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Wenn Frauen zu sehr laufen.

31. Juli 2011

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Wenn Frauen zu sehr laufen.

Hier noch eine kleine Nachlese zum Reebok Women’s Run in Frankfurt, dieses Mal nur als Foto-Dokumentation. Einen ausführlichen Bericht wird es zu einem späteren Zeitpunkt geben. Jetzt kann ich nur so viel sagen: es lohnt sich, da mal dabei zu sein und wer es nicht gesehen hat, der kann sich diese geballte rosa Fröhlichkeit kaum vorstellen.

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Die Einsamkeit des Kurzstreckenstreusels.

25. Juni 2011

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Die Einsamkeit des Kurzstreckenstreusels.

Ein 10er geht immer. Das sagen Läufer zumindest oft und meinen damit die bedeutungslose Schnödigkeit einer Strecke, die aus gerade mal 10 Kilometern besteht. Dabei ist das gelogen. Es sind leicht hunderte von Situationen vorstellbar, in denen ein 10er gar nicht geht. Wenn man tot ist zum Beispiel. Oder sich so fühlt. Oder beides zusammen. Oder eben, wenn man verletzt ist.

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10 gute Gründe, Bergläufe zu machen.

10. April 2011

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10 gute Gründe, Bergläufe zu machen.

Es ist das Grauen jedes Laufanfängers: bergauflaufen. Selbst Nichtläufern wird es allein bei dem Gedanken, einen Berg im Laufschritt zu bewältigen, sofort blümerant. Doch auch alte Laufhasen mögen Bergläufe oft nicht. Dabei gibt es unzählige Gründe, gerade dieser Form des Laufens öfter zu frönen. Hier sind 10 davon am Beispiel des Feldberglaufs im Taunus.

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Die gefühlte Strecke.

14. März 2011

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Die gefühlte Strecke.

Wer den Frankfurter Halbmarathon nicht kennt, dem sei er hier in dürren Worten skizziert: früher war er gut, dann wurde er doof, heute ist er wieder gut. Die Resonanz war über die Jahre, unabhängig von der Strecke, ungebrochen gut, was an dem typischen „Läufer-BSE“ liegt. Kaum ist eine Strecke belaufen, hat man sie auch schon vergessen und mit ihr all die damit verbundene Pein.

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Die einsamen Frauen von Kronberg.

26. September 2010

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Die einsamen Frauen von Kronberg.

Würde es eine „Hall of fame“ der schönsten Volksläufe in Südhessen, Rhein-Main und dem Taunus geben, wäre der Altköniglauf in Kronberg ganz vorne mit dabei. Die Strecke hat alles, was eine gute Strecke braucht: Natur, Steigungen, psychologische Belohnungen und Unterhaltungsmomente.

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Frau Schmitt, das Bergfräulein.

26. Juni 2010

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Frau Schmitt, das Bergfräulein.

Eppstein kenne ich von Katja. Sonst eigentlich nicht. Ich war noch nie dort, auch nicht zum Volkslaufen. Dabei hätte ich bereits 24-mal die Gelegenheit gehabt. So oft hat der Eppsteiner Burg-Lauf nämlich schon stattgefunden. (…)

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Bonames – twelve points!

3. Juni 2010

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Bonames – twelve points!

„Bonames! Was ist denn das für ein Ortsname! Ist das eine Abkürzung?“ Hat mich vor ein paar Tagen eine Ortsfremde gefragt. Tatsächlich, es könnte gut eine Abkürzung sein. Für „Boxwütige Nachbarn machen Essig“ zum Beispiel. Oder „Bodenlose Naturisten mit Essstäbchen.“ Aber so naheliegend diese Erklärungen auch sind: Bonames heißt einfach so. Ohne Abkürzung. Das könnte von „Bona mansio“ kommen, sagt Google, was soviel bedeutet wie „gute Raststätte“. Damit das Rasten auch so richtig gut wird, laufen wir vorher dort eine Runde.

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Winterstein light.

22. März 2010

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Winterstein light.

Läufer sind wie Mütter. Kaum ist das schmerzhafte Ereignis  - Geburt oder Lauf – vorbei, überwiegt das Glück und alles ist vergessen. Gäbe es dieses Phänomen nicht, wären Volksläufe und Menschheit bald ausgestorben. Wer wiederholt schon freiwillig die Pein von 10 Stunden Wehen oder vier Stunden Marathon? Oder drei Stunden Volkslauf „Rund um den Winterstein“? [...]

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Der Läufer-Läufer-Lauf.

14. März 2010

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Der Läufer-Läufer-Lauf.

Rot-weiß ist eine schöne Farbkombination. Bei Ringelpullis. Bei Zahnpasta. Oder bei Ben & Jerry’s Eis. Manchmal zeigen diese beiden Farben zusammen aber auch ihre hässliche Fratze. Bei „Durchfahrt-verboten-Schildern“ und Absperrungen zum Beispiel. In Frankfurt Sachsenhausen blockieren sie heute die großen Zufahrtswege zum Stadion. (Das eigentlich Commerzbank Arena heißt.) Es ist 8:45 und wir wollen dorthin. Unbedingt und möglichst schnell, denn wir müssen uns noch zum Lufthansa-Halbmarathon nachmelden. (…)

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Ask the therapist.

27. September 2009

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Ask the therapist.

Der Altköniglauf beginnt mit einer Panne. Ich bin zu früh aufgestanden. Aus Versehen. Eine ganze Stunde. Was hätte man in der Zeit nicht noch alles träumen können! Neulich träumte ich von jemandem, der mich fragte: „Sind alle in deiner Familie so kariert?“ Das wäre eine gute Frage für einen Therapeuten. Die große Philosophin Mariah Carey hat einmal gesungen, dass in uns allen ein kleiner Held wohnt. (…)

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Eine Premiere mit Hindernissen

14. September 2008

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Eine Premiere mit Hindernissen

Wespen mögen keine Muffins. Das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Das heißt, eigentlich müsste es an einer ganz anderen Stelle mal gesagt werden, nämlich in meinem Laufbericht von letzter Woche. Dieser hat jedoch aus Zeitgründen nie das Dunkel der Welt erblickt. Und deshalb gehen wichtige Erkenntnisse jetzt einfach so verloren. Fast. Denn es gibt ja den Laufbericht von dieser Woche. Da kann man das mit den Wespen einfach so reinschummeln. Letzte Woche in Mühlheim-Dietesheim versuchten ein paar tapfere Vereinsfrauen (…)

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Von Madonna, Gisela und Woherkommstndu.

16. März 2008

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Von Madonna, Gisela und Woherkommstndu.

Madonna hat gesagt, wer sich beim Duschen auf die Füße pieselt, kriegt keinen Fußpilz. Das hat zwar überhaupt nichts mit dem Lauf rund um den Winterstein zu tun, über den ich eigentlich berichten will. Aber ich dachte, das ist doch mal eine Meldung für Läufer: nie wieder Füße Fungi! Außerdem muss man den Leser mit Hilfe eines Prominenten in den Text hineinziehen. Das habe ich von Mario Adorf gelernt, der in seinen Büchern immer schreibt, wer ihn alles kennt. Und dass der Papst (…)

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Von Streckenkarten, Haartrocknern und Plüschfröschen.

29. September 2007

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Von Streckenkarten, Haartrocknern und Plüschfröschen.

Der Altkönig-Lauf ist kein Lauf für Streckenkartenlegastheniker. Auf der 20 km Strecke läuft man zwei Runden. Aber eben nicht genau zwei Runden, sondern eine Runde mit Schleifen dran. Es gibt Menschen, die betrachten Streckenkarten und sagen „Aha, so so, ach, da lang geht es!“. Ich schaue auf die Karte und denke: „Öhöm.“ Viel lieber ist mir da doch das Höhenprofil. Grob gesagt: es geht erst rauf (…)

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Von heiligen Orten, hohen Geysiren und haarigen Waden.

26. August 2007

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Von heiligen Orten, hohen Geysiren und haarigen Waden.

Es gibt Orte, an die muss man im Leben immer wieder zurückkehren. Das Elternhaus zum Beispiel, der Hotdog-Stand bei Ikea, oder das kleine Sportstadion in Egelsbach. Manche Dinge gibt es eben nur dort. In letzterem Fall gibt es sie sogar nur dann nur dort, wenn „der Koberstädter“ stattfindet, die Marathonveranstaltung mit den schönsten Toilettenwagen des hessischen Volkslaufgeschehens. (…)

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Von schottischen Iren, irischen Heldinnen und frierenden Deutschen.

30. Juni 2007

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Von schottischen Iren, irischen Heldinnen und frierenden Deutschen.

Der Great BUPA Ireland Run lässt sich – selbst mit großer Mühe – nicht im Hessischen Volkslauf-Kalender finden. Trotzdem will ich heute dort laufen. Man muss eben auch mal ab und zu geben können. Es ist Sonntag morgen und ich bin in Dublin. Der BUPA Run findet im Phoenix Park statt. Als ich höre, dass 9.000 Läufer in einer städtischen Grünfläche erwartet werden, zucke ich ein wenig mit dem Ellenbogen. Doch das ist völlig unbegründet: im Phoenix Park (…)

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Von Nidda-Auen, Mutigen und Schwitzigen.

21. Juni 2007

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Von Nidda-Auen, Mutigen und Schwitzigen.

„Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.“, sagt die Kampagne einer großen bunten Zeitung. In Bonames gibt es so einen Mutigen. Ich begegne ihm bei der Anmeldung zum Volkslauf. Er sagt: „Es gibt heut‘ Paar‘n Dreißig“. Ich verstehe den Mutigen sofort: heiß soll es heute werden. Aber was soll ich machen? Jetzt bin ich doch schon angemeldet zu 15km durch die Nidda-Auen. Also Schweissdrüsen auf und durch. (…)

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