Titel ist ein Klassiker, die Geschichten sind es auch: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;  ist eine Geschichtensammlung von etwa 300 Seiten und somit kurzurlaubtauglich. Die Mischung ist eigenwillig, aber das macht auch gerade den Reiz aus. Die Gebrüder Grimm sind mit &#8220;Hase und Igel&#8221; vertreten, Ödön [...]]]></description>
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<h4>Literarisches zum Thema Laufen: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;</h4>
<p>Der Titel ist ein Klassiker, die Geschichten sind es auch: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;  ist eine Geschichtensammlung von etwa 300 Seiten und somit kurzurlaubtauglich. Die Mischung ist eigenwillig, aber das macht auch gerade den Reiz aus. Die Gebrüder Grimm sind mit &#8220;Hase und Igel&#8221; vertreten, Ödön von Horwarth ist drin, aber auch der unvermeidliche Günther Herburger. Die Geschichten sind nicht chronologisch, sondern nach Themenkomplexen geordnet, man wird also stilistisch ganz schön hin und hergerüttelt. Ich finde das irgendwie lustig und außerdem kann jeder sich etwas herauspicken &#8211; was es für die Kategorie &#8220;Geschenke&#8221; geradezu ideal macht. Originell ist es auf jeden Fall. Wo sonst findet man schon Dieter Baumann und Siegfried Lenz zusammen in einem Buch?</p>

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		<title>Bekenntnisse eines Nachtsportlers.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 13:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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Aus Überzeugung gaga: Wigald Bonings Bekenntnisse.
Wigald Boning ist nicht ganz normal. Das weiß man schon, seit er bei „RTL Samstag Nacht“ in einem Anzug aus grünem Kunstrasen „Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke“ sang. Erst wollte ich sein Buch „Bekenntnisse eines Nachtsportlers“ nicht lesen, weil ich dachte, hier schwimmt ein Komiker auf der Marathon-Welle [...]]]></description>
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<h4>Aus Überzeugung gaga: Wigald Bonings Bekenntnisse.</h4>
<p>Wigald Boning ist nicht ganz normal. Das weiß man schon, seit er bei „RTL Samstag Nacht“ in einem Anzug aus grünem Kunstrasen „Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke“ sang. Erst wollte ich sein Buch „Bekenntnisse eines Nachtsportlers“ nicht lesen, weil ich dachte, hier schwimmt ein Komiker auf der Marathon-Welle mit und weiß es zu vermarkten. Das klang wenig spannend.  Dann fiel mir das Buch in die Finger und ich denke jetzt anders. Denn wie gesagt, Boning ist nicht so, wie andere. Mit Klischee-Vorurteilen kommt man ihm nicht bei. Kurz gesagt: das Buch ist köstlich. Es lebt von einer ungebremsten Lust an jungenhaften Abenteuern und von Bonings ganz persönlicher, kurzweiliger Schreibe. Zwischendurch blitzen Per- sonen aus Film, Funk und Fernsehen auf, das macht es zusätzlich unterhaltsam.<br />
Der Titel führt eigentlich in die Irre: dass hier in der Nacht Sport getrieben wird, ist im Grunde gar nicht wichtig. Viel wichtiger ist, dass Boning trotz seiner Andersartigkeit nicht als autistischer Egomane auftritt. Vielmehr handelt das Buch von Männerfreund- schaften und von dem geteilten Jux am Entdecken. Wie fühlt es sich an, wenn man 24 Stunden lang Rad fährt? Wäre es nicht toll, in einem Iglu auf dem Berg zu übernachten? Wie lange kann man nachts mit einem Tretboot im Kreis fahren? Wigald Boning begeistert sich für seine Vorhaben wie ein Dreizehnjähriger und trainiert dafür wie ein Leistungssportler.  Wer mit der Skilanglauf-Legende Johann Mühlegg (der sich leider mittels Doping selbst ein Bein stellte) auf die Zugspitze joggt, der muss fit sein. Insofern gehört Wiegald Boning mein Respekt. Für viele außergewöhnliche Sportleistungen und für seine lockere und urkomische Art, davon zu erzählen. Dieses Buch macht einfach Spaß.</p>

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		<title>300 Fragen zum Laufen.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 13:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Die FAQs des Laufens: hier naht Hilfe.
Wenn man wissen will, was Läufer bewegt, kann man sich in einem großen Laufforum herumtreiben. Oder man unterhält einfach eine Läufersprechstunde in einer orthopädisch-chirugischen Praxis. So macht es zumindest Dr. Tomas Buchhorn &#8211; mit ziemlich gutem Ergebnis. Seine &#8220;300 Fragen zum Laufen&#8221; sind wirklich ganz nah dran am Läufer. Ob [...]]]></description>
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<h4>Die FAQs des Laufens: hier naht Hilfe.</h4>
<p>Wenn man wissen will, was Läufer bewegt, kann man sich in einem großen Laufforum herumtreiben. Oder man unterhält einfach eine Läufersprechstunde in einer orthopädisch-chirugischen Praxis. So macht es zumindest Dr. Tomas Buchhorn &#8211; mit ziemlich gutem Ergebnis. Seine &#8220;300 Fragen zum Laufen&#8221; sind wirklich ganz nah dran am Läufer. Ob es um Aldi-Schuhe geht, oder Magnesium, um Intervalltraining oder stinkige Laufshirts. Vielleicht liegt es daran, dass Buchhorn selbst Marathon-Läufer ist und als Arzt auch schon den Medien-Marathon München betreut hat. Vielleicht liegt es auch an Co-Autorin und Fitness-Trainerin Nina Winkler, die darauf achtet, dass auch die speziellen Themen für Mädels nicht zu kurz kommen. Man kann das Buch tatsächlich lesen, wie eine Web-Site. Was einen interessiert, das liest man, das andere lässt man links liegen. Gräfe Unzer macht seine Bücher immer optisch ansprechend, so auch das.</p>
<p>Ein richtiges Trainingsbuch kann &#8220;300 Fragen zum Laufen&#8221; nicht ersetzen. Aber es ist eine hübsche und sehr informative Ergänzung und besonders für Anfänger sehr zu empfehlen. Deshalb war es für mich ideal in der Kategorie &#8220;Geschenke&#8221;.</p>

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		<title>Kleine Philosophie der Passionen.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 13:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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Statt Blumen: Die &#8220;Kleine Phiosophie der Passionen&#8221;.
In der oben genannten Reihe im dtv-Verlag ist neben großen Themen wie &#8220;Telefonieren&#8221; oder &#8220;Heimwerken&#8221; auch der Band &#8220;Laufen&#8221; erschienen. Ulrich Pramann hat ihn geschrieben. Der war mal Redakteur beim Stern und Herausgeber der &#8220;Fit for fun&#8221;. Ob man letztere mag oder nicht &#8211; Pramann hat schon jede Menge [...]]]></description>
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<h4>Statt Blumen: Die &#8220;Kleine Phiosophie der Passionen&#8221;.</h4>
<p>In der oben genannten Reihe im dtv-Verlag ist neben großen Themen wie &#8220;Telefonieren&#8221; oder &#8220;Heimwerken&#8221; auch der Band &#8220;Laufen&#8221; erschienen. Ulrich Pramann hat ihn geschrieben. Der war mal Redakteur beim Stern und Herausgeber der &#8220;Fit for fun&#8221;. Ob man letztere mag oder nicht &#8211; Pramann hat schon jede Menge Bücher über Ausdauersport und Fitness verfasst, unter anderem zusammen mit Herbert Steffny. Der weiß schon, was er da schreibt.</p>
<p>Bei diesem kleinen Büchlein allerdings kommt es mehr auf das &#8220;wie&#8221; als auf das &#8220;was&#8221; an. Es ist kein Ratgeber, sondern will einfach nur unterhalten. Nichtläufer werden damit überhaupt nichts anfangen können. Aber für Läufer ist es ein leichtes, frisches, locker geschriebenes Mitbringsel über das geliebte Thema. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>

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