<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Feldberglauf</title>
	<atom:link href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/category/laufberichte/a-f/feldberglauf-laufberichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de</link>
	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Jan 2012 19:05:34 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>10 gute Gründe, Bergläufe zu machen.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/10-gute-gruende-berglaeufe-zu-machen/</link>
		<comments>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/10-gute-gruende-berglaeufe-zu-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 16:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[A - F]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberg11]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>
		<category><![CDATA[10km]]></category>
		<category><![CDATA[Berglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/?p=2794</guid>
		<description><![CDATA[Es ist das Grauen jedes Laufanfängers: bergauflaufen. Selbst Nichtläufern wird es allein bei dem Gedanken, einen Berg im Laufschritt zu bewältigen, sofort blümerant. Doch auch alte Laufhasen mögen Bergläufe oft nicht. Dabei gibt es unzählige Gründe, gerade dieser Form des Laufens öfter zu frönen. Hier sind 10 davon am Beispiel des Feldberglaufs im Taunus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<h4>Am Beispiel des Feldberglaufs im Taunus.</h4>
<p>Es ist das Grauen jedes Laufanfängers: bergauflaufen. Selbst Nichtläufern wird es allein bei dem Gedanken, einen Berg im Laufschritt zu bewältigen, sofort blümerant. Doch auch alte Laufhasen mögen Bergläufe oft nicht. Dabei gibt es unzählige Gründe, gerade dieser Form des Laufens öfter zu frönen. Hier sind 10 davon.</p>
<p>Der Feldberglauf im Taunus ist schnell beschrieben: von 10 km geht es etwa 9 bergauf. So weit, so uff. Allerdings, und damit kommen wir auch schon zum ersten Grund für einen solchen Lauf, weiß das auch jeder in der Region. Erzählt man also in aller Unschuld, dass man dort antritt, erntet man anerkennendes Staunen. Ein guter Grund also:</p>
<p><strong>1. Ruhm und Ehre.</strong></p>
<p>„Ich bin auf den Feldberg gelaufen“ klingt nun viel respektabler als: „Ich bin vier Runden durch die Innenstadt von Offenbach geheizt“. Dass der Lauf in Wirklichkeit ein riesengroßes Vergnügen ist (und der andere eher nicht), muss ja keiner wissen. Zumindest kein Nichtläufer.</p>
<div id="attachment_2795" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0205.jpg"><img class="size-full wp-image-2795 " title="IMG_0205" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0205.jpg" alt="Hier wird alles wahnsinnig streng kontrolliert." width="512" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Hier wird alles wahnsinnig streng kontrolliert.</p></div>
<div id="attachment_2798" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0206_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2798 " title="IMG_0206_2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0206_2.jpg" alt="Oberstes Gebot: Langsam, langsam. Fahren und Laufen." width="512" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Oberstes Gebot: Langsam, langsam. Fahren und Laufen.</p></div>
<p>Wir treffen uns morgens an der Frankfurt International School in Oberursel. Die Verkehrsanbindung ist perfekt und trotzdem ist man gefühlt ganz weit draußen. Die U-Bahn-Station direkt am Start heißt „Waldlust“ und damit ist schon eine Menge gesagt. Mein zweiter Grund deshalb:</p>
<p><strong>2. Mehr Natur.</strong></p>
<p>Nur in den seltensten Fällen werden für einen Berglauf  Innenstädte planiert und so lange mit Erde aufgeschüttet, bis man eine anständige Strecke hinbekommt. Man muss also raus aus der Stadt, rein ins Grüne. Wenn man Pech hat, heißt das auch: mehr Elemente, mehr Wind. Aber heute gibt es nur Sonne und Bäume und Waldweg. Das magische Dreigestirn des Happy Running.</p>
<p>Wir laufen uns ein und ich schaue mir ein bisschen die sehnigen Herrschaften mit den kräftigen Waden an. Bergläufer. Vielleicht auch Mountainbiker. Einmal Berg, immer Berg. Ich kann in Ruhe gucken, denn anders als bei Massenveranstaltungen in der Stadt sind wir hier eher unter uns. Noch ein Grund:</p>
<p><strong>3. Ein kleineres Feld.</strong></p>
<p>Das heißt: Tee für alle, Kuchen für alle, persönliche Betreuung durch nette Vereinsmenschen, kein Gedrängel auf der Strecke. Leider heißt es nicht: mehr Chancen auf Altersklassenplätze. Denn wer hier antritt, weiß, was er da tut. Das Feld ist kleiner, aber besser. Macht nix. Von den Siegern lernen, heißt siegen lernen. Oder so ähnlich.</p>
<p>Der Startschuss fällt und es geht sofort – na was wohl  – bergauf. „Ich hab schon vier überholt!“ ruft ein lustiger Mensch nach 2 Minuten. Er trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Volles Korn voraus“ von der Haferflocken-Firma Kölln. Ich freue mich über das T-Shirt samt Inhalt, schließlich braucht man zu Beginn etwas Aufheiterung und mein Lieblingsshirt „Kochs Meerrettich“ ist heute leider nicht am Start. Der Herr ist nicht ganz so sehnig wie die Heringe in der vordersten Reihe, wobei mir schon wieder ein Grund für Bergläufe einfällt. Im Grunde ist Berglaufen optimal für alle Faulen und etwas Übergewichtigen. Nein, ich habe noch keine sieben Belohnungsbier getrunken, es stimmt einfach. Berglaufen ist nämlich ungeheuer effizient. Man muss gar keine großen Strecken machen und profitiert trotzdem von einem großen Vorteil:</p>
<p><strong>4. Mehr Energieverbrauch.</strong></p>
<p>Wer abnehmen will, kann beim Hochlaufen richtig was tun. Für die Kraft und die Ausdauer. Das gibt Muckis und lässt Fettpolster schmelzen. Und außerdem wird gerade für schwere Läufer noch etwas Wunderbares mitgeliefert:</p>
<p><strong>5. Gelenkschonung.</strong></p>
<p>Heute hab ich mir fest vorgenommen, den Shuttlebus nach unten zu nutzen und nicht wie sonst die ganze Strecke wieder bergab zurückzulaufen. Wer so vernünftig ist, läuft praktisch nur bergauf und hat dadurch die Aufprallkräfte, die sonst auf die Gelenke wirken, erheblich reduziert. Kraftvolles Ausschreiten mit großen Schritten ist im Grunde gar nicht möglich. Schluff, schluff, schluff statt boing, boing, boing. Da lacht das Knie.</p>
<p>Meine unteren Waden allerdings können sich mit dem Lachen gerade noch zurückhalten, scheint mir. Es ziept. Durch das beständige Bergauf sind die armen Dinger praktisch dauergedehnt. Ich fühle mich gut, genug Luft ist auch da. Aber das Ziepen nervt ein bisschen. Die ersten vier Kilometer fühlen sich ebenso gedehnt an wie meine Waden. Es stört überhaupt nicht, dafür ist der Wald zu knospig, die Luft zu zwitschrig und der Boden zu fedrig. Aber es dauert einfach viel länger als gewohnt bis der nächste Kilometer kommt. Ich schaue gewohntheitsmäßig auf die Uhr, könnte es aber auch ebenso gut lassen. Ein Pluspunkt:</p>
<p><strong>6. Keine Zeitenrechnerei.</strong></p>
<p>Es macht einfach keinen Sinn. Ein Kilometer dauert so lange, wie er eben dauert. Ein steiler etwas länger, ein weniger steiler (von „flach“ möchte ich hier eher nicht reden) etwas kürzer. Wer hier nach der Uhr läuft und Sekunden vergleicht, muss die Strecke schon sehr gut kennen. Das macht ungeheuer gelassen. Selbst wenn man schnellstmöglich oben sein will – im Grunde ist die Zeit auch egal. Besonders Vernünftige laufen mit einem Pulsmesser, manchmal hört man es leise irgendwo piepen. Ich laufe wie immer mit meinem eingebauten Japsmesser. Viel Japsen: langsamer, wenig Japsen: so bleiben, gar kein Japsen: schneller &#8211; sofern nicht verstorben.</p>
<p>Außer dem leisen Piepen hört man nur Atem. Zum Glück hat auch mein iphone aufgehört zu plaudern. Ich habe es das erste Mal bei einem Volkslauf dabei, weil die App „Runtastic“ so hübsch die Strecke  per GPS aufzeichnet. Seit neuestem fängt die App aber zu Beginn des Laufs unvermittelt an zu quatschen, was ich natürlich furchtbar peinlich finde.</p>
<div id="attachment_2799" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/Feldberglauf-Strecke.jpg"><img class="size-full wp-image-2799 " title="Feldberglauf Strecke" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/Feldberglauf-Strecke.jpg" alt="Im Grünen." width="512" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">Im Grünen.</p></div>
<p>Aber die kleine Tasche vor meinem Bauch macht keinen Mucks. Zum Glück. Denn es gibt noch etwas, was ich beim Berglaufen sehr genieße und das hat unmittelbar mit Punkt 2 zu tun:</p>
<p><strong>7. Kein DJ Bobo.</strong></p>
<p>Ja, ich weiß, Anfeuerung kann etwas Wunderbares sein. Und Musik an der Strecke auch. Aber hier im Wald, wo man vollends mit sich beschäftigt ist, eins mit der Wade und entzweit mit der Lunge, da fehlt einfach nichts. Es ist etwas, was die Strecke und ich untereinander ausmachen müssen, da braucht es keine Zuschauer. Wenn sie dann doch einmal auftauchen, wie später am Fuchstanz, wo die Ausflügler den Frühlingstag genießen, da ist es harmonisch und passend. Aber sonst? Keine dröhnende Box weit und breit. Herrlich.</p>
<p>Aber noch bin ich nicht am Fuchstanz. Ich kämpfe mit dem Phänomen, dass vor mir ein Mensch geht und ich laufe. Und trotzdem komme ich ihm nur in quälender Zeitlupe näher. Kann das sein? Oder sind wir einfach in zwei verschiedenen Universen und ich sehe ihn durch eine Art Bildschirm? Bin ich gar in einem Videospiel? Das kann doch nicht sein, ich laufe und laufe und komme kaum vom Fleck. Aber dann sehe ich weit nach vorne und begreife, dass alle nicht vom Fleck kommen. Oder zumindest kaum. Anders als bei anderen Volksläufen hat man bei Bergläufen nur selten Gegner. Denn im Grunde geht es allen gleich. Man fühlt sich eher wie einer von Hannibals Elefanten – als Teil eines surrealen Stroms, der nach oben fließt, statt nach unten. Kaum einer spricht, alle streben langsam und mit kleinen Schritten dem selben Ziel zu. Es ist der Inbegriff von:</p>
<p><strong>8. Friedlichkeit.</strong></p>
<p>Hektik bringt bei Bergläufen nicht weiter. In der Ruhe liegt die Kraft, mehr denn je. Wir alle gehen es langsam an. „Platz da, jetzt komm ich“ gibt’s nicht.</p>
<p>Naja, wenigstens fast. Wenn es mir endlich gelingen würde, den vor mir Gehenden zu überholen, wär das schon ganz schön. Und das passiert dann auch. Jetzt kommt nämlich die Stelle, auf die alle warten (schon wieder so was Kollektives). Zwischen Kilometer 6 und 7 geht es leicht bergab. Hier kann man noch einmal Kräfte sammeln für die gruseligen letzten Kilometer. Psychologisch ist die Strecke perfekt aufgebaut. Wenn ich mir eine Pause hätte wünschen dürfen, dann genau dort. Km 6 kam irgendwie überraschend schnell, aber das mit dem Uhrgucken ist ja eh nicht verlässlich. Also nehme ich es hin und freue mich. Nach dem bereits erwähnten Fuchstanz geht es dann bergauf. Und ich meine: r-i-c-h-t-i-g bergauf. Ich versuche wieder in meinen gleichmäßigen kleinen Schritt zu kommen. Der Atem fließt. Wer kann, atmet jetzt mit dem Mund, mit der Nase, mit den Ohren, mit den Armen, mit den Waden, mit dem großen Zeh. Jetzt muss alles mitatmen. Gleichmäßig und tief. Auch das hat man nur beim Berglaufen:</p>
<p><strong>9. Die perfekte Atemübung.</strong></p>
<p>Wer tief atmet, sammelt Lebensenergie. Wenn das stimmt, müsste ein Berglauf ein wahres Batterieladegerät sein. Man atmet tief (sonst kommt man nicht voran) und gleichmäßig (im Schrittrhythmus). Atmen ist gut für die Entspannung und den Stressabbau. Ich versuche, soviel Sauerstoff aufzunehmen, wie es irgendwie geht, damit ich die sehr heftig steilen Abschnitte am Schluss gut bewältigen kann. Kurioserweise haben sich die Waden nach dem kleinen Lockerungsabschnitt eben vollkommen erholt. Die Beine sind total locker. Glück. Jetzt kann ich mich ganz auf das Atmen konzentrieren, damit mein Japsmesser nicht ausschlägt.</p>
<p>Kurz vor dem Ziel treffe ich Volker, den Guten, der zu seinem Kummer heute nicht mitlaufen kann und stattdessen ein paar Fotos macht. So kurz vor dem Ziel an den steilsten Stellen könnte das fies werden, aber heute ist alles Frühling.</p>
<div id="attachment_2800" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0209.jpg"><img class="size-full wp-image-2800 " title="IMG_0209" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0209.jpg" alt="Schnell ein windschiefes Beweisfoto." width="512" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Schnell ein windschiefes Beweisfoto.</p></div>
<p>Ich komme ins Ziel, noch mit  einer 1:10er Zeit, und bin vollkommen begeistert. So entspannt noch eine so gute Zeit? Zum Glück erfahre ich erst später, dass irgendwo bei der Streckenvermessung etwas schief gelaufen ist. Es fehlen ganze 600 Meter. Aber einstweilen kann ich die verhältnismäßig gute Zeit noch genießen. Überhaupt gibt es beim Berglaufen viel mehr Grund zur Freude als sonst.</p>
<p>Denn man erreicht nie nur ein Ziel, sondern gleich zwei. Man muss ja nicht nur vorwärts laufen, sondern auch nach oben. Das erste Ziel hieße also: 10 km laufen, das zweite: knapp 600 Höhenmeter bewältigen. Ganz klar, das gibt:</p>
<p><strong>10. Eine doppelte Belohnung.</strong></p>
<p>Alles ist erlaubt: Zwei Stück Kuchen, zwei Weizenbier am Abend, zwei Stunden Extra-Schlaf. Wer läuft, tut sich etwas Gutes, wer bergläuft gleich doppelt.</p>
<p>Wenn der Berg jedenfalls wieder mal ruft: ich lauf hin.</p>
<div id="attachment_2801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0214.jpg"><img class="size-full wp-image-2801 " title="IMG_0214" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0214.jpg" alt="Das war erst der Anfang." width="512" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Das war erst der Anfang.</p></div>
<div id="attachment_2802" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0217_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2802 " title="IMG_0217_2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0217_2.jpg" alt="Das Oberurseler Hessentagspaar hilft bei der Siegerehrung." width="512" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Das Oberurseler Hessentagspaar hilft bei der Siegerehrung.</p></div>
<div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #dcdcdc; ">
<p>Mehr zu Lauf und Veranstalter des Feldberglaufs gibt&#8217;s hier: <a href="http://www.feldberglauf.de/" target="_blank">www.feldberglauf.de</a></p>
<p>Und: Der <a href="http://www.facebook.com/pages/Feldberglauf/234937037356" target="_blank">Feldberglauf bei Facebook</a>.</p>
<p></div></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/10-gute-gruende-berglaeufe-zu-machen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Jesus, Fitnessnüssen und Teekesseln.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/feldberglauf-06/</link>
		<comments>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/feldberglauf-06/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 18:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[A - F]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberg06]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>
		<category><![CDATA[10km]]></category>
		<category><![CDATA[Berglauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/?p=361</guid>
		<description><![CDATA["Jesus ist Sieger." so steht es auf einer Sporttasche in der Mädchenumkleide der International School in Oberursel. Ich finde das langweilig. Ein Volkslauf, bei dem der Gewinner von vorne-herein feststeht – wo gibt’s denn sowas. Warum geben die da vorne sich denn überhaupt noch so eine Mühe und watzen los, als ging’s um was? Um eine Urkunde zum Beispiel, oder gar um ein Zellophan-Gebinde der ortsansässigen Drogerie. Mit hellblauem Frotteewaschlappen und Shampoo der Geschmacksrichtung Mango Gurke. Das soll alles dieser Jesus abgreifen? In welcher Altersklasse startet der überhaupt? (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<h2><span style="font-weight: normal;">Der Feldberglauf im Taunus (2006).</span></h2>
<p>&#8220;Jesus ist Sieger.&#8221; so steht es auf einer Sporttasche in der Mädchenumkleide der International School in Oberursel. Ich finde das langweilig. Ein Volkslauf, bei dem der Gewinner von vorne-herein feststeht – wo gibt’s denn sowas. Warum geben die da vorne sich denn überhaupt noch so eine Mühe und watzen los, als ging’s um was? Um eine Urkunde zum Beispiel, oder gar um ein Zellophan-Gebinde der ortsansässigen Drogerie. Mit hellblauem Frotteewaschlappen und Shampoo der Geschmacksrichtung Mango Gurke. Das soll alles dieser Jesus abgreifen? In welcher Altersklasse startet der überhaupt?  Kopfschüttelnd begebe ich mich zum Start. Es sind 10 km zu laufen. Gemessen an den 25 km des letzten Sonntags ist das läppisch. Allerdings sind dabei knapp 600 Höhenmeter zu bewältigen. Gemessen an meinem Trainingszustand ist das furchtbar.  </p>
<p>Es geht auf den Feldberg (auch in diesem Jahr füge ich &#8220;Feldberg in Klammern Hessen&#8221; hinzu). Die Strecke ist für mich eine alte Bekannte und auch schnell beschrieben: es geht bergauf, dann weiter bergauf, dann noch ein Stückchen bergauf, danach eine Winzigkeit bergab, dann wieder bergauf und ganz zum Schluss noch einmal sowas von bergauf. Wer hier läuft, ist illusionslos. Und hat niemanden, der ihm sonntags morgens Eier mit Speck brät. Anders ist das alles nicht zu erklären.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-362" title="hoehenprofil_feldberg" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/hoehenprofil_feldberg.jpg" alt="hoehenprofil_feldberg" width="542" height="117" /></p>
<p>Im Starterfeld entdecke ich eine junge Frau, die ich kenne. Sie war mal mein &#8220;Coach&#8221; in einem Fitness-Studio. Ich hatte mich aus Verzweiflung dort angemeldet. Ich konnte nämlich eine zeitlang verletzungsbedingt nicht laufen und wollte wenigstens irgendetwas tun. Mein Coach wollte sofort einen Fitness-Test auf dem Laufband mit mir machen. Ich sagte: &#8220;Ich kann im Moment nicht laufen, deswegen bin ich ja hier.&#8221; Darauf sagte mein Coach: &#8220;Jetzt sperr dich doch nicht so. Das muss dir nicht peinlich sein, wenn du nicht so fit bist, wir kriegen das schon hin.&#8221; Ich habe dann die Mitgliedschaft gleich wieder gekündigt. Jetzt steht der Coach hinter mir und das gefällt mir gar nicht. Wahrscheinlich schießt sie gleich mit einem &#8220;Das muss dir nicht peinlich sein&#8221; an mir vorbei.  Außer ihr entdecke ich einige weitere bekannte Gesichter wie zum Beispiel den Teekessel. Der Teekessel ist ein Läufer mit einer anatomischen Besonderheit: sein Atem pfeift. Es handelt sich dabei nicht nur um so ein kleines &#8220;pfüt&#8221;, oder ein &#8220;hui&#8221;. Es ist vielmehr ein lautes, rhythmisch Wiederkehrendes &#8220;üüüd&#8221;. Es klingt wie &#8230; nun ja, ein Teekessel eben. Dass er damit gut vorwärts kommt, ist bewundernswert. Für die eingekesselten Läufer bedeutet seine Gesellschaft allerdings eine nervliche Herausforderung. Der Teekessel läuft wie immer in einem T-Shirt mit der Aufschrift &#8220;Kochs Meerrettich&#8221; und ich weiß Bescheid. Vorsichtshalber lege ich etwas Abstand zwischen uns.</p>
<p><em> <div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #f5f5f5; ">Später nochmal lesen? Hier gibt&#8217;s eine <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2006/04/Feldberg06.pdf" target="_blank">Druckversion</a> als PDF.</div></div></em></p>
<p>Außer ihm sind viele weitere alte Hasen am Start, darunter ein großer Prozentsatz der Fraktion &#8220;Never wash a winning shirt&#8221;. Aber ich werde langsam altersmilde und so stört mich die säuerliche Wolke kaum.  Der Mann mit dem Megaphon am Start trötet etwas von &#8220;Schnee&#8230;kein &#8230;oblem&#8230;drumherum&#8230;fen&#8221;. Das klingt sehr vielversprechend. Peng. Wir juckeln los.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-363" title="Feldberglauf_Start" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Feldberglauf_Start.jpg" alt="Feldberglauf_Start" width="499" height="333" /></p>
<p>Auf den ersten hundert Metern habe ich noch Freude an einer ausgiebigen Stilstudie. Wenn es streng bergauf geht, sieht irgendwie niemand richtig gut aus, man schaukelt sich unter heftigem Armeinsatz nach oben. Der Teekessel ist außer Hörweite, der Coach erst einmal hinter mir, ich bin zufrieden. Es ist zwar kalt und windig, aber die Sonne scheint und der Boden ist trocken. Beste Bedingungen also. Da die Gespräche selbst unter den gefürchtetsten Plapperfischen sofort verstummen, gibt es weiter kaum etwas zu berichten. Bis zu dem ersten Schneefeld, wo man drumherum&#8230;fen kann. Das geht nicht so richtig gut, denn drumherum sind glitschige Rinnen oder Wald. So rutschen wir uns durch die kritischen Stellen und abermals leidet unsere Eleganz.  Nach einer Weile höre ich eine Frauenstimme hinter mir und ich bin mir sicher: jetzt wird es passieren. Gleich wirst du von dieser Fitnessnuss federnden Schrittes überlaufen. Aber die einzige, die kurz darauf an mir vorbeiläuft, ist eine ältere Dame und die darf das. Schließlich will ich auch einmal eine ältere Dame sein, die an jüngeren Damen vorbeiläuft. Ausgerechnet auf den letzten heftigen 2000 Metern suchen uns noch einmal zwei Schneefelder heim. Hier ist der Schnee in der Mitte allerdings bereits in butterstreuselartigem Zustand. Augenblicklich schwenkt meine Begierde von Eiern mit Speck zu Streuselkuchen. Jetzt nur noch den letzten Kilometer.</p>
<div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #ffdead; border-left-color: #ffdead; border-right-color: #ffdead; border-bottom-color: #ffdead; background-color: #fffaf0; ">Diesen Text gibt es übrigens auch als <a href="http://frauschmitt.podspot.de/post/von-jesus-fitnessnussen-und-teekesseln/" target="_blank">Podcast-Episode</a>!</div>
<p>Viele Läufer gehen hier bereits. Es ist so steil, dass es mir nicht gelingt, die Läuferin vor mir einzuholen, obwohl sie geht und ich laufe. Oder wie immer man dieses Trippelschrittgeschaukel nennen mag, das mir gerade noch gelingt.  Im Ziel bin ich fast ein bisschen enttäuscht. Noch bei km 8 dachte ich, ich könnte 1:10 schaffen – mein Ziel für heute. Es schien mir unvorstellbar, für einen Kilometer 10 Minuten zu brauchen. Doch auf dem Feldberg ist alles möglich. Sogar der Genuss heißen Tees und das Überstreifen einer trockenen, warmen Weste, die man sich per Bus hat nach oben bringen lassen. Mehr wollen wir aber nicht dem Bus überlassen. Wie einige andere machen mein Trainingspartner und ich uns wieder auf den Weg nach unten – zu Fuß, wie sich das für knallharte Läufer gehört, die blöde Fitnesstanten weit hinter sich gelassen haben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-364" title="Feldberglauf_Ziel" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Feldberglauf_Ziel.jpg" alt="Feldberglauf_Ziel" width="300" height="449" /></p>
<p>Zum Schluss noch eine Anmerkung: Jesus startete in diesem Jahr für &#8220;pace-makers.de&#8221; unter dem Pseudonym Christoph Fuhrbach. Für die anspruchsvolle Strecke brauchte er genau 42 Minuten und 49 Sekunden. Donnerwetter.</p>
<h6> (Bilder und Grafiken mit freundlicher Genehmigung von Kai Herzberger, Team Feldberglauf)</h6>
<div class='stb-grey_box' >Mehr zu Lauf und Veranstalter gibt&#8217;s unter <a href="http://www.feldberglauf.de/" target="_blank">www.feldberglauf.de</a></div>
<p> </p>
<h4>Der Start in Oberursel?</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tr>
<td><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Feldberglauf&amp;address=An%20der%20Waldlust%2015%2C%20Oberursel&amp;width=500&amp;height=400&amp;maptype=map&amp;zoom=10&amp;hl=de&amp;t=1255981336" width="500" height="400" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
</tr>
</table>
<p><!-- Do not change code! --></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/feldberglauf-06/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufi geht&#8217;s! Neues vom Feldberg.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/feldberglauf-05/</link>
		<comments>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/feldberglauf-05/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2005 20:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldberg05]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>
		<category><![CDATA[10km]]></category>
		<category><![CDATA[Berglauf]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/?p=379</guid>
		<description><![CDATA[Ich laufe heute auf den Feldberg. Menschen aus der Schwarzwälder Gegend werden sofort bleich vor Ehrfurcht, wenn ich so etwas ankündige. Dann muss ich schnell "Feldberg in Klammer Hessen – nicht Feldberg in Klammer Schwarzwald" nachschieben und schon weicht die Ehrfurcht der Verächtlichkeit. In alemannischen und alpinen Kreisen gilt der Feldberg in Klammer Hessen allenfalls als Erdbeule. Und 600 Höhenmeter in 10 km zu bewältigen als leichte Aufwärmübung. Als Städterin teile ich diese Ansicht (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<h2>Der Feldberglauf im Taunus (2005)</h2>
<p>Ich laufe heute auf den Feldberg. Menschen aus der Schwarzwälder Gegend werden sofort bleich vor Ehrfurcht, wenn ich so etwas ankündige. Dann muss ich schnell &#8220;Feldberg in Klammer Hessen – nicht Feldberg in Klammer Schwarzwald&#8221; nachschieben und schon weicht die Ehrfurcht der Verächtlichkeit. In alemannischen und alpinen Kreisen gilt der Feldberg in Klammer Hessen allenfalls als Erdbeule. Und 600 Höhenmeter in 10 km zu bewältigen als leichte Aufwärmübung. Als Städterin teile ich diese Ansicht ganz und gar nicht, für den Feldberg muss ich moralisch in makellosem Zustand sein. Es ist immer schade, wenn der Berg ruft, und man hat so gar keine Luft mehr, um zurückzurufen.   Heute bin ich guter Dinge, wenngleich etwas durcheinander, weshalb ich bei meinem überhasteten Aufbruch meine Uhr zuhause vergessen habe. Aber bei einem Lauf, bei dem man 10,1 km lang versucht, das Tempo so zu wählen, dass man nicht rückwärts wieder hinunter rollt, ist eine Uhr ohnehin nicht sehr nützlich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-378" title="profil2_feldberglauf" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/profil2_feldberglauf.jpg" alt="profil2_feldberglauf" width="470" height="396" /></p>
<p>Der Startpunkt des Laufs heißt Waldlust. Man versteht sofort: hier geht es ums Emotionale. Nicht um Bestzeiten. &#8220;Schon auf den ersten hundert Metern bekommt man den Schneid abgekauft&#8221;, pflegt mein Trainingspartner zu sagen. Nach dem ersten Kilometer muss ich das dann auch umgehend überprüfen. Tatsächlich: mein Schneid ist weg. Aber wenn ihn mir jemand abgekauft haben sollte – wo ist das Geld, das ich dafür bekommen habe? Und wer läuft jetzt mit dem Schneid, der eigentlich meiner war? Misstrauisch schaue ich um mich. Aber niemand sieht aus, als hätte er Schneid für zwei.</p>
<p><em> <div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #f5f5f5; ">Lieber auf der Couch lesen? Hier gibt&#8217;s eine <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2005/04/Feldberg05.pdf" target="_blank">Druckversion</a> als PDF.</div></div></em></p>
<p>Das ist das Schöne am Berglaufen – endlich schnaufen die anderen auch mal. Sonst laufe ich oft inmitten von Menschen, die sich unterwegs gegenseitig Ihre Lebens- geschichte erzählen und ihre Lieblingslieder vorsingen. Sowas demoralisiert. Jetzt läuft ein älterer Herr neben mir, dessen Atem so rasselt und pfeift, dass ich Zweifel habe, ob er es schaffen wird, lebend oben anzukommen. Ich gebe zu: das demoralisiert auch.   Ich krame nach meiner Restmoral und finde dabei im unteren Teil meiner rechten Wade überraschend noch etwas Schneid. Gut, dass ich nicht alles verkauft habe, jetzt kann ich noch ein bisschen Gas geben. Ich frage meinen Nebenmann nach der aktuellen Laufzeit, aber als Antwort höre ich nur einen Pulsmesser im Technobeat piepen. Macht nichts. Gleich kommt Kilometer 6,5. Das ist mein Lieblingskilometer, denn ihm folgt eine winzige Senke. &#8220;Erstaunlich, wie schnell man sich da wieder erholt&#8221;, sagt mein Trainingspartner immer. Unter Erholung habe ich mir zwar immer etwas vorgestellt, was mit einem Liegestuhl, Sonnenschein und vielen Büchern zu tun hat, aber man muss eben flexibel sein. Und wirklich: drei Wochen DomRep sind nichts gegen zwei Minuten bergab. Zumindest, wenn man geistig so rapide abbaut, wie ich im Augenblick. Gut, dass ich keine Uhr trage, ich wäre sowieso nicht mehr in der Lage, sie zu lesen.   Plötzlich beginnt es zu regnen. Ich habe schon mehrere Tropfen abbekommen. Seltsa- merweise nur rechts. Ich riskiere einen Blick nach oben und sehe einen Ichtiosaurus.  Ein zwei Meter hohes Wesen mit ellenlangem Hals und zottigem, nassem Fell. Bei jedem seiner Schritte erzittern die Bäume und der Boden vor uns bekommt Risse. Der Saurus tropft auf mich nieder. Ich bin mir nicht so ganz darüber im Klaren, ob es sich um einen Pflanzenfresser handelt und versuche sicherheitshalber, mich etwas abzusetzen.</p>
<p>Was folgt, sind die berühmten letzten zwei Kilometer. Hier schlagen Schneidhändler gnadenlos zu. Untersuchungen zufolge stammt 67% des Schneids, der bei ebay angeboten wird, von den letzten zwei Kilometern des Feldbergs in Klammer Hessen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-380" title="Feldberglauf" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Feldberglauf.jpg" alt="Feldberglauf" width="540" height="360" /></p>
<p>Wenn man sich allerdings darauf einstellt, ist das alles halb so schlimm. &#8221; Man weiß, es geht rum&#8221; sagt mein Trainingspartner und das ist ein hervorragendes Mantra, wenn man auf Zehenspitzen eine Geröllrampe hochjuckeln muss.   An einem fremden Handgelenk lese ich irgendetwas von 1:09, als ich das Ziel erreiche. Es ist neblig und kühl. Ich trinke zwei Becher lauwarmen Tee, applaudiere noch dem einlaufenden Saurus, der im Ziel eine etwa 1,50 Meter große Frau volltropft, die ihren Kopf voller Stolz an seinen Bauch drückt. Dann drehe ich mich um und laufe den ganzen Weg wieder zurück. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell man sich erholt.</p>
<div class='stb-grey_box' >Mehr zu Lauf und Veranstalter gibt&#8217;s unter <a href="http://www.feldberglauf.de/" target="_blank">www.feldberglauf.de</a></div>
<p> </p>
<h4 style="font-size: 1em;">Der Start in Oberursel?</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tr>
<td><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Feldberglauf&amp;address=An%20der%20Waldlust%2015%2C%20Oberursel&amp;width=500&amp;height=400&amp;maptype=map&amp;zoom=10&amp;hl=de&amp;t=1255981336" width="500" height="400" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
</tr>
</table>
<p><!-- Do not change code! --></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/feldberglauf-05/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 0.471 seconds -->

