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	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Bücher</title>
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	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
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		<title>Eine Legende im Bücherregal.</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 22:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wahr: Emil Zátopek ist eine Legende. Aber wie alle Legenden lebt er in der kollektiven Erinnerung als Klischee fort. „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.“ Über die Person Emil Zátopek sagt das herzlich wenig. Gut, dass es einen Roman über sein bewegtes Leben gibt.]]></description>
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<p>Es ist wahr: Emil Zátopek ist eine Legende. Aber wie alle Legenden lebt er in der kollektiven Erinnerung als Klischee fort. Bei Emil Zátopek fällt sofort der Begriff „Tschechische Lokomotive“,  jeder Läufer weiß um Zátopeks eigenwilligen Laufstil, seinen Dreifachsieg über 5.000 Meter, 10.000 Meter und den Marathon bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. Und dann gibt es da noch DEN Satz, der auf T-Shirts gedruckt, als Slogan von Laufvereinen benutzt und tausendfach zitiert, selbst schon fast eine Legende ist: „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.“ Über die Person Emil Zátopek sagt das alles herzlich wenig.</p>
<p>Christopher McDougall widmet Zátopek in „<a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/born-to-run/">Born to Run</a>“ einen längeren Abschnitt und beschäftigt sich dabei mit seinem Charakter. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse, stellt McDougall fest, könnte genau dieser Charakter gewesen sein. Ein durch und durch mitfühlender, freundlicher und sozial eingestellter Mensch war Zátopek, seine Ausgeglichenheit – zu diesem Schluss kommt McDougall, ermöglichte ihm, mit seinen Kräften richtig zu haushalten und sich frei von Feindseligkeiten auf das Wesentliche zu konzentrieren. In solchen Schilderungen wird das Klischeebild ein wenig gesprengt und das macht neugierig auf mehr.</p>
<p>Lange bin ich um das Buch „Laufen“ von Jean Echenoz herumgestrichen, einen Roman über Zátopek wollte ich eigentlich nicht lesen, viel lieber eine ordentliche Biografie. Doch in deutscher Sprache gibt es keine, und das obwohl Emil Zátopek ein bewegtes und filmreifes Leben geführt hat. Deshalb musste es eben doch der Roman sein, zumal der nur in den kleinen Ausschmückungen fiktiv wird, sich in der eigentlichen Geschichte jedoch im Wesentlichen an die Fakten hält.</p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/L_ojRWiN0Dg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Um es vorweg zu sagen: man erfährt auch hier nicht viel über die Gedanken und Gefühle Zátopeks. Das Buch ist ein kleines Bändchen, das man an einem Regentag in einem Rutsch durchlesen kann. Es lässt nicht viel Raum für innere Monologe, zumal es aus der Sicht eines unbestimmten fiktiven Zeitzeugen geschrieben ist, als würde ein alter Freund Emils berichten. Es beleuchtet aber einen Aspekt in Zátopeks Leben und Karriere besonders und allein das ist es wert, das Buch zu lesen. „Ein Sportleben in Zeiten der Diktatur“ könnte der Untertitel sein. Man erfährt, dass hier ein Läufer, der nichts anderes will, als laufen, in die Mühlen des Regimes der Tscheslowakei gerät, wie er benutzt, gegängelt, seiner Freiheit beraubt und bestraft wird. Und das, obwohl ihn die Menschen im In- und Ausland gleichermaßen verehren und er damit der Diktatur ein positives Bild zur Seite stellt. Von der Regierung wird er behandelt wie deren Eigentum. Sie bestimmt, wann er wo antreten darf und manipuliert Zátopeks Aussagen in Interviews schließlich so, dass er sich den Unmut des Auslands zuzieht und sogar ausgeladen wird.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/eTy2FdaP494" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Echenoz berichtet das alles mit ironischer Leichtigkeit. Seine Sprache ist sehr einfach und klingt manchmal ein bisschen naiv, so naiv und duldsam, wie auch Zátopek häufig dargestellt wird. Doch ein tumber Tor war der Tscheche keineswegs. Er sprach zahlreiche Fremdsprachen und war an der Welt interessiert. 1968 kletterte er auf einen sowjetischen Panzer und appellierte an die Soldaten, wieder nach Hause zu fahren. In Folge dessen ließ man ihn für lange Zeit in einem Uranbergwerk verschwinden und Strafarbeit verrichten.</p>
<p>Ganz nebenbei wird übrigens auch der ungeheure Trainingsfleiß Emils deutlich, bis zu 9.000 Trainingskilometer im Jahr soll er abgespult haben. Auch dazu gibt es wieder einen legendären Zátopek-Satz: „Mach’s Dir im Training schwer, dann wird es im Wettkampf leichter.“ Das Buch beschreibt den Aufstieg und den wechselhaften Ausklang seiner Karriere. Am Ende steht vor jedem Wettkampf das Unken – schafft er es noch einmal, sollte er nicht besser aufhören? Beim Lesen kommt man nicht umhin, an Haile Gebrselassie zu denken, ebenfalls längst eine Legende. Wenn Legenden sich nicht mehr auf ihre Leistung verlassen können, ist immer etwas Tragisches dabei, obwohl das natürliche Nachlassen der Leistung gar keine Tragödie ist.</p>
<p>Mit seinem Kameradschaftsgeist und seinem freundlichen Wesen war Zátopek ein Sportler im besten Sinn, einer der mehr Aufmerksamkeit verdient hat, als über Sprüche auf T-Shirts. Ohne jede Übertreibung kann man ihn als den größten Läufer aller Zeiten bezeichnen, den einzigen, der jemals acht (!) Rekorde gleichzeitig hielt. Als Läufer sollte man am Besten grundsätzlich alle Bücher über Zátopek kennen. Ich hoffe sehr darauf, dass dieses nur den Anfang macht und sich bald jemand um eine Biografie bemüht, die so bunt und vielseitig ist, wie es Zátopek gebührt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3833307102&#038;nou=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=D57711&#038;bc1=000000&#038;bg1=F5EACE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Eine 49-minütige Dokumentation aus den 80er Jahren (deutsch):<br />
<iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/t31Labhwubg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Fotoquelle: Deutsche Fotothek</p>

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		<title>Tiergeschichten.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Zweifel: Joey Kelly ist nicht nur ein Musiker mit einer kuriosen Lebensgeschichte, er ist auch ein Tier. Die sportlichen Herausforderungen, denen er sich in den letzten Jahren gestellt hat, kann nur bewältigen, wer über eine ungeheure mentale Stärke verfügt. Mich macht so etwas neugierig. Deshalb habe ich Joey Kellys „Hysterie des Körpers“ gelesen. Eine Empfehlung.]]></description>
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<p>Kein Zweifel: Joey Kelly ist nicht nur ein Musiker mit einer kuriosen Lebensgeschichte, er ist auch ein Tier. Die sportlichen Herausforderungen, denen er sich in den letzten Jahren gestellt hat, kann nur bewältigen, wer über eine ungeheure mentale Stärke verfügt. Mich macht so etwas neugierig. Deshalb habe ich Joey Kellys „Hysterie des Körpers“ gelesen.</p>
<p>Der Titel – nun ja. Was nützt das schönste Buch, wenn es sich nicht verkauft. Deshalb bin ich mal nachsichtig gegenüber dieser sehr reißerischen Titelzeile. Überhaupt habe ich beschlossen, allem Sprachlichen gegenüber nachsichtig zu sein. Niemand erwartet von Joey Kelly, dass er ein großer Schriftsteller sein soll. Der Journalist Ralf Hermersdorfer hat seine Geschichte in der „Ich“-Fom aufgezeichnet und das ist aus meiner Sicht gut gelungen. Der Stil versucht, die einfache und deutliche Sprache, in der Joey spricht, einzufangen. Alles andere wäre auch albern. Zum Glück gelingt es, dabei etwas von dem unerschütterlichen Humor rüberzubringen, der Kelly eigen ist, wenn auch leider nur in Spuren.</p>
<p>Aufhänger und roter Faden des Buchs ist Joeys Deutschland Lauf: ein einsamer 900 km Marsch von Wilhelmshaven zur Zugspitze, bei dem der Athlet nur zu sich nehmen darf, was die Natur ihm bietet. Und das ist im September 2010 nicht eben viel. Neben reichlich unreifen Äpfeln gönnt sich Kelly unterwegs vor allem einzelne Kartoffeln, wenige Nüsse und Schnecken sowie einmal einen frisch überfahrenen Hasen. Für jemanden, der täglich etwa 50 Kilometer im strammen Marsch zurücklegt, ist das wenig Energie, vor allem viel zu wenig Eiweiß. Joey Kelly bezeichnet dieses Vorhaben darum auch als sein härtestes und schwierigstes. Wenn man weiß, dass der verrückte Ausdauerkünstler sonst auch schon mal 250 km durch die Wüste trabt oder 24 Stunden auf dem Laufband zubringt, will das etwas heißen.</p>
<p>Mich interessiert vor allem: was bewegt diesen Typen, was treibt ihn an? Nach dem „Warum“ frage ich nicht, diese Frage könnte man schließlich auch schon Marathonläufern stellen. Man macht es, weil es einem etwas gibt, das ist klar. Aber wer so extreme Dinge durchhält, muss etwas haben, das ihn bei der Stange hält.</p>
<div id="attachment_3140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 491px"><a href="http://www.joeykelly.de/?page_id=6"><img class="size-full wp-image-3140  " title="Kelly Runs 1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/Kelly-Runs-1.jpg" alt="Stationen einer Ultra-Sportlerkarriere" width="481" height="329" /></a><p class="wp-caption-text">Stationen einer Ultra-Sportlerkarriere</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.joeykelly.de/?page_id=6"><img class="aligncenter size-full wp-image-3144" title="Kelly Runs 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/Kelly-Runs-2.png" alt="Kelly Runs 2" width="502" height="356" /></a></p>
<p>Nach dem Lesen des Buches, glaube ich, Kelly besser zu verstehen. &#8220;Der Lauf meines Lebens&#8221; ist der Untertitel des Buches. Das ist doppelsinnig gemeint. Zwischen den einzelnen Etappen des Deutschland-Laufs erzählt er aus seiner Kindheit. Was es bedeutet, ein Mitglied der Kelly-Family zu sein, lässt sich für einen Normalmenschen, der an einem Ort in einem Reihenhäuschen aufgewachsen ist, vermutlich nie ganz ermessen. Wie lebt es sich zu neunt in zwei Zimmern in einer heruntergekommenen Wohnung? Wie in einem Doppeldeckerbus? Wie erlebt man andere Kinder, wenn man nie zur Schule geht? Wie fühlt es sich für ein Kind an, kein echtes Heimatland zu haben, weil man in Spanien, Italien, USA, Irland und Deutschland aufwächst? Wie erlebt man seine Pubertät, wenn die Gemeinschaft der Familie immer vor dem einzelnen kommt? Wenn Joey Kelly erzählt, ahnt man, wie schwierig ein solches Leben gewesen sein muss. Dabei gerät er nie ins Jammern, im Gegenteil. Kelly bleibt so sachlich, wie man das angesichts der eigenen Lebensgeschichte nur kann. Es scheint, als sei er vollkommen im Reinen. Mit sich, mit dem strengen Vater, mit der Familie.</p>
<p>Klar wird aber auch: um diese Ausgeglichenheit zu erreichen, war es nötig, etwas eigenes zu finden. Etwas, das nichts mit dem Kelly-Kollektiv zu tun hat, etwas, das nur ihm gehört. Als kräftiger und athletischer Typ entdeckt Kelly als Teenager den Sport. Er liebt harte, körperbetonte Sportarten, wie das Kickboxen und Boxen. Schnell ist er darin erfolgreich. Er ist nicht begabter als die anderen, aber zäher. Als Kelly hält man entweder etwas aus, oder man bekommt ein Problem. Durch eine Wette mit den Geschwistern landet er beim Laufen – und überschätzt sich als junges Großmaul erst einmal selbst. Bei seinem ersten Ironman bricht er sich beim Radfahren das Schüsselbein und läuft danach trotzdem den Marathon durch, mit einer Armschlinge. Dergleichen „Tiergeschichten“ ziehen sich durch das ganze Buch. Oft laufen die Dinge nicht reibungslos, auch der Deutschland-Lauf wird ganz anders als gedacht. Am Ende schneidet Kelly die Abdeckung der Reißverschlüsse des Rucksacks ab, weil er jedes Gramm Gewicht sparen will. Die Verzweiflung ist oft groß.</p>
<p>Zur Abwechslung gibt es dann immer wieder witzige Anekdoten und Geschichten, die vollkommen verrückt zu sein scheinen, etwa ein wichtiges Konzert der Kelly Family unmittelbar nach einem Ironman von Joey. Das Timing, das nur durch einen blitzartigen Hubschraubershuttle gehalten werden kann, gerät so knapp, dass man auf der Bühne unter dem Sakko noch Joeys Shirt mit der Startnummer sehen kann. Während andere längst im Rheumabad liegen, hängt bei Joey die Gitarre um den Hals. Zusätzlich ist Kelly von seinem sechsundzwanzigsten Lebensjahr an der Geschäftsführer des Kelly Unternehmens, einer Gruppe, die in den 90er Jahren 24 mal auf dem Bravo-Cover zu sehen ist und die unter eigenem Label Platten herausbringt, die sich über 2 Millionen mal verkaufen. Beim Lesen bleibt mir vieles ein Rätsel. Wie managed man ohne Ausbildung ein Unternehmen? Wie kann man sich auf einen Ironman vorbereiten (bzw. auf acht ! Ironmen im Jahr), wenn man vormittags Büroarbeit macht, nachmittags im Tourbus sitzt und abends auf der Bühne steht? Nachts zwischen 12 und 2 Uhr, sagt Kelly. Klingt ungesund.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/joey_kelly_hysterie_des_koerpers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3146" title="joey_kelly_hysterie_des_koerpers" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/11/joey_kelly_hysterie_des_koerpers.jpg" alt="joey_kelly_hysterie_des_koerpers" width="400" height="608" /></a></p>
<p>Man liest fassungslos und mit Kopfschütteln, was Joey alles bewältigt und wie er nie aufgibt. Dabei etwas für das eigene Läuferleben zu lernen, ist kaum möglich und auch gar nicht Joeys Intention. Das Buch hat absolut nichts Missionarisches, es gibt keine Botschaft, keine Besserwisserei des erfahrenen Kämpfers gegenüber dem unbedarften Leser. Joey Kelly erzählt seine Geschichte, nicht mehr und nicht weniger und in meinen Augen genügt das für ein kleines Taschenbuch vollkommen. An zwei Abenden hat man das Ding durchgelesen, staunt und denkt: Respekt, Joey. Gut gemacht. Von Menschen, die mit Joey Kelly zu tun hatten, hört man, dass er alles mitbringt, was ein großer Sportsmann braucht: Fairness, Mitgefühl, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Humor, Disziplin, Ehrgeiz und enorme Zähigkeit. Vielleicht kann man das aus dem Buch lernen. So eine Mischung ist erfolgreich.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=F5EACE&#038;fc1=000000&#038;lc1=D57711&#038;t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=tf_til&#038;asins=3499628104" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Essen für Fortgeschrittene.</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 15:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ernährung ist ein bisschen wie Religion: man muss ganz viel glauben. Nicht nur, dass unsere Lebensmittel ohne Gift, Radioaktivität, Acrylamid und hunderte andere fiese Sachen auf den Markt kommen - wir müssen auch noch dran glauben, dass die Dinge, die wir gerne essen, auch tatsächlich gut für uns sind. Das ist nicht so einfach wie es klingt. In diesem Artikel gibt's übrigens was zu gewinnen!]]></description>
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<p>Ernährung ist ein bisschen wie Religion: man muss ganz viel glauben. Nicht nur, dass unsere Lebensmittel ohne Gift, Radioaktivität, Acrylamid und hunderte andere fiese Sachen auf den Markt kommen &#8211; wir müssen auch noch dran glauben, dass die Dinge, die wir gerne essen, auch tatsächlich gut für uns sind. Das ist nicht so einfach wie es klingt.</p>
<p>Wenn wir uns informieren wollen, stoßen wir auf mindestens 20 verschiedene Meinungen. Sind unsere Nahrungsmittel inzwischen arm an Vitaminen und Nährstoffen, so dass wir Nahrungsergänzungen brauchen, insbesondere als ambitionierte Läufer? Oder ist das alles Unfug? Ist Trennkost am gesündesten, oder Ernährung nach der Glyx-Formel? Man kann sich beim Essen nach ayurvedischen Doshas richten, oder nach der Blutgruppe. Schokolade, vor einigen Jahren noch als Dickmacher verpönt, gilt heute als gesundheitsfördernd, zumindest die dunklen Sorten. In meinem Regal steht ein Buch, das Eiweiß als das wahre Hüftgold anprangert und die Kartoffel als den universellen Glücklichmacher preist. Eine Freundin kann keine Ananas mehr ohne Übelkeitsgefühle sehen, seit sie versucht hat, mit einer Ananas-Diät abzunehmen.</p>
<p>Besonders, wenn es darum geht, das Gewicht zu reduzieren oder zu halten (und dabei geht es ja selbst Läufern gelegentlich) werden wir von widersprüchlichen Meinungen gründlich verwirrt. Wer sich pudelwohl und schlank fühlt, selten krank wird und immer wieder Bestzeiten läuft, tut also vielleicht am besten nichts und haut einfach rein wie bisher. Wer aber das Gefühl hat – da geht noch was –  der muss sich jemanden suchen, dem er glauben kann.</p>
<p>Ich habe vor einigen Jahren beschlossen, Dr. Wolfgang Feil zu glauben. Dr. Feil ist Biologe, Sportwissenschaftler und Ernährungsberater von Spitzensportlern. Er ist bei Ultra Sports zu verorten und insofern steht er für Produkte für Ausdauersportler, von denen ich etliche ausprobiert habe und mag (zum Beispiel <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/ultra-sports-gel-chips/" target="_blank">die legendären „Frösche“</a>). Viel interessanter finde ich allerdings, dass sich Dr. Feil dauernd selbst Konkurrenz macht. Er erzählt nämlich gerne ausführlich, was in den Produkten drin ist und wie man sich Mahlzeiten oder Getränke zubereiten kann, die eine ähnliche Wirkung haben. Mein liebstes Ernährungsbuch für Läufer ist <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/ernaehrung-und-training/" target="_blank">„Ernährung und Training“</a> von Dr. Feil und Dr. Wessinghage. Es hat mich sogar bewegt, Leinöl zu probieren (prrrrrr&#8230;.), Molke und ähnliche geheimnisvolle Lebensmittel. Mit diesem Buch habe ich unglaublich viel über Ernährung gelernt.</p>
<p>Seither krame ich immer mal wieder im <a href="http://www.dr-feil.com/" target="_blank">Blog von Dr. Feil</a> herum und lese mit Freude, dass Erdbeeren mit Sahne besser sind als ohne (wegen der fettlöslichen Vitamine), dass Kaffee gar nicht so ungesund ist, wie oft gesagt oder dass man ruhig öfter mal Schokolade essen soll. Mit Nachrichten dieser Art kriegt man mich natürlich. Ans Eingemachte geht es bei seiner Blogserie „Neue Wege bei Arthrose“, auf die ich gestoßen bin, weil ein Freund betroffen ist. Zum Thema „Arthrose und Ernährung“ habe ich im Netz nichts vergleichbar Substantielles gefunden. Aber ich wollte eigentlich gar nicht Dr. Feil promoten, ich wollte euch nur berichten, warum ich das Gefühl habe: was der Mann sagt, ist kein dummes Zeuch.</p>
<p>Sein Buch „Die Lauf-Diät“ habe ich dann doch mal übersprungen, und das obwohl Herbert Steffny Mitautor ist und das ist noch so einer, dem ich glaube. Als Biologe und mit seiner Erfahrung als Läufer und Trainer kann auch er beim Thema Ernährung eine Menge mitreden. Aber wo „Diät“ draufsteht, das schreckt mich einfach ab. Zwar mussten bei mir im letzten Jahr ein paar Kilo runter, aber Diät? Nä.</p>
<p>Jetzt gibt es die Fortsetzung des Buchs und da steht immer noch Diät drauf. Aber es steht auch „Kochbuch“ drauf und das ist wiederum ein Schlüsselreiz für mich. An „Tag 1“ dieses zu essen und an „Tag 5“ jenes, das liegt mir nicht besonders. Aber das Schöne an einem Diät-Kochbuch ist ja, dass man die Autoren austricksen kann und einfach das nachkocht, worauf man gerade Lust hat.</p>
<div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fffaf0; "><br />
Ich freue mich, dass Dr. Feil mir 3 signierte Exemplare von „Die Lauf-Diät/<br />
Das Kochbuch“ zur Verlosung zur Verfügung gestellt hat. </p>
<p>Schickt einfach bis zum 15.2.2011 eine Mail mit eurer Adresse und dem Betreff:<br />
„Essen für Fortgeschrittene“ an frau-schmitt@online.de. </p>
<p>Die drei Gewinner ziehe ich unter allen Einsendungen, die bis einschließlich 15.2.<br />
bei mir eingetrudelt sind. Der Rechtsweg ist sowas von ausgeschlossen.</div>
<p>Das besondere bei den Rezepten der „Lauf-Diät“ ist, dass sie angereichert sind mit Zutaten, die uns besonders gut tun. Dr. Feil nennt sie „Joker“. Weil sie generell den Stoffwechsel anregen, den Blutfettspiegel senken, die Regeneration fördern, die Laune heben, das Immunsystem stabilisieren und vieles mehr. Die Rezepte sind also nicht nur nach Geschmack oder Kalorienmenge zusammengestellt, sondern auch nach ihrer Wirkung. Fett ist dabei absolut nicht tabu, sondern wird ganz gezielt eingesetzt. Das ist neu und anders.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/01/Kochbuch-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2757" title="Kochbuch 3" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/01/Kochbuch-3.jpg" alt="Kochbuch 3" width="442" height="330" /></a></p>
<p>Ein bisschen wird man als Koch der Rezepte zum Druiden, der die geheime Wirkung der Zutaten kennt und deshalb wahre Wunder-Drinks und Mahlzeiten bereiten kann. Oft sind die magischen Zutaten Gewürze und Kräuter &#8211; besonders solche, die man aus der orientalischen oder asiatischen Küche kennt: Chili, Kreuzkümmel, Koriander, Curry, Ingwer, Kurkuma, Zimt und mehr. Wer also gern in dieser Ecke kocht, bekommt viele interessante Rezepte geliefert. Aber auch klassische mediterrane Gerichte (z.B. Meeresfrüchterisotto), herzhafte deutsche Rezepte (z.B. Champignonpfannkuchen, „Zackiger“ Kartoffelauflauf) oder Süßes (z.B. Schokoladenbrownies, Pflaumenkuchen mit Vanillesauce oder Kaiserschmarrn) sind dabei. (Ich muss schneller schreiben, ich kriege Hunger!) Wenn man die spezielleren Gewürze erst einmal im Haus hat, sind die Gerichte unkompliziert einzukaufen und zuzubereiten, die meisten dauern etwa 30 Minuten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/01/Kochbuch-2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2762" title="Kochbuch 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/01/Kochbuch-2-1024x764.jpg" alt="Kochbuch 2" width="430" height="321" /></a></p>
<p>Eine Besonderheit, an die ich mich zugegebenermaßen noch nicht rangetraut habe, sind die Power-Drinks zum Frühstück. Sie sind mit Früchten und Joghurt, Milch oder Buttermilch zubereitet (nicht weiter erstaunlich), aber es gehören auch oft Tofu, Weizenkeime, Mandelmehl, Leinöl, Ingwer und Chilipulver dazu (ungewohnt). Danach darf man sich noch ein Vollkornbrot mit Erdnussbutter oder sogar Nuss-Nougat-Creme gönnen. Für eine Diät klingt das ganz schön verrückt.</p>
<p>Ich werde das Buch in den nächsten Wochen weiter durcharbeiten und bin guten Mutes, dass die Saison für mich weniger schlaff, mit weniger Körperfett und mehr Energie beginnt. Was die Trainingspläne im zweiten Teil des Buchs betrifft, die werden mir leider kaum weiterhelfen. Sie sind eher für Laufanfänger geeignet. Auch die Kräftigungsübungen kenne ich schon aus anderen Büchern von Herbert Steffny. Das macht aber auch nichts, es ist schließlich ein Ernährungs- und Kochbuch, die Traningstipps sind da eher Beigabe.</p>
<p>So, also nochmal zusammengefasst:</p>
<p>Für wen ist das Buch geeignet?</p>
<p>Für alle</p>
<ul>
<li>die abnehmen wollen</li>
<li>die gerne lernen wollen, wie sie mit Hilfe von Ernährung ihr Wohlbefinden und ihre Fitness beeinflussen können</li>
<li>die eine Bestzeitensaison vor Augen haben</li>
<li>die gern kochen und exotische Gewürze mögen</li>
</ul>
<p>Für wen ist das Buch nicht geeignet?</p>
<p>Für</p>
<ul>
<li>konservative Esser</li>
<li>ambitionierte Läufer, die sich in erster Linie für die Trainingspläne interessieren</li>
</ul>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=F7D8A7&#038;fc1=000000&#038;lc1=484643&#038;t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3517086657" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Born to run – Lesen statt Laufen.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:41:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Christopher McDougall war ein lausiger Läufer. Über 100 Kilo schwer, nicht besonders schnell, nicht besonders ausdauernd und ständig verletzt. Im Jahr 2006 bewältigt er einen Lauf über 80km und 2000 Höhenmeter bei 38 C°. Ohne orthopädische Folgen. Dazwischen liegt die Geschichte von „Born to run“, dem vielleicht aufregendsten Buch, was je über das Laufen geschrieben wurde.]]></description>
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<p>Christopher McDougall war ein lausiger Läufer. Über 100 Kilo schwer, nicht besonders schnell, nicht besonders ausdauernd und ständig verletzt. Im Jahr 2006 bewältigt er einen Lauf über 80km und 2000 Höhenmeter bei 38 C°. Ohne orthopädische Folgen. Dazwischen liegt die Geschichte von „Born to run“, dem vielleicht aufregendsten Buch, was je über das Laufen geschrieben wurde.</p>
<p>Nach der Lektüre von „Born to run“ bleibt man erst einmal überwältigt zurück. Was hat man da eigentlich gerade gelesen? Einen Abenteuerroman? Ein ethnologisches Buch über die Kultur eines unbekanntes Volkes? Wissenschaftliches „Infotainment“ über die Evolution und die anatomischen Besonderheiten des Menschen? Oder eine Ansammlung kurioser und amüsanter Anekdoten über Läufer? Christopher McDougall packt das alles in 400 Seiten  – und noch viel mehr.</p>
<div id="attachment_2320" class="wp-caption aligncenter" style="width: 392px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-3.png"><img class="size-full wp-image-2320  " title="Bild 3" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-3.png" alt="Tarahumara-Champion Arnulfo Quimare" width="382" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Tarahumara-Champion Arnulfo Quimare</p></div>
<p>Zu Beginn fühlte ich mich ein bisschen an Bill Bryson und seine humorvollen Reiseberichte erinnert. McDougall weiß, wie man die Spannung hält, wie man Zeitsprünge und Handlungsstränge verknüpft, ohne zu verwirren. Dass man nicht durcheinander kommt, ist bei dieser Fülle an Anekdoten, Geschichten und Begegnungen tatsächlich ein kleines Wunder. Als Journalist und Reporter nutzt McDougall sein ganzes Handwerkszeug.</p>
<p>Roter Faden des Buchs ist die Vorbereitung zu einem außergewöhnlichen Vorhaben: in den unwirtlichen Copper Canyons in Mexiko soll ein beinahe heimlicher Ultralauf stattfinden. Teilnehmen werden einige der besten Ultraläufer der Welt und etliche Bewohner der Canyons, Angehörige des Volkes der Tarahumara. Die Tarahumara gelten als die ausdauerndsten und mühelosesten Läufer der Welt. Schlüsselfigur, um beide „Parteien“ zusammenzubringen, ist ein Mann, den man „Caballo Blanco“ nennt, ein etwas durchgeknallter weißer Läufer, dem die scheuen Tarahumara vertrauen. Die Idee zum „Greatest Race the World has never seen“ nimmt Formen an, als sich der Autor und Caballo Blanco begegnen.</p>
<div id="attachment_2322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-5.png"><img class="size-full wp-image-2322  " title="Bild 5" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-5.png" alt="Caballo Blanco, das weiße Pferd." width="445" height="496" /></a><p class="wp-caption-text">Caballo Blanco, das weiße Pferd.</p></div>
<p>McDougall ist sehr interessiert an dem Zusammentreffen mit den Tarahumara. Er hofft, so einer Frage auf den Grund zu kommen, die ihn umtreibt: Warum können diese Menschen so lange so mühelos laufen, während er selbst sein Training immer wieder wegen eines neuen Zipperleins einstellen muss? Ist es wirklich die Genetik? Oder was machen diese Menschen anders? Dieser großen Frage widmet McDougall sein Buch. Was bei seinem Fragen und Forschen herauskommt ist verblüffend und ungeheuer motivierend: Der Mensch ist zum Laufen geboren. Die menschliche Rasse verdankt dem Laufen ihr Leben. Weil der Mensch schwitzen und seine Atmung unabhängig von der Schrittfrequenz kontrollieren kann, ist der Mensch an Ausdauer jedem anderen Lebewesen überlegen. Das Volk der Tarahumara hat seine Verbindung zu den Vorfahren noch nicht verloren. Sie tun genau das, was sie seit tausenden von Jahren tun: miteinander laufen und zusammenhalten. In selbstgebastelten Sandalen.</p>
<div id="attachment_2325" class="wp-caption aligncenter" style="width: 377px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-9.png"><img class="size-full wp-image-2325" title="Bild 9" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-9.png" alt="Trail, Support, Cushion, Racer: die Huaraches der Tarahumara." width="367" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Trail, Support, Cushion, Racer: die Huaraches der Tarahumara.</p></div>
<p>McDougall denkt über beides in seinem Buch intensiv nach: die Freundlichkeit und das völlige Fehlen von High Tech. In einem kleinen Exkurs beschäftigt er sich mit Emil Zatopek, dem nicht nur die spielerische Liebe zum Laufen eigen war, sondern auch ein großes Mitgefühl. Das Hinterfragen der Fußbekleidung führt bei McDougall zu einem Plädoyer für weniger Dämpfung, weniger Support, weniger Schuh. Das überzeugend und eindringlich gerät, aber nie penetrant oder missionarisch.</p>
<p>Zwischen all den Forschungsergebnissen, von denen der Autor berichtet, laufen im wahrsten Sinne des Wortes kuriose Gestalten durch das Buch. Angefangen von Caballo Blanco, der sein Geld einmal mit Boxen verdiente und heute in der Abgeschiedenheit lebt, über <a href="http://barefootted.com/" target="_blank">Barfuß Ted</a>, der am liebsten ohne Schuhe läuft und dabei redet wie ein Buch, oder die junge Jenn Shelton, die auch nach einem wilden Gelage 50km läuft und sich auf der Marathon-Distanz langweilt. Und dann gibt es da noch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scott_Jurek" target="_blank">Scott Jurek</a>, der einige der härtesten Ultras der Welt gewann und 100km auch schon unter 7 ½ Stunden lief.</p>
<div id="attachment_2326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 521px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-4.png"><img class="size-full wp-image-2326  " title="Bild 4" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-4.png" alt="Scott Jurek und Arnulfo Quimare" width="511" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">Scott Jurek und Arnulfo Quimare</p></div>
<p>Nebenbei lernt man die Power-Produkte der Tarahumara kennen: Iskiate, ein Saft aus Chia-Samen, der eine unglaubliche Menge an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren enthält, außerdem Eiweiß, Kalzium, Eisen, Zink, Ballaststoffe und Antioxidantien. Und Pinole, einen stärkenden dünnen Maisbrei. Auf jeder Seite in diesem Buch wartet eine neue Kuriosität, eine neue Geschichte, eine neue Erkenntnis. Nichts von alledem ist langweilig oder eitel. „Born to run“ ist wie ein Becher Iskiate für die eigene Einstellung zum Laufen, für die Motivation und Begeisterung für den ursprünglichsten und natürlichsten Sport der Welt. Es ist das wildeste, prallste und schönste Buch, was ich je über das Laufen gelesen habe.</p>
<p><em><span style="color: #993300;">Alle Fotos von Luis Escobar mit freundlicher Genehmigung von Christopher McDougall.</span></em></p>
<p>Eine kleine Dokumentation über die Tamahura und Caballo Blanco im Interview:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YIyEvomUz14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YIyEvomUz14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Will Harlan, Copper Canyons Marathon-Gewinner von 2009 erzählt von seinen Eindrücken.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-bAeRSKiTUY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/-bAeRSKiTUY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Christopher McDougall über sein Buch:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/330wzCBG8To&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/330wzCBG8To&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>New York Times Blogger Brian Fidelman versucht eine Barfuß-Runde mit Christopher McDougall:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iIT7t2jtdP0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/iIT7t2jtdP0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Authors@Google: Ein etwa 50-minütiger Vortrag von Christopher McDougall:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y_usxrvKvus&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Y_usxrvKvus&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Christopher McDougall bei der Daily Show von Jon Stewart:</p>
<table style="font: normal normal normal 11px/normal arial; color: #333333; background-color: #f5f5f5; height: 353px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="360">
<tbody>
<tr style="background-color:#e5e5e5" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com" target="_blank">The Daily Show With Jon Stewart</a></td>
<td style="padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;">Mon &#8211; Thurs 11p / 10c</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;" colspan="2"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/watch/tue-august-18-2009/christopher-mcdougall" target="_blank">Christopher McDougall</a><a></a></td>
</tr>
<tr style="height: 14px; background-color: #353535;" valign="middle">
<td style="padding: 2px 5px 0px 5px; width: 360px; overflow: hidden; text-align: right;" colspan="2"><a style="color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/" target="_blank">www.thedailyshow.com</a></td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2"><object style="display:block" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="360" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="flashvars" value="autoPlay=false" /><param name="src" value="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:246911" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="display:block" type="application/x-shockwave-flash" width="360" height="301" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:246911" allowfullscreen="true" wmode="window" flashvars="autoPlay=false" bgcolor="#000000"></embed></object></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;" valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2">
<table style="text-align: center; height: 100%; margin: 0px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr valign="middle">
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.thedailyshow.com/full-episodes/" target="_blank">Daily Show Full Episodes</a></td>
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.indecisionforever.com" target="_blank">Political Humor</a></td>
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.thedailyshow.com/videos/tag/Tea+Party" target="_blank">Tea Party</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em><br />
</em><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F5DEB9&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=F5DEB9&#038;fc1=3A3939&#038;lc1=B56106&#038;t=laufemitfraus-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3896673661" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>

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		<title>Ernährung und Training.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 12:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Was Sie schon immer über Ernährung wissen wollten: einfach hier nachschlagen.
&#8220;Ernährung und Training&#8221; ist kein sehr aufregender Titel. Aber wer einen so guten Ratgeber schreiben kann wie Dr. Wolfgang Feil und Dr. Thomas Wessinghage, der braucht keine fetzigen Titel. Das Buch ist wirklich einzigartig. Es ist für Ausdauersportler geschrieben und beantwortet die entscheidenden Fragen: Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h4>Was Sie schon immer über Ernährung wissen wollten: einfach hier nachschlagen.</h4>
<p>&#8220;Ernährung und Training&#8221; ist kein sehr aufregender Titel. Aber wer einen so guten Ratgeber schreiben kann wie Dr. Wolfgang Feil und Dr. Thomas Wessinghage, der braucht keine fetzigen Titel. Das Buch ist wirklich einzigartig. Es ist für Ausdauersportler geschrieben und beantwortet die entscheidenden Fragen: Was sollte ich essen, um mein Immunsystem fit zu halten? Wie kann man die Regeneration mit Ernährung fördern? Was ist am besten vor einem Wettkampf? Was brauche ich währenddessen?</p>
<p>In normalen Laufbüchern werden diese Themen angerissen, aber nie so sorgfältig behandelt. Wer nun annimmt, Autor Feil nutzt die Gelegenheit, seine Ultra Sports Produkte anzupreisen, der täuscht sich. Im Gegenteil: es wird ausführlich darauf eingegangen, in welchen &#8220;natürlichen&#8221; Lebensmitteln am meisten der jeweils wichtigen Nährstoffe und Mineralien vorhanden sind.</p>
<p>Die wichtigste Frage zum Schluss: erzählt dieses Buch irgendetwas, was man nicht längst wusste? Eindeutig ja. Es ist ein fundiertes, spannendes und serviceorientiertes Buch. Im Anhang sind kleine Kärtchen zu finden, die man sich in das Portemonnaie stecken kann, damit man im Supermarkt daran erinnert wird, das Richtige zu kaufen. Es sieht ganz so aus, als wollten uns die beiden Doktoren-Autoren etwas Gutes tun.</p>

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		<title>Faszination Marathon.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 12:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon-Lektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ein magisches Buch: Faszination Marathon.
Ungelogen: das ist das schönste, emotionalste und beeindruckendste Buch über das Laufen, das ich kenne. Obwohl die Texte kompetent und fern ab von Allgemeinplätzen sind wie „Laufen ist gesund“, lebt das Buch von seinen wunderbaren Bildern. Die ganze Historie des Marathons breitet sich da vor uns aus – wann sieht man [...]]]></description>
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<h4>Ein magisches Buch: Faszination Marathon.</h4>
<p>Ungelogen: das ist das schönste, emotionalste und beeindruckendste Buch über das Laufen, das ich kenne. Obwohl die Texte kompetent und fern ab von Allgemeinplätzen sind wie „Laufen ist gesund“, lebt das Buch von seinen wunderbaren Bildern. Die ganze Historie des Marathons breitet sich da vor uns aus – wann sieht man schon einmal Bilder vom ersten Marathon 1896? Alle Bestzeitenläufer seit damals sind abgebildet. Man schaut in angestrengte Läufergesichter der weit zurückliegenden Vergangenheit.</p>
<p>Es ist schwer, einen Bildband zu beschreiben – magisch trifft es am besten. Und noch einmal zum Text: die Milchstraße, so sagten einst die Indianer, ist der Staub, der seit Anbeginn der Zeit in einem Wettlauf aufgewirbelt wurde. Solche und viele andere großartige Geschichten haben die beiden Weltklasseläufer Kathrine Switzer und Roger Robinson zusammengetragen. Es liest sich großartig und ist neu und anders.</p>
<p>Wenn es ein „Muss“ gibt für Marathonläufer, dann ist es dieses Buch.</p>

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		<title>Marathon Woman</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 17:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon-Lektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frauenanteil bei deutschen Citymarathons liegt zwischen 12 und 20 Prozent. Gelegentlich wird ein bisschen darüber gemurrt, warum es denn nicht mehr sind. Dass es aber überhaupt so viele sind  - hier und anderswo -, das verdankt die internationale Marathongemeinde Kathrine Switzer. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte von den Anfängen des Frauenlaufens in einem Buch.]]></description>
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<h4>Sie war die erste: die Autobiografie von Marathon-Pionierin Kathrine Switzer.</h4>
<p>Der Frauenanteil bei deutschen Citymarathons liegt zwischen 12 und 20 Prozent. Gelegentlich wird ein bisschen darüber gemurrt, warum es denn nicht mehr sind. Dass es aber überhaupt so viele sind  &#8211; hier und anderswo -, das verdankt die internationale Marathongemeinde Kathrine Switzer.<br />
1967 trat sie mit einer unschlagbaren Mischung aus Naivität, Mut und Ehrgeiz beim Boston Marathon an. Frauen waren damals bei Marathonläufen nicht zugelassen und    es gab außer Kathrine Switzer keine Frau, die das in Frage gestellt hätte. Der Lauf entwickelte sich zum Krimi. Ein Organisator versuchte, die unbekümmerte Läuferin mit Gewalt von der Strecke zu drängen.</p>
<p><em> <div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fdf5e6; "><em>Diesen Text gibt es auch als <a href="http://frauschmitt.podspot.de/" target="_blank">Podcast-Episode</a></em><em> zum Hören.</em></div></em></p>
<p>Kathrine Switzer, die schon einige andere Laufbücher geschrieben hat, erzählt jetzt ihre Geschichte in einem eigenen Buch. In der amerikanischen Runner&#8217;s World war ein langer Vorabdruck zu lesen. Obwohl ich für englische Texte immer ewig brauche, habe ich die Geschichte verschlungen. Eine Geschichte aus einer anderen, fremden Welt. Wenn man bedenkt, dass der Frauenmarathon erst 1984 als Olympische Disziplin zugelassen wurde, ist das alles nicht sehr lange her. Auch diesen alten Zopf hat Kathrine Switzer mit viel Engagement abgeschnitten. Die Erfindung des Frauenlaufs geht ebenso auf ihr Konto.<br />
Ich habe das Buch noch nicht ganz gelesen, aber es liegt vor mir. Der Stil ist angenehm zu lesen, auch für jemanden, der sonst keine englischen Bücher liest. Und wer weiß, ob es das Buch jemals in Deutsch geben wird. Natürlich gibt es auch etliche Fotoseiten. Allein der Anblick dicker Baumwollanzüge an Läufern lässt einen staunen.<br />
Ich könnte diese Buchempfehlung auch unter &#8220;Geschenke&#8221; ablegen. Damit kann man laufenden Frauen wirklich eine große Freude machen. Aber es ist eben auch ein sehr gutes Selbstgeschenk. Ein Buch, das man haben muss. Schon Kathrine Switzer zu Ehren. Ihren ersten Marathonlauf beendete sie übrigens nach 4 Stunden und 20 Minuten. Es folgten noch 34 weitere. Mädels, wenn ihr ein Vorbild braucht: hier ist es.</p>
<p><em> <div class='stb-grey_box' ><em>Auf der Website der deutschen Runner&#8217;s World gibt es </em><a href="http://www.runnersworld.de/marathon/kathrine_switzer_die_marathon_pionierin_im_interview.61966.htm"><em>ein Interview mit K. Switzer</em></a><em>.</em></div></em></p>

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		<title>Yoga für Läufer.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/yoga-fuer-laufer/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 12:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der perfekte Ausgleich: Yoga für Läufer.
Nichts ist blöder, als wenn man zuhause eine neue Gymnastik ausprobieren will und dabei in ein neben sich liegendes Lehrbuch gucken muss. Schmerzhafte Verrenkungen sind vorprogrammiert. Ulrike und Detlef Grunert wissen das und haben deshalb ihrem Buch „Yoga für Läufer“ eine CD beigefügt. So kann man sich die Übungen erst [...]]]></description>
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<h4>Der perfekte Ausgleich: Yoga für Läufer.</h4>
<p>Nichts ist blöder, als wenn man zuhause eine neue Gymnastik ausprobieren will und dabei in ein neben sich liegendes Lehrbuch gucken muss. Schmerzhafte Verrenkungen sind vorprogrammiert. Ulrike und Detlef Grunert wissen das und haben deshalb ihrem Buch „Yoga für Läufer“ eine CD beigefügt. So kann man sich die Übungen erst in aller Ruhe anschauen und danach den sanften Anleitungen der CD lauschen.</p>
<p>Ulrike Grunert ist eine Marathonläuferin, die weiß, was Läufer wünschen. Und die weiß, dass Läufer oft Dehnmuffel sind. Die Übungen sind eingeteilt in Aufwärmprogramm, Regenerationsprogramm, Grundlagenprogramm, Entspannungsprogramm – alles zugeschnitten auf verhärtete Läuferbeine, steife Läufernacken und mäßig bewegliche Läuferkörper. Besonderes Augenmerk liegt auf der Atmung. Für mich klingt das alles schlüssig und ich werde in den nächsten Monaten damit herumexperimentieren. Und darüber hinwegsehen, dass die vorturnende Dame im Buch ein bisschen aussieht, wie Ursula von der Leyen.</p>

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		<title>Das große Laufbuch</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 18:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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He&#8217;s the one: Läufer, hört auf Herbert Steffny.
Wenn man sich nicht gleich eine ganze Laufbibliothek zulegen will, sondern nach einem einzigen verlässlichen Allrounder sucht, dann ist es &#8220;Das große Laufbuch&#8221; von Herbert Steffny. &#8220;Alles, was man übers Laufen wissen muss&#8221; ist der Untertitel und das ist nicht übertrieben. Steffny schafft den Spagat, den leistungsorientierten Läufern [...]]]></description>
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<h4>He&#8217;s the one: Läufer, hört auf Herbert Steffny.</h4>
<p>Wenn man sich nicht gleich eine ganze Laufbibliothek zulegen will, sondern nach einem einzigen verlässlichen Allrounder sucht, dann ist es &#8220;Das große Laufbuch&#8221; von Herbert Steffny. &#8220;Alles, was man übers Laufen wissen muss&#8221; ist der Untertitel und das ist nicht übertrieben. Steffny schafft den Spagat, den leistungsorientierten Läufern ein guter Ratgeber zu sein und gleichzeitig die &#8220;Ich würde so gern etwas abnehmen&#8221;-Läufer nicht im Regen stehen zu lassen. Und das alles erfrischend ideologiefrei.</p>
<p>In kurzen Essays erfährt man einiges über Steffnys aktive Läuferzeit (die immer noch andauert &#8211; in der Masters Klasse läuft der bald 55jährige vorne mit). Seine Trainings- pläne &#8211; von 10 km bis 100 km Ultralauf &#8211; sind moderat, aber nicht zu schlabberig. Immer wieder gibt es Profi-Tipps, viele Umrechnungs- und Zeitprognosetabellen, die man sich sonst im Netz erst mühsam zusammensuchen muss. Wer im Ausland laufen will, findet hier auch eine prima Umrechnungstabelle von km-Meilen-Zeiten.<br />
Sein Stil ist angenehm zu lesen, glaubwürdig und persönlich. Es sind alle Themen drin: Gymnastik, Ernährung, Verletzungen, Laufen + Frauen, Laufen im Alter &#8211; es ist einfach ein prima Rundum-Buch. Ein Buch muss nicht &#8220;Laufbibel&#8221; heißen, um eine zu sein.</p>

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		<title>Geschichten vom Laufen.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 13:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Literarisches zum Thema Laufen: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;
Der Titel ist ein Klassiker, die Geschichten sind es auch: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;  ist eine Geschichtensammlung von etwa 300 Seiten und somit kurzurlaubtauglich. Die Mischung ist eigenwillig, aber das macht auch gerade den Reiz aus. Die Gebrüder Grimm sind mit &#8220;Hase und Igel&#8221; vertreten, Ödön [...]]]></description>
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<h4>Literarisches zum Thema Laufen: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;</h4>
<p>Der Titel ist ein Klassiker, die Geschichten sind es auch: &#8220;&#8230;ja, wo laufen sie denn?&#8221;  ist eine Geschichtensammlung von etwa 300 Seiten und somit kurzurlaubtauglich. Die Mischung ist eigenwillig, aber das macht auch gerade den Reiz aus. Die Gebrüder Grimm sind mit &#8220;Hase und Igel&#8221; vertreten, Ödön von Horwarth ist drin, aber auch der unvermeidliche Günther Herburger. Die Geschichten sind nicht chronologisch, sondern nach Themenkomplexen geordnet, man wird also stilistisch ganz schön hin und hergerüttelt. Ich finde das irgendwie lustig und außerdem kann jeder sich etwas herauspicken &#8211; was es für die Kategorie &#8220;Geschenke&#8221; geradezu ideal macht. Originell ist es auf jeden Fall. Wo sonst findet man schon Dieter Baumann und Siegfried Lenz zusammen in einem Buch?</p>

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