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	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Feldberglauf</title>
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	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
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		<title>Von Jesus, Fitnessn&#252;ssen und Teekesseln.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 18:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Jesus ist Sieger." so steht es auf einer Sporttasche in der M&#228;dchenumkleide der International School in Oberursel. Ich finde das langweilig. Ein Volkslauf, bei dem der Gewinner von vorne-herein feststeht – wo gibt’s denn sowas. Warum geben die da vorne sich denn &#252;berhaupt noch so eine M&#252;he und watzen los, als ging’s um was? Um eine Urkunde zum Beispiel, oder gar um ein Zellophan-Gebinde der ortsans&#228;ssigen Drogerie. Mit hellblauem Frotteewaschlappen und Shampoo der Geschmacksrichtung Mango Gurke. Das soll alles dieser Jesus abgreifen? In welcher Altersklasse startet der &#252;berhaupt? (...)]]></description>
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<h2><span style="font-weight: normal;">Der Feldberglauf im Taunus (2006).</span></h2>
<p>&#8220;Jesus ist Sieger.&#8221; so steht es auf einer Sporttasche in der M&#228;dchenumkleide der International School in Oberursel. Ich finde das langweilig. Ein Volkslauf, bei dem der Gewinner von vorne-herein feststeht – wo gibt’s denn sowas. Warum geben die da vorne sich denn &#252;berhaupt noch so eine M&#252;he und watzen los, als ging’s um was? Um eine Urkunde zum Beispiel, oder gar um ein Zellophan-Gebinde der ortsans&#228;ssigen Drogerie. Mit hellblauem Frotteewaschlappen und Shampoo der Geschmacksrichtung Mango Gurke. Das soll alles dieser Jesus abgreifen? In welcher Altersklasse startet der &#252;berhaupt?  Kopfsch&#252;ttelnd begebe ich mich zum Start. Es sind 10 km zu laufen. Gemessen an den 25 km des letzten Sonntags ist das l&#228;ppisch. Allerdings sind dabei knapp 600 H&#246;henmeter zu bew&#228;ltigen. Gemessen an meinem Trainingszustand ist das furchtbar.  </p>
<p>Es geht auf den Feldberg (auch in diesem Jahr f&#252;ge ich &#8220;Feldberg in Klammern Hessen&#8221; hinzu). Die Strecke ist f&#252;r mich eine alte Bekannte und auch schnell beschrieben: es geht bergauf, dann weiter bergauf, dann noch ein St&#252;ckchen bergauf, danach eine Winzigkeit bergab, dann wieder bergauf und ganz zum Schluss noch einmal sowas von bergauf. Wer hier l&#228;uft, ist illusionslos. Und hat niemanden, der ihm sonntags morgens Eier mit Speck br&#228;t. Anders ist das alles nicht zu erkl&#228;ren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-362" title="hoehenprofil_feldberg" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/hoehenprofil_feldberg.jpg" alt="hoehenprofil_feldberg" width="542" height="117" /></p>
<p>Im Starterfeld entdecke ich eine junge Frau, die ich kenne. Sie war mal mein &#8220;Coach&#8221; in einem Fitness-Studio. Ich hatte mich aus Verzweiflung dort angemeldet. Ich konnte n&#228;mlich eine zeitlang verletzungsbedingt nicht laufen und wollte wenigstens irgendetwas tun. Mein Coach wollte sofort einen Fitness-Test auf dem Laufband mit mir machen. Ich sagte: &#8220;Ich kann im Moment nicht laufen, deswegen bin ich ja hier.&#8221; Darauf sagte mein Coach: &#8220;Jetzt sperr dich doch nicht so. Das muss dir nicht peinlich sein, wenn du nicht so fit bist, wir kriegen das schon hin.&#8221; Ich habe dann die Mitgliedschaft gleich wieder gek&#252;ndigt. Jetzt steht der Coach hinter mir und das gef&#228;llt mir gar nicht. Wahrscheinlich schie&#223;t sie gleich mit einem &#8220;Das muss dir nicht peinlich sein&#8221; an mir vorbei.  Au&#223;er ihr entdecke ich einige weitere bekannte Gesichter wie zum Beispiel den Teekessel. Der Teekessel ist ein L&#228;ufer mit einer anatomischen Besonderheit: sein Atem pfeift. Es handelt sich dabei nicht nur um so ein kleines &#8220;pf&#252;t&#8221;, oder ein &#8220;hui&#8221;. Es ist vielmehr ein lautes, rhythmisch Wiederkehrendes &#8220;&#252;&#252;&#252;d&#8221;. Es klingt wie &#8230; nun ja, ein Teekessel eben. Dass er damit gut vorw&#228;rts kommt, ist bewundernswert. F&#252;r die eingekesselten L&#228;ufer bedeutet seine Gesellschaft allerdings eine nervliche Herausforderung. Der Teekessel l&#228;uft wie immer in einem T-Shirt mit der Aufschrift &#8220;Kochs Meerrettich&#8221; und ich wei&#223; Bescheid. Vorsichtshalber lege ich etwas Abstand zwischen uns.</p>
<p><em> <div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #f5f5f5; ">Sp&#228;ter nochmal lesen? Hier gibt&#8217;s eine <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2006/04/Feldberg06.pdf" target="_blank">Druckversion</a> als PDF.</div></div></em></p>
<p>Au&#223;er ihm sind viele weitere alte Hasen am Start, darunter ein gro&#223;er Prozentsatz der Fraktion &#8220;Never wash a winning shirt&#8221;. Aber ich werde langsam altersmilde und so st&#246;rt mich die s&#228;uerliche Wolke kaum.  Der Mann mit dem Megaphon am Start tr&#246;tet etwas von &#8220;Schnee&#8230;kein &#8230;oblem&#8230;drumherum&#8230;fen&#8221;. Das klingt sehr vielversprechend. Peng. Wir juckeln los.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-363" title="Feldberglauf_Start" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Feldberglauf_Start.jpg" alt="Feldberglauf_Start" width="499" height="333" /></p>
<p>Auf den ersten hundert Metern habe ich noch Freude an einer ausgiebigen Stilstudie. Wenn es streng bergauf geht, sieht irgendwie niemand richtig gut aus, man schaukelt sich unter heftigem Armeinsatz nach oben. Der Teekessel ist au&#223;er H&#246;rweite, der Coach erst einmal hinter mir, ich bin zufrieden. Es ist zwar kalt und windig, aber die Sonne scheint und der Boden ist trocken. Beste Bedingungen also. Da die Gespr&#228;che selbst unter den gef&#252;rchtetsten Plapperfischen sofort verstummen, gibt es weiter kaum etwas zu berichten. Bis zu dem ersten Schneefeld, wo man drumherum&#8230;fen kann. Das geht nicht so richtig gut, denn drumherum sind glitschige Rinnen oder Wald. So rutschen wir uns durch die kritischen Stellen und abermals leidet unsere Eleganz.  Nach einer Weile h&#246;re ich eine Frauenstimme hinter mir und ich bin mir sicher: jetzt wird es passieren. Gleich wirst du von dieser Fitnessnuss federnden Schrittes &#252;berlaufen. Aber die einzige, die kurz darauf an mir vorbeil&#228;uft, ist eine &#228;ltere Dame und die darf das. Schlie&#223;lich will ich auch einmal eine &#228;ltere Dame sein, die an j&#252;ngeren Damen vorbeil&#228;uft. Ausgerechnet auf den letzten heftigen 2000 Metern suchen uns noch einmal zwei Schneefelder heim. Hier ist der Schnee in der Mitte allerdings bereits in butterstreuselartigem Zustand. Augenblicklich schwenkt meine Begierde von Eiern mit Speck zu Streuselkuchen. Jetzt nur noch den letzten Kilometer.</p>
<div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #ffdead; border-left-color: #ffdead; border-right-color: #ffdead; border-bottom-color: #ffdead; background-color: #fffaf0; ">Diesen Text gibt es &#252;brigens auch als <a href="http://frauschmitt.podspot.de/post/von-jesus-fitnessnussen-und-teekesseln/" target="_blank">Podcast-Episode</a>!</div>
<p>Viele L&#228;ufer gehen hier bereits. Es ist so steil, dass es mir nicht gelingt, die L&#228;uferin vor mir einzuholen, obwohl sie geht und ich laufe. Oder wie immer man dieses Trippelschrittgeschaukel nennen mag, das mir gerade noch gelingt.  Im Ziel bin ich fast ein bisschen entt&#228;uscht. Noch bei km 8 dachte ich, ich k&#246;nnte 1:10 schaffen – mein Ziel f&#252;r heute. Es schien mir unvorstellbar, f&#252;r einen Kilometer 10 Minuten zu brauchen. Doch auf dem Feldberg ist alles m&#246;glich. Sogar der Genuss hei&#223;en Tees und das &#220;berstreifen einer trockenen, warmen Weste, die man sich per Bus hat nach oben bringen lassen. Mehr wollen wir aber nicht dem Bus &#252;berlassen. Wie einige andere machen mein Trainingspartner und ich uns wieder auf den Weg nach unten – zu Fu&#223;, wie sich das f&#252;r knallharte L&#228;ufer geh&#246;rt, die bl&#246;de Fitnesstanten weit hinter sich gelassen haben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-364" title="Feldberglauf_Ziel" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Feldberglauf_Ziel.jpg" alt="Feldberglauf_Ziel" width="300" height="449" /></p>
<p>Zum Schluss noch eine Anmerkung: Jesus startete in diesem Jahr f&#252;r &#8220;pace-makers.de&#8221; unter dem Pseudonym Christoph Fuhrbach. F&#252;r die anspruchsvolle Strecke brauchte er genau 42 Minuten und 49 Sekunden. Donnerwetter.</p>
<h6> (Bilder und Grafiken mit freundlicher Genehmigung von Kai Herzberger, Team Feldberglauf)</h6>
<div class='stb-grey_box' >Mehr zu Lauf und Veranstalter gibt&#8217;s unter <a href="http://www.feldberglauf.de/" target="_blank">www.feldberglauf.de</a></div>
<p> </p>
<h4>Der Start in Oberursel?</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tr>
<td><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Feldberglauf&amp;address=An%20der%20Waldlust%2015%2C%20Oberursel&amp;width=500&amp;height=400&amp;maptype=map&amp;zoom=10&amp;hl=de&amp;t=1255981336" width="500" height="400" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
</tr>
</table>
<p><!-- Do not change code! --></p>

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		<title>Aufi geht&#8217;s! Neues vom Feldberg.</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2005 20:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich laufe heute auf den Feldberg. Menschen aus der Schwarzw&#228;lder Gegend werden sofort bleich vor Ehrfurcht, wenn ich so etwas ank&#252;ndige. Dann muss ich schnell "Feldberg in Klammer Hessen – nicht Feldberg in Klammer Schwarzwald" nachschieben und schon weicht die Ehrfurcht der Ver&#228;chtlichkeit. In alemannischen und alpinen Kreisen gilt der Feldberg in Klammer Hessen allenfalls als Erdbeule. Und 600 H&#246;henmeter in 10 km zu bew&#228;ltigen als leichte Aufw&#228;rm&#252;bung. Als St&#228;dterin teile ich diese Ansicht (...)]]></description>
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<h2>Der Feldberglauf im Taunus (2005)</h2>
<p>Ich laufe heute auf den Feldberg. Menschen aus der Schwarzw&#228;lder Gegend werden sofort bleich vor Ehrfurcht, wenn ich so etwas ank&#252;ndige. Dann muss ich schnell &#8220;Feldberg in Klammer Hessen – nicht Feldberg in Klammer Schwarzwald&#8221; nachschieben und schon weicht die Ehrfurcht der Ver&#228;chtlichkeit. In alemannischen und alpinen Kreisen gilt der Feldberg in Klammer Hessen allenfalls als Erdbeule. Und 600 H&#246;henmeter in 10 km zu bew&#228;ltigen als leichte Aufw&#228;rm&#252;bung. Als St&#228;dterin teile ich diese Ansicht ganz und gar nicht, f&#252;r den Feldberg muss ich moralisch in makellosem Zustand sein. Es ist immer schade, wenn der Berg ruft, und man hat so gar keine Luft mehr, um zur&#252;ckzurufen.   Heute bin ich guter Dinge, wenngleich etwas durcheinander, weshalb ich bei meinem &#252;berhasteten Aufbruch meine Uhr zuhause vergessen habe. Aber bei einem Lauf, bei dem man 10,1 km lang versucht, das Tempo so zu w&#228;hlen, dass man nicht r&#252;ckw&#228;rts wieder hinunter rollt, ist eine Uhr ohnehin nicht sehr n&#252;tzlich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-378" title="profil2_feldberglauf" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/profil2_feldberglauf.jpg" alt="profil2_feldberglauf" width="470" height="396" /></p>
<p>Der Startpunkt des Laufs hei&#223;t Waldlust. Man versteht sofort: hier geht es ums Emotionale. Nicht um Bestzeiten. &#8220;Schon auf den ersten hundert Metern bekommt man den Schneid abgekauft&#8221;, pflegt mein Trainingspartner zu sagen. Nach dem ersten Kilometer muss ich das dann auch umgehend &#252;berpr&#252;fen. Tats&#228;chlich: mein Schneid ist weg. Aber wenn ihn mir jemand abgekauft haben sollte – wo ist das Geld, das ich daf&#252;r bekommen habe? Und wer l&#228;uft jetzt mit dem Schneid, der eigentlich meiner war? Misstrauisch schaue ich um mich. Aber niemand sieht aus, als h&#228;tte er Schneid f&#252;r zwei.</p>
<p><em> <div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #f5f5f5; ">Lieber auf der Couch lesen? Hier gibt&#8217;s eine <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2005/04/Feldberg05.pdf" target="_blank">Druckversion</a> als PDF.</div></div></em></p>
<p>Das ist das Sch&#246;ne am Berglaufen – endlich schnaufen die anderen auch mal. Sonst laufe ich oft inmitten von Menschen, die sich unterwegs gegenseitig Ihre Lebens- geschichte erz&#228;hlen und ihre Lieblingslieder vorsingen. Sowas demoralisiert. Jetzt l&#228;uft ein &#228;lterer Herr neben mir, dessen Atem so rasselt und pfeift, dass ich Zweifel habe, ob er es schaffen wird, lebend oben anzukommen. Ich gebe zu: das demoralisiert auch.   Ich krame nach meiner Restmoral und finde dabei im unteren Teil meiner rechten Wade &#252;berraschend noch etwas Schneid. Gut, dass ich nicht alles verkauft habe, jetzt kann ich noch ein bisschen Gas geben. Ich frage meinen Nebenmann nach der aktuellen Laufzeit, aber als Antwort h&#246;re ich nur einen Pulsmesser im Technobeat piepen. Macht nichts. Gleich kommt Kilometer 6,5. Das ist mein Lieblingskilometer, denn ihm folgt eine winzige Senke. &#8220;Erstaunlich, wie schnell man sich da wieder erholt&#8221;, sagt mein Trainingspartner immer. Unter Erholung habe ich mir zwar immer etwas vorgestellt, was mit einem Liegestuhl, Sonnenschein und vielen B&#252;chern zu tun hat, aber man muss eben flexibel sein. Und wirklich: drei Wochen DomRep sind nichts gegen zwei Minuten bergab. Zumindest, wenn man geistig so rapide abbaut, wie ich im Augenblick. Gut, dass ich keine Uhr trage, ich w&#228;re sowieso nicht mehr in der Lage, sie zu lesen.   Pl&#246;tzlich beginnt es zu regnen. Ich habe schon mehrere Tropfen abbekommen. Seltsa- merweise nur rechts. Ich riskiere einen Blick nach oben und sehe einen Ichtiosaurus.  Ein zwei Meter hohes Wesen mit ellenlangem Hals und zottigem, nassem Fell. Bei jedem seiner Schritte erzittern die B&#228;ume und der Boden vor uns bekommt Risse. Der Saurus tropft auf mich nieder. Ich bin mir nicht so ganz dar&#252;ber im Klaren, ob es sich um einen Pflanzenfresser handelt und versuche sicherheitshalber, mich etwas abzusetzen.</p>
<p>Was folgt, sind die ber&#252;hmten letzten zwei Kilometer. Hier schlagen Schneidh&#228;ndler gnadenlos zu. Untersuchungen zufolge stammt 67% des Schneids, der bei ebay angeboten wird, von den letzten zwei Kilometern des Feldbergs in Klammer Hessen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-380" title="Feldberglauf" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Feldberglauf.jpg" alt="Feldberglauf" width="540" height="360" /></p>
<p>Wenn man sich allerdings darauf einstellt, ist das alles halb so schlimm. &#8221; Man wei&#223;, es geht rum&#8221; sagt mein Trainingspartner und das ist ein hervorragendes Mantra, wenn man auf Zehenspitzen eine Ger&#246;llrampe hochjuckeln muss.   An einem fremden Handgelenk lese ich irgendetwas von 1:09, als ich das Ziel erreiche. Es ist neblig und k&#252;hl. Ich trinke zwei Becher lauwarmen Tee, applaudiere noch dem einlaufenden Saurus, der im Ziel eine etwa 1,50 Meter gro&#223;e Frau volltropft, die ihren Kopf voller Stolz an seinen Bauch dr&#252;ckt. Dann drehe ich mich um und laufe den ganzen Weg wieder zur&#252;ck. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell man sich erholt.</p>
<div class='stb-grey_box' >Mehr zu Lauf und Veranstalter gibt&#8217;s unter <a href="http://www.feldberglauf.de/" target="_blank">www.feldberglauf.de</a></div>
<p> </p>
<h4 style="font-size: 1em;">Der Start in Oberursel?</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tr>
<td><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Feldberglauf&amp;address=An%20der%20Waldlust%2015%2C%20Oberursel&amp;width=500&amp;height=400&amp;maptype=map&amp;zoom=10&amp;hl=de&amp;t=1255981336" width="500" height="400" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
</tr>
</table>
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