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	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Friedberg</title>
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	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
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		<title>Winterstein light.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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L&#228;ufer sind wie M&#252;tter. Kaum ist das schmerzhafte Ereignis  - Geburt oder Lauf &#8211; vorbei, &#252;berwiegt das Gl&#252;ck und alles ist vergessen. G&#228;be es dieses Ph&#228;nomen nicht, w&#228;ren Volksl&#228;ufe und Menschheit bald ausgestorben. Wer wiederholt schon freiwillig die Pein von 10 Stunden Wehen oder vier Stunden Marathon? Oder drei Stunden Volkslauf „Rund um den Winterstein“? [...]]]></description>
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<p>L&#228;ufer sind wie M&#252;tter. Kaum ist das schmerzhafte Ereignis  - Geburt oder Lauf &#8211; vorbei, &#252;berwiegt das Gl&#252;ck und alles ist vergessen. G&#228;be es dieses Ph&#228;nomen nicht, w&#228;ren Volksl&#228;ufe und Menschheit bald ausgestorben. Wer wiederholt schon freiwillig die Pein von 10 Stunden Wehen oder vier Stunden Marathon? Oder drei Stunden Volkslauf „Rund um den Winterstein“? Ich nicht. Nicht heute. Mein Trainingszustand ist zu desolat f&#252;r einen 30km Lauf, bei dem 20 km bergauf gehen. Ich w&#252;rde den Sonntag danach im Bett verbringen und vier Tage lang die Treppen r&#252;ckw&#228;rts herunter gehen. Aber es gibt ja noch eine Art „Winterstein light“ – ein 10km Lauf mit vier Kilometern Steigung. Das reicht heute v&#246;llig, finde ich. Mein Trainingspartner geht dagegen schwanger mit dem 30er und nichts kann ihn daran hindern, das Riesenbalg in Stei&#223;lage auch selbst auf die Welt zu bringen. Auch wenn es in diesem Jahr noch keinen 25 km Lauf gab, den wir sonst als Geburtsvorbereitungskurs mit Dauerhecheln nutzen.</p>
<p>Also rollen wir heute auf den Parkplatz der Henry-Benrath-Schule in Friedberg, die den L&#228;ufern traditionell Unterschlupf gew&#228;hrt. Gleich bei der angrenzenden „Pension Moni“, deren Inhaberin sicher eine gute alte Freundin von Elvis ist. Alle in Friedberg sind gute alte Freunde von Elvis. Es ist Fr&#252;hling. Sogar an der Fassade der Schule, denn die ist frisch gestrichen (die bildsch&#246;ne Kunst am Bau noch ausgenommen). Das muss doch etwas bedeuten.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Schule.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2200" title="Friedberg Schule" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Schule.jpg" alt="Friedberg Schule" width="320" height="240" /></a></p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Kunst.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2213" title="Friedberg Kunst" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Kunst.jpg" alt="Friedberg Kunst" width="320" height="240" /></a></p>
<p>Es zwitschert in den Zweigen wie H&#246;lle, allem Anschein nach l&#228;sst Friedbergs Fauna das schlechte Wetter v&#246;llig unbeeindruckt. &#220;ber dem Taunus h&#228;ngen dicke Wolken.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2202" title="Friedberg 1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-1.jpg" alt="Friedberg 1" width="320" height="240" /></a></p>
<p>An der Anmeldung und rund um die Umkleidekabinen tummeln sich Menschen, die man einen ganzen langen Winter nicht gesehen hat. Gisela, die alle Umkleiden mit ihrem Geplauder beschallt. Der St&#246;hnl&#228;ufer, der beim Laufen nicht nur rhythmisch st&#246;hnt, sondern auch rhythmisch schlecht riecht. Der Oben-ohne-Mann, der seinen nackten Oberk&#246;rper f&#252;r ein Erfolgsrezept h&#228;lt. Und sogar der Teekessel ist gekommen, aus dem es beim Laufen laut pfeift. Es ist ein bisschen, als w&#252;rden wir in die Schule gehen und nach den gro&#223;en Ferien die ganzen Typen aus den Parallelklassen wieder sehen.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2214" title="Friedberg 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-2.jpg" alt="Friedberg 2" width="320" height="240" /></a></p>
<p>Wir laufen uns ein und mit jedem Schritt bin ich froh, mich nicht f&#252;r den 30er entschieden zu haben. Ich muss es mir eingestehen: ich hab’s gerade einfach nicht drauf. Zu wenig Training. Aus der Ferne h&#246;rt man, wie sich Van-Man Jochen Heringhaus warmmoderiert, eine Stimmfrequenz, die bei mir augenblicklich einen Pawlowschen Volkslaufreflex ausl&#246;st. <a style="text-decoration: none;" href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-6.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2203" title="Friedberg 6" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-6.jpg" alt="Friedberg 6" width="320" height="240" /></a>Sofort muss ich meine Schuhe auf- und wieder zuschn&#252;ren. Es geht ja gleich los. Allerdings erst f&#252;r die Langdistanz. Ich z&#252;cke meinen Fotoapparat und lichte sie ab, die 550 L&#228;ufer, die morgen die Treppen r&#252;ckw&#228;rts heruntergehen werden. Nach dem Startschuss simuliere ich noch ein bisschen Dehn&#252;bungen, kaufe etwas Kuchen auf Vorrat (wer wei&#223;, ob es nachher noch welchen gibt) und stelle mich schlie&#223;lich selbst zum Start auf.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Freidberg-4.jpg"><img class="size-full wp-image-2205 aligncenter" title="Freidberg 4" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Freidberg-4.jpg" alt="Freidberg 4" width="320" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2206" title="Friedberg 5" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-5.jpg" alt="Friedberg 5" width="320" height="240" /></a></p>
<p>Der erste Kilometer ist streckenm&#228;&#223;ig ein bisschen langweilig, was allerdings dadurch aufgefangen wird, dass es anf&#228;ngt zu regnen. Sofort ist man besch&#228;ftigt. Zum Beispiel mit Hadern: Warum habe ich nur die Kappe nicht mitgenommen? Oder mit Zukunftspl&#228;nen: Die Haare wieder l&#228;nger wachsen lassen? Was f&#252;r eine bl&#246;de Idee. Im Regen total unpraktisch. Andererseits entstehen ja gerade im Regen die besten Heldenfotos. Ich halte der Fotografin am Wegrand mein immer nasser werdendes Heldengesicht entgegen. Bevor man sich aber noch l&#228;nger mit dem Wetter ablenken kann, h&#246;rt der Regen wieder auf. Sollte wohl nur so ein kleiner g&#246;ttlicher Begr&#252;&#223;ungstusch sein. Schon nach dem ersten Kilometer geht es langsam bergauf. Beinahe h&#228;tte ich’s vergessen. Es ist nicht steil, aber es gen&#252;gt, um schwer atmend die Ellenbogen zu schwenken. Viele L&#228;ufer ziehen an mir vorbei. Angeber. Trainieren kann ja jeder. Ich versuche meine Zwischenzeiten abzulesen, aber die erscheinen mir komisch. Zu langsam. Bin ich soo eine Walze geworden? Gut, dass ich k&#252;nftige Kilometerschilder verpasse, so bleiben mir etwaige Depressionssch&#252;be wegen des schwachen Tempos erspart. Pl&#246;tzlich kommt die Sonne hinter den Wolken hevor. Die n&#228;chste Gelegenheit zum Hadern: H&#228;tte ich nicht die Sonnebrille mitnehmen m&#252;ssen? Sofort geht die Sonne wieder weg. So war das doch gar nicht gemeint! Und &#252;berhaupt, m&#252;sste jetzt nicht langsam &#8230; Genau. Da ist sie wieder, die Passage mit den plattgefahrenen Fr&#246;schen. Oder Kr&#246;ten. (Ich kann zweidimensionale Tiere immer so schlecht bestimmen.) Die liegen hier jedes Jahr herum, etwa &#252;ber eine Strecke von einem Kilometer. Ungef&#228;hr in H&#246;he der Alligator-Farm, nur falls ihr mal nachschauen wollt. Man muss da einfach ein bisschen Slalom laufen, damit einem nicht so ein Frosch in die Flexkerben ger&#228;t und als neuartiges D&#228;mpfungssystem zum Einsatz kommt. Schwupps, schon wieder ist ein Kilometer vorbei.</p>
<p>Ansonsten ist die Strecke eher unspektakul&#228;r. Ein Asphaltband zieht sich durch den Ort. Ab und zu riecht es nach Mist, die Alligatoren halten sich geruchlich vornehm zur&#252;ck. Erst sp&#228;t im Streckenverlauf d&#252;rfen wir in den Wald. Das ist der Vorteil der l&#228;ngeren Strecke: man sieht einfach mehr. Die 10er m&#252;ssen dagegen nach etwas mehr als f&#252;nf Kilometern umdrehen und die ganze Strecke einfach zur&#252;cklaufen. Bei km 5 denke ich, dass hier eigentlich der Wendepunkt sein m&#252;sste. Verwirrt laufe ich weiter. Tats&#228;chlich muss noch ein St&#252;ckchen gelaufen werden, da Start und Zielpunkt nicht der Gleiche sind. Ach so.  Kurz vor dem Wendepunkt treffe ich den Teekessel. Ich bin &#252;berrascht. Seine Lunge pfeift nicht. Nicht so schrill und laut wie sonst. Sie macht h&#246;chstens ein dezentes S&#228;useln. Und das bei Kilometer 5! Auf dieser Strecke geschehen seltsame Dinge.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #c0c0c0; border-left-color: #c0c0c0; border-right-color: #c0c0c0; border-bottom-color: #c0c0c0; background-color: #fff5ee; ">Lieber sp&#228;ter lesen? Hier gibt&#8217;s eine <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Winterstein10.pdf" target="_blank">Druckversion als PDF</a> ohne Bilder.</div></div>
<p>Ich st&#252;rze bergab. Das kann ich irgendwie. Man darf einfach nicht ins Hohlkreuz gehen oder zu sehr mit den Fersen laufen, dann bekommt man ein hohes Tempo. Wie beim Skifahren. Stelle ich mir vor. Ich kann n&#228;mlich gar kein Skifahren. Aber laufen und das gen&#252;gt ja. Ich schaue auf die Uhr, rechne, wundere mich, rechne wieder, schaue wieder auf die Uhr, wundere mich – ach egal. Das kann alles nicht stimmen. Weg mit der Uhr. Braucht doch kein Mensch bei dieser Strecke. Ich gebe einfach nur Gas auf dem in der Sonne gl&#228;nzenden nassen Asphalt. Vorbei an den Fr&#246;schen, dem Misthaufen und vielen, die mich vorhin &#252;berholt haben. Ha!</p>
<p>Kurz vor dem Ziel muss noch eine Br&#252;cke genommen werden. Das tut ein bisschen weh. Die Fotografin schaut gerade, ob ihre Bilder gut geworden sind und kann deshalb kein gutes Bild von mir machen. P&#246;h. Dann halt nicht. Die Uhr stoppe ich bei 55:19. Das ist f&#252;r mich v&#246;llig in Ordnung bei dieser Strecke. Ich trinke eifrig. Und erfahre, dass ich den bereits ausgeschenkten Tee nicht in meinen leeren, gebrauchten Becher umsch&#252;tten darf. Selbst wenn sich die Becher absolut nicht ber&#252;hren. Vorschrift. So werden unsinnig viele Becher verbraucht, die den Veranstalter Geld kosten und den M&#252;llberg gr&#246;&#223;er machen. Angesichts dessen, dass in der Schule Kuchen von privaten Spendern verkauft wird, &#252;ber deren K&#252;chenhygiene man absolut nichts wei&#223;, halte ich die Bechervorschrift f&#252;r vollkommen bl&#246;dsinnig.</p>
<p>Ich lege mich trocken, ziehe mich warm an und gehe wieder ans Ziel. In wenigen Minuten werden schlie&#223;lich schon die Sieger des 30ers erwartet. Mit 1:54 braucht der Sieger l&#228;nger als sonst. Unglaublich. 2:49 ist meine Bestzeit. 6 L&#228;ufer bleiben heute unter 2 Stunden. Eine Klasse f&#252;r sich.</p>
<div id="attachment_2207" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Raatz.jpg"><img class="size-full wp-image-2207" title="Friedberg Raatz" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Raatz.jpg" alt="Sieger in 1:54:06: Philipp Ratz" width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Sieger in 1:54:06: Philipp Ratz</p></div>
<div id="attachment_2208" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-2-Mann.jpg"><img class="size-full wp-image-2208 " title="Friedberg 2 Mann" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-2-Mann.jpg" alt="2. Mann Lars Breuer." width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">2. Mann: Lars Breuer.</p></div>
<div id="attachment_2209" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Zimmer.jpg"><img class="size-full wp-image-2209" title="Friedberg Zimmer" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Zimmer.jpg" alt="3. Mann: Frank Zimmer." width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">3. Mann: Frank Zimmer.</p></div>
<div id="attachment_2211" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Ulrich.jpg"><img class="size-full wp-image-2211" title="Friedberg Ulrich" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Ulrich.jpg" alt="1. Frau in 2:06:09: Veronika Ulrich." width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">1. Frau in 2:06:09: Veronika Ulrich.</p></div>
<p>Nach und nach folgen die anderen und einige bekannte Gesichter sind unter den Schnellen. Der Oben-Ohne-L&#228;ufer eilt mit wehender Brust dem Ziel zu. „Hier kommt der Fr&#252;hling!“ ruft Jochen Heringhaus und man sp&#252;rt im Publikum die Erleichterung, dass der Fr&#252;hling nicht auch seine Hosen abgelegt hat. Kurz darauf riecht und st&#246;hnt sich auch der St&#246;hnl&#228;ufer ins Ziel. Irgendwann folgt auch mein Trainingspartner, Herz und M&#252;tze in der Hand.</p>
<p>In der Schule ist die Siegerehrung derweil schon in vollem Gange. Vor lauter Aufregung bekommen die 10er Sieger zun&#228;chst versehentlich die Pokale der 30er. Ansonsten hat man hier das Geschehen voll im Griff. Die Frauen hinter dem Kuchen sind auf Zack, der Kaffee flie&#223;t, lange Schlangen werden blitzschnell bedient. Man wei&#223; hier, wie m&#252;de Beine sind, die rund um den Winterstein gelaufen sind.</p>
<p>Ich vergesse mal wieder, den Kuchen zu fotografieren und mache noch schnell ein Bild von den letzten Tr&#252;mmern.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Kuchen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2212" title="Friedberg Kuchen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/03/Friedberg-Kuchen.jpg" alt="Friedberg Kuchen" width="320" height="240" /></a></p>
<p>Wir schleichen zur&#252;ck zum Auto bei „Pension Moni“. Hundert Meter, bevor wir unser Ziel erreicht haben, geht ein heftiger Schauer nieder. Ein kleiner g&#246;ttlicher Abschiedstusch.</p>
<div class='stb-grey_box' >Mehr zu Lauf und Veranstalter gibt&#8217;s <a href="http://www.asc-marathon-friedberg.com/" target="_blank">hier</a>.</div> <div class='stb-grey_box' >Winterstein-Geschichten der Vorjahre kann man <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/volkslauf-friedberg-08/" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/volkslauf-friedberg-07/" target="_blank">dort </a>nachlesen.</div>

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		<title>Von Madonna, Gisela und Woherkommstndu.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 19:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Madonna hat gesagt, wer sich beim Duschen auf die F&#252;&#223;e pieselt, kriegt keinen Fu&#223;pilz. Das hat zwar &#252;berhaupt nichts mit dem Lauf rund um den Winterstein zu tun, &#252;ber den ich eigentlich berichten will. Aber ich dachte, das ist doch mal eine Meldung f&#252;r L&#228;ufer: nie wieder F&#252;&#223;e Fungi! Au&#223;erdem muss man den Leser mit Hilfe eines Prominenten in den Text hineinziehen. Das habe ich von Mario Adorf gelernt, der in seinen B&#252;chern immer schreibt, wer ihn alles kennt. Und dass der Papst (...)]]></description>
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<h2>30 km Rund um den Winterstein, Friedberg (2008)</h2>
<p>Madonna hat gesagt, wer sich beim Duschen auf die F&#252;&#223;e pieselt, kriegt keinen Fu&#223;pilz. Das hat zwar &#252;berhaupt nichts mit dem Lauf rund um den Winterstein zu tun, &#252;ber den ich eigentlich berichten will. Aber ich dachte, das ist doch mal eine Meldung f&#252;r L&#228;ufer: nie wieder F&#252;&#223;e Fungi! Au&#223;erdem muss man den Leser mit Hilfe eines Prominenten in den Text hineinziehen. Das habe ich von Mario Adorf gelernt, der in seinen B&#252;chern immer schreibt, wer ihn alles kennt. Und dass der Papst ihm seinen Ring gek&#252;sst hat. Oder etwas in der Art. Aber ich schweife v&#246;llig ab. Au&#223;erdem kenne ich Madonna gar nicht. Und schlimmer noch: sie mich auch nicht. Genug davon.  Der Lauf rund um den Winterstein ist ein 30km Lauf. &#220;ber den ich schon mal geschrieben habe. Zur Erinnerung die wichtigsten Fakten in Focus-Form: Start 9:30 Uhr, 30 km, 321 H&#246;henmeter, 2 langgezogene Steigungen, gef&#252;hlte 38 kleinere Steigungen, 5 Verpflegungsst&#228;nde, 2 Pokale des Hessischen Innenministers f&#252;r die schnellsten Mannschaften. Regenwahrscheinlichkeit 90%.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-421 aligncenter" title="Friedberg_1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_1.jpg" alt="Friedberg_1" width="450" height="337" /></p>
<p>Das Gl&#252;ck geh&#246;rt ja bekanntlich den Mutigen und mutig bin ich heute. Nicht nur wegen des Wetterberichts, auch wegen meinem Allgemeinzustand. Nach meinem Infekt im Februar hielten sich meine gelaufenen Kilometer in immunsystemschonenden Grenzen. So richtig gesund f&#252;hle ich mich eigentlich erst seit anderthalb Wochen. Aber ich baue einfach darauf, dass mein K&#246;rper ein selektives Ged&#228;chtnis hat. Das fiebernde Herumsiechen wird schnell vergessen, die vielen gelaufenen Kilometer der Vergangenheit erinnert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-422" title="Friedberg_Nachmeldung" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Nachmeldung.jpg" alt="Friedberg_Nachmeldung" width="259" height="194" /> <img class="alignnone size-full wp-image-423" title="Friedberg_Tisch" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Tisch.jpg" alt="Friedberg_Tisch" width="263" height="196" /></p>
<p>Wir melden uns in der Henry Benrath Schule in Friedberg an. Das hei&#223;t, wir versuchen es, aber alle Kugelschreiber, mit denen wir unsere Anmeldung ausf&#252;llen k&#246;nnten, sind klinisch tot. Nach &#252;ber hundert Volksl&#228;ufen, bei denen insgesamt etwa 648 defekte Kugelschreiber auslagen, ist es mir immer noch nicht gelungen, einfach einen Stift von zuhause mitzubringen. Selektives Ged&#228;chtnis. Wer denkt denn auch sonntags morgens an sowas. Aber dann gl&#252;ckt das Anmeldeunterfangen doch und wir schieben ab in die Umkleide.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-424" title="Friedberg_Anmeldung" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Anmeldung.jpg" alt="Friedberg_Anmeldung" width="478" height="356" /></p>
<p>M&#228;nnerumkleiden, so h&#246;re ich immer, sind ziemlich cool. Man macht dort witzige Spr&#252;che &#252;ber die neuesten Verletzungen, die Strecke und das Wetter. Und man verbraucht daf&#252;r eine &#252;berschaubare Anzahl W&#246;rter.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-425" title="Friedberg_Frauen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Frauen.jpg" alt="Friedberg_Frauen" width="480" height="361" /></p>
<p>Frauenumkleiden (f&#252;r alle, die noch nicht da waren) sind meistens extrem uncool. Wenn &#252;ber Verletzungen gesprochen wird, nimmt einem das durch den Raum wabernde Mitgef&#252;hl fast den Atem. Es wird dar&#252;ber gesprochen, wie der eigene Tag organisiert wird und welche Schwierigkeiten sich daraus ergeben, dass der Gro&#223;e im Ferienlager ist, w&#228;hrend der Schwiegervater seinen 80. feiert. Oder dass Ulrike nicht mehr zum Lauftreff kommen kann, weil ihr Mann jetzt Krebs hat. Und dass man sich jetzt an den Rennsteig traut, obwohl Rudi dort letztes Jahr solche Probleme hatte (wegen seinem Zucker). F&#252;r all diese Dinge verbraucht man die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Anzahl W&#246;rter. Als ich in Friedberg in die Damenumkleide komme, beschallt Gisela* den Raum (* Name von der Redaktion ge&#228;ndert). Gisela hat jetzt einen Coach. Aus dem Internet? fragt eine Mitl&#228;uferin. Nein, aus Bergen-Enkheim, sagt Gisela. Der hat jetzt eine Leistungsdiagnostik mit ihr gemacht. Und dann einen Trainingsplan aufgestellt. Der hat nur 42 Euro gekostet und das kann man doch wirklich mal investieren. Man hat schon soviel Lehrgeld bezahlen m&#252;ssen. Weil man falsch laufe. Heute zum Beispiel, werde man im 7er Schnitt laufen. Das sagt der Coach. Ganz piano. Nein, man mache sich doch nicht verr&#252;ckt. Man wolle ja heute schlie&#223;lich noch einen Apfelkuchen backen.  Ich fl&#252;chte vor Giselas Apfelkuchenrezept ins Freie.</p>
<p>Wir laufen uns ein wenig ein (wie verschwenderisch vor einem 30er&#8230;) und denken dar&#252;ber nach, ob wir nicht bereits genug guten Willen bewiesen haben und es nicht angebracht w&#228;re, gleich zum Kuchenbuffet zu gehen. Aber dies ist mein erster Volkslauf in diesem Jahr, mein erster Lauf als W40 – den kann ich doch nicht so einfach schw&#228;nzen.  Wir zuckeln los. Anfangs ist der Weg noch ein wenig eng, aber es besteht ohnehin kein Grund zur Eile. Die einzige Herausforderung besteht darin, denen zu entgehen, die mit ihrer wortreichen Schilderung von Schicksalsschl&#228;gen, Blutblasen und Fersenspornen in der Kabine nicht ganz fertig geworden sind. Als es anf&#228;ngt zu tr&#246;pfeln, stelle ich mir noch einmal bang die Wetterfrage. Bei einem drei Stunden Lauf pitschnass zu werden, das w&#228;re wirklich fies. Zum Gl&#252;ck h&#246;rt das Tr&#246;pfeln bald wieder auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-426" title="Friedberg_Start" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Start.jpg" alt="Friedberg_Start" width="450" height="337" /></p>
<p>Auf den ersten Kilometern umlaufe ich ein paar zweidimensionale Fr&#246;sche, die bei einem Spaziergang &#252;ber den Weg unter die R&#228;der gekommen sind. Dabei f&#228;llt mir ein, dass der Kolumnist Hans Zippert neulich schrieb, Autofahrer sollten aufpassen. Wenn in diesen Tagen jemand die Seite wechselte, seien es entweder Schulkinder, Fr&#246;sche oder Kurt Beck, der Problemb&#228;r. Ich schaue mir daraufhin einen der Fr&#246;sche genauer an. Nein – Beck hat einen Bart. Vielleicht ist es ja aber auch gar kein Frosch, sondern ein besonders gedrungener Alligator, der aus der „Alligator Active Farm“ ausgebrochen ist, an der wir gerade vorbeilaufen. Dabei f&#228;llt mir wiederum ein, dass ich mal einen Film gesehen habe, bei dem in der Synchronisation der Spruch „See you later alligator“ mit „Ich seh dich sp&#228;ter, Krokodil“ &#252;bersetzt wurde. Dann f&#228;llt mir erst mal nichts mehr ein, denn bei Kilometer vier kommt der erste sp&#252;rbare Anstieg.  Ich nutze das kopflose Schaukeln jetzt dazu, in mich hineinzuhorchen. Ich horche ganz tief, bis in meine Waden. Die sind n&#228;mlich heute fest im Griff von CEP-Str&#252;mpfen. Heute k&#246;nnen sie mal zeigen, was sie drauf haben. Wir werden sehen. Jetzt wird es wieder etwas flacher. Der Untergrund ist ganz gut zu laufen. Ein paar Pf&#252;tzen, ein bisschen Schotter, ein bisschen Matsch – aber alles nichts Dramatisches. Wir laufen durch den Wald und werden von einem St&#252;ckchen Autobahn begleitet. Bei einem 30er kann nicht jeder Kilometer idyllisch sein. Daf&#252;r ist ja auch die Verpflegung sehr ordentlich. Es gibt zwar keine Bananen oder dergleichen, aber ausreichend Mineralwasser, Rosbacher Sport und ges&#252;&#223;ten Tee. Der schmeckt mir besonders und ich bediene mich reichlich.</p>
<p>Und dann bin ich pl&#246;tzlich auch in ein Gespr&#228;ch verwickelt. Bedeutende Herzst&#252;cke der Konversation sind die S&#228;tze: „Woherkommstndu“ und „Ich komm aus Bensheim.“ Auch mal sch&#246;n. Bei km 10 bin ich eine Stunde und ein paar zerquetschte unterwegs. Mir scheint, das passt gut zu meinem Trainingsstand. Au&#223;erdem: wer sich beim Winterstein-Lauf nicht noch ein paar K&#246;rnchen f&#252;r den Schluss aufhebt, ist ziemlich verratzt. Bei km 25 und 27 gibt es noch einmal zwei kleine Steigungen, die empfindlich schmerzen k&#246;nnen, wenn man schon am Anschlag l&#228;uft.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-427" title="Friedberg_Wald" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Wald.jpg" alt="Friedberg_Wald" width="492" height="369" /></p>
<h5><span style="font-weight: normal;">Blick zur&#252;ck: So liebevoll wurde die Strecke vorher pr&#228;pariert.</span></h5>
<p><span style="font-weight: normal;"><img class="alignnone size-full wp-image-428" title="Friedberg_Schild" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Schild.jpg" alt="Friedberg_Schild" width="494" height="371" /></span></p>
<p>Im Augenblick konzentriert sich das Feld allerdings kollektiv auf DIE Steigung, ein breites Asphaltst&#252;ck zwischen km 12 und 15. Hier braucht man ein bisschen Durchhalte- verm&#246;gen. Zwar beansprucht der Untergrund keinerlei besondere Aufmerksamkeit, aber das St&#252;ck am milit&#228;rischen Sperrgebiet entlang ist nicht sehr aufregend und es kann sich ganz sch&#246;n ziehen. Ich stopfe mir vorher einen Frosch (einen von Dr. Feil, nicht einen Zweidimensionalen) in die Backentaschen, das kann nicht schaden. Am Beginn der Steigung schie&#223;t Gisela an mir vorbei. Ihr Tempo ist schneller als ein 6er Schnitt. Ich denke, die 42 Euro f&#252;r den Coach haben sich hier richtig gelohnt. Ich finde die Steigung ganz angenehm, vielleicht machen ja auch die St&#252;tzstr&#252;mpfe ihren Job. Alles f&#252;hlt sich noch leicht und angenehm an. Dann denke ich, ich m&#252;sste unbedingt mal meinem Bruder schreiben und formuliere in Gedanken einen Brief. Als ich oben ankomme, ist der Brief praktisch geschrieben und die H&#228;lfte der Strecke geschafft. So kanns weiter gehen. Und das tut es auch.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fff5ee; "><em>Sp&#228;ter nochmal lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Winterstein08-.pdf" target="_blank"><em>Druckversion</em></a><em> als PDF.</em></div></div>
<p>Zwischendurch ger&#228;t zwar ein bisschen Matsch in meine Schuhe, aber das tritt sich weg. Sogar die Sonne hat sich einmal gezeigt. Alles ist prima.  Bis – ja, bis zur Verpflegungs- stelle bei km 22. Alle nennenswerten Steigungen sind ge- schafft, nichts kann mir mehr passieren, denke ich. W&#228;hrend Gisela nach einem Becher Wasser ruft, als ginge es um Sekunden und danach weiterhetzt, g&#246;nne ich mir ein paar Gehschritte mit zwei Bechern lauwarmem Tee. Er schmeckt gro&#223;artig und Durst habe ich obendrein. Nach der kleinen Erfrischung geht es kr&#228;ftig bergab. Gleich bei den ersten Schritten sp&#252;re ich den Tee in meinem Magen gluckern. Die Ersch&#252;tterungen beim Bergablaufen sind unangenehm. Es dauert keine 500 Meter, da ist aus dem unangenehmen Gef&#252;hl ein sehr &#252;bles Gef&#252;hl geworden. Mir ist schlecht. Oh weh, ist mir schlecht. Das geht weg, denke ich, aber es wird schlimmer. Ich werde langsamer, aber das nutzt nichts. Schlie&#223;lich bleibe ich stehen. Vielleicht beruhigt es sich dann ja, denke ich. Aber der Tee hat jetzt genug Schmitt gesehen. Er legt den R&#252;ckw&#228;rtsgang ein und macht sich auf den Weg ins Freie. Ich stehe am Wegrand und h&#246;re die bedauernden Bemerkungen der L&#228;ufer, die an mir vorbeiziehen. Woherkommstndu bietet mir seine Hilfe an. Es sieht vielleicht dramatisch aus, aber in Wirklichkeit geht es mir mit jeder Sekunde, mit jedem Schwall Fl&#252;ssigkeit besser. Als alles vorbei ist, ist die &#220;belkeit verschwunden. Ich laufe weiter und sch&#228;me mich ein bisschen. Aber dann denke ich an Cathrine Ndereba, die damit leben muss, dass ihr Malheur von Kameras begleitet wird. Da habe ich es doch ungleich besser. So ist es eben, bei L&#228;ufern mit empfindlichem Magen. Warum gibt es auch keine St&#252;tzstr&#252;mpfe f&#252;r das Gekr&#246;se? Meine Beine f&#252;hlen sich noch ganz gut an.</p>
<p>Bei der letzten Verpflegungsstelle trinke ich einen klitzekleinen Schluck Wasser und der wird von meinen Innereien gn&#228;dig genehmigt.  Jetzt ist es aber auch h&#246;chste Zeit, um nach Hause zu kommen. Unter drei Stunden – das schaffe ich nun nicht mehr. Aber das macht nichts. Ich bin noch ganz munter und das ist schlie&#223;lich die Hauptsache. Der letzte Kilometer wird dann doch noch einmal z&#228;h, aber das ist f&#252;r die meisten L&#228;ufer um mich herum nicht anders. Niemand &#252;berholt mehr, niemand setzt zum Schlussspurt an. Alles ist ganz piano, wie Giselas Coach sagen w&#252;rde. Im Ziel treffe ich nach 3 Stunden und 2 Minuten wieder auf meinen Trainingspartner, der schon zufrieden an seinem Getr&#228;nk nascht.  In der Damenumkleide erz&#228;hlt jemand, dass das eiskalte Duschwasser nicht so schmerzhaft sei, wenn man die defekte Dusche mit dem fadend&#252;nnen Strahl nehme. Und w&#228;hrend eine andere L&#228;uferin noch bedauert, das Wasser nicht mit ihrem F&#246;n anw&#228;rmen zu k&#246;nnen, br&#252;llt es aus der Dusche: „Jaa! Ich hab gewonnen, das Wasser wird warm!“. Manchmal sind Damenumkleiden dann doch ganz lustig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-429" title="Friedberg_Kuchen_Teufel" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Kuchen_Teufel.jpg" alt="Friedberg_Kuchen_Teufel" width="263" height="198" /> <img class="alignnone size-full wp-image-430" title="Friedberg_Kuchentheke" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Kuchentheke.jpg" alt="Friedberg_Kuchentheke" width="264" height="197" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-466" title="Friedberg_Kuchen_einzeln" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Kuchen_einzeln1.jpg" alt="Friedberg_Kuchen_einzeln" width="430" height="323" /></p>
<h6><span style="font-weight: normal;">Teile des Bildmaterials mit freundlicher Genehmigung des </span><a style="font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-size: 100%; font-weight: normal; text-decoration: none; color: #c24844;" href="http://www.asc-marathon-friedberg.com/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">ASC Marathon Friedberg</span></a><span style="font-weight: normal;">.</span></h6>
<div class='stb-grey_box' ><em>Mehr &#252;ber den Lauf &#8220;Rund um den Winterstein&#8221; unter: </em><a style="font-family: arial, verdana, tahoma, sans-serif; font-style: normal; font-size: 100%; font-weight: normal; text-decoration: underline; color: #525252;" href="http://www.asc-marathon-friedberg.com/" target="_blank"><em>www.asc-marathon-friedberg.com</em></a></div>
<h4>Friedberg?</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
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<td><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Friedberg&amp;address=%20Friedberg%20Hessen%20Henry%20Benrath%20Schule&amp;width=500&amp;height=400&amp;maptype=map&amp;zoom=10&amp;hl=de&amp;t=1255789765" width="500" height="400" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></td>
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<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
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		<title>Von sauren Shirts, hefigen Fr&#246;schen und Elvis&#8217; Pudel.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 20:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[A - F]]></category>
		<category><![CDATA[Friedberg]]></category>
		<category><![CDATA[Friedberg 07]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute geht es zum 31. Mal "Rund um den Winterstein". Nicht f&#252;r mich – gottlob, ich muss nur einmal. Das ist auch v&#246;llig ausreichend, denn der Lauf im Taunus ist 30 km lang und nicht gerade flach. Der Name t&#228;uscht n&#228;mlich – wenn man am Fu&#223; eines Berges l&#228;uft, muss man eben auch &#252;ber den Fu&#223;r&#252;cken. Der misst, stur gerechnet, 321 H&#246;henmeter, das Hoch und Runter dazwischen nicht mitgez&#228;hlt. Normalerweise schreckt so etwas die L&#228;ufermassen ab. Aber heute (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h2>30 km Rund um den Winterstein, Friedberg (2007)</h2>
<p>Heute geht es zum 31. Mal &#8220;Rund um den Winterstein&#8221;. Nicht f&#252;r mich – gottlob, ich muss nur einmal. Das ist auch v&#246;llig ausreichend, denn der Lauf im Taunus ist 30 km lang und nicht gerade flach. Der Name t&#228;uscht n&#228;mlich – wenn man am Fu&#223; eines Berges l&#228;uft, muss man eben auch &#252;ber den Fu&#223;r&#252;cken. Der misst, stur gerechnet, 321 H&#246;henmeter, das Hoch und Runter dazwischen nicht mitgez&#228;hlt.</p>
<p>Normalerweise schreckt so etwas die L&#228;ufermassen ab. Aber heute denken alle an Paris. Oder Hamburg, Rotterdam, London oder eine der andere Fr&#252;hjahrsmarathon- strecken. Da kommt ein 30er immer gelegen, H&#246;henmeter hin oder her. So stehe ich also mit etwa 700 anderen am Start. Einer davon ist mein Bekannter. Er versucht wie ich auch an einen Fr&#252;hjahrsmarathon zu denken, aber es gelingt nicht, weil uns jemand die Sinne vernebelt. Irgendwo steht jemand, der riecht wie ein alter, nicht richtig getrockneter Regenschirm, den man in Essigessenz getaucht hat. Ich bin ratlos. Wenn es sich f&#252;r einen 30er nicht lohnt, sein Shirt vorher zu waschen – wann dann? Wir versuchen, der sauren Wolke zu entkommen. Viel Chancen haben wir nicht, denn das Feld ist dicht gedr&#228;ngt. Obendrein besteht die Gefahr, n&#228;her an den Teekessel zu kommen und das w&#228;re verheerend. Der Teekessel hat n&#228;mlich die anatomische Besonderheit, nach einem Kilometer Laufen ein rhythmisches schrilles Pfeifen auszusto&#223;en. Das drei Stunden lang h&#246;ren – dann doch lieber essigsaure Nasenscheidew&#228;nde.  Endlich geht es los und eine dichte Karawane walzt durch den kleinen Ort. Schon bald geht es sanft bergan. Meine Beine sind bleischwer. Es ist k&#252;hl und zu allem &#220;berfluss beginnt es jetzt zu regnen. Es verspricht, ein reizender Lauf zu werden.  Normalerweise rede ich nie bei einem Volkslauf, aber mein Bekannter l&#228;uft jetzt neben mir und so f&#252;hren wir eine typische Energiespar-L&#228;uferkommunikation. &#8220;Jetzt h&#246;rt’s auf zu regnen.&#8221; &#8220;Jetzt f&#228;ngt’s wieder an.&#8221; &#8220;Da kommt die Steigung.&#8221; Und ganz wichtig: &#8220;Jetzt zieht sich’s aber ganz sch&#246;n.&#8221; Zum Gl&#252;ck bin ich darauf gefasst, dass es sich zieht. Auch wenn ich nicht so genau wei&#223;, wer &#8220;es&#8221; ist. Das Berg? Das Strecke? Das ganze Leben? Egal &#8211; das was sich zieht, ist aus Asphalt und auf dem kann man sehr gut nach oben wanken. In drei Kilometern m&#252;ssen 170 H&#246;henmeter genommen werden und das geht erstaunlich gut. Die schweren Beine werden am Berg leichter. Sachen gibt’s &#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-438" title="Friedberg_Volkslauf_Profil" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedberg_Volkslauf_Profil.jpg" alt="Friedberg_Volkslauf_Profil" width="536" height="117" /></p>
<p>Heute geht es zum 31. Mal &#8220;Rund um den Winterstein&#8221;. Nicht f&#252;r mich – gottlob, ich muss nur einmal. Das ist auch v&#246;llig ausreichend, denn der Lauf im Taunus ist 30 km lang und nicht gerade flach. Der Name t&#228;uscht n&#228;mlich – wenn man am Fu&#223; eines Berges l&#228;uft, muss man eben auch &#252;ber den Fu&#223;r&#252;cken. Der misst, stur gerechnet, 321 H&#246;henmeter, das Hoch und Runter dazwischen nicht mitgez&#228;hlt.</p>
<p>Normalerweise schreckt so etwas die L&#228;ufermassen ab. Aber heute denken alle an Paris. Oder Hamburg, Rotterdam, London oder eine der andere Fr&#252;hjahrsmarathon- strecken. Da kommt ein 30er immer gelegen, H&#246;henmeter hin oder her. So stehe ich also mit etwa 700 anderen am Start. Einer davon ist mein Bekannter. Er versucht wie ich auch an einen Fr&#252;hjahrsmarathon zu denken, aber es gelingt nicht, weil uns jemand die Sinne vernebelt. Irgendwo steht jemand, der riecht wie ein alter, nicht richtig getrockneter Regenschirm, den man in Essigessenz getaucht hat. Ich bin ratlos. Wenn es sich f&#252;r einen 30er nicht lohnt, sein Shirt vorher zu waschen – wann dann? Wir versuchen, der sauren Wolke zu entkommen. Viel Chancen haben wir nicht, denn das Feld ist dicht gedr&#228;ngt. Obendrein besteht die Gefahr, n&#228;her an den Teekessel zu kommen und das w&#228;re verheerend. Der Teekessel hat n&#228;mlich die anatomische Besonderheit, nach einem Kilometer Laufen ein rhythmisches schrilles Pfeifen auszusto&#223;en. Das drei Stunden lang h&#246;ren – dann doch lieber essigsaure Nasenscheidew&#228;nde.  Endlich geht es los und eine dichte Karawane walzt durch den kleinen Ort. Schon bald geht es sanft bergan. Meine Beine sind bleischwer. Es ist k&#252;hl und zu allem &#220;berfluss beginnt es jetzt zu regnen. Es verspricht, ein reizender Lauf zu werden.  Normalerweise rede ich nie bei einem Volkslauf, aber mein Bekannter l&#228;uft jetzt neben mir und so f&#252;hren wir eine typische Energiespar-L&#228;uferkommunikation. &#8220;Jetzt h&#246;rt’s auf zu regnen.&#8221; &#8220;Jetzt f&#228;ngt’s wieder an.&#8221; &#8220;Da kommt die Steigung.&#8221; Und ganz wichtig: &#8220;Jetzt zieht sich’s aber ganz sch&#246;n.&#8221; Zum Gl&#252;ck bin ich darauf gefasst, dass es sich zieht. Auch wenn ich nicht so genau wei&#223;, wer &#8220;es&#8221; ist. Das Berg? Das Strecke? Das ganze Leben? Egal &#8211; das was sich zieht, ist aus Asphalt und auf dem kann man sehr gut nach oben wanken. In drei Kilometern m&#252;ssen 170 H&#246;henmeter genommen werden und das geht erstaunlich gut. Die schweren Beine werden am Berg leichter. Sachen gibt’s &#8230;</p>
<p><img class="size-full wp-image-439 alignright" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="elvis" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/elvis.jpg" alt="elvis" width="181" height="242" /></p>
<p>Ein Verpflegungsstand rei&#223;t mich aus meinen Tr&#228;umen. Es gibt sehr s&#252;&#223;en Tee und er tut gut. Wir sind jetzt bei km 17 und ich &#252;berlege, wann ich den Gelfrosch von Dr. Feil m&#252;mmeln soll, der in meiner Tasche knistert. Ich warte noch einen Kilometer, dann stopfe ich mir in jede Backentasche eine H&#228;lfte. Er schmeckt heute gruselig. Irgendwie nach Hefe. Ich hoffe, dass er wenigstens etwas nutzt und schiebe mich schmatzend weiter.  Wir wechseln jetzt wieder unsere SMSartigen S&#228;tze. &#8220;Noch einen Kilometer&#8221;. &#8220;Was is dann?&#8221; &#8220;Dann kommt der letzte Anstieg&#8221;. Bei km 21 ist man am h&#246;chsten Punkt. Von da an geht es bergab. Zwischendurch erhalten nur noch kleine Anstiege die Freundschaft mit der Strecke. Oben angekommen geht mein Bekannter f&#252;r kleine L&#228;ufer und ich nutze die Gelegenheit, hefige Gel-Froschreste mit meinem eigenen Getr&#228;nk aus meinen Backentaschen zu sp&#252;len. B&#228;h! Beim Wiederanlaufen merke ich, dass die Beine noch wollen. Das ist ein gutes Zeichen. Mein Bekannter schlie&#223;t auf und ich sehe auf die Uhr. Bei km 20 lagen wir bei 1:59. Wir waren artig und nicht zu schnell. Jetzt kann uns nichts mehr passieren. Ich gebe Gas.  Der Rest ist unklar. Ich laufe und es f&#252;hlt sich trotzdem nicht so an, als ob ich es bin. Es ist zu schnell daf&#252;r. Vielleicht l&#228;uft mich jemand anders? Ich schaue neben mich, aber mein Bekannter sieht nicht so aus, als k&#246;nnte er au&#223;er sich noch jemand anderen laufen. Es ist r&#228;tselhaft. Ich watze und watze. Noch drei Kilometer. Den ganzen Weg zur&#252;ck durch den Ort. Es ist sehr windig, wie auf dem Hinweg. Aber jetzt ist alles wurscht. Ein Kilometerschild ist umgeweht. &#8220;Wieviel?&#8221; ruft mein Bekannter. &#8220;Einer&#8221;. Der L&#228;ufer neben uns hebt einen Daumen. Alle denken dasselbe, ein Wort gen&#252;gt. Nur noch ein Kilometer. Wir st&#252;rmen ins Ziel. Die Uhr sagt 2:49:04. Die letzten 10km sind wir im 5er Schnitt gelaufen.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fff5ee; "><em>Lieber auf der Couch lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Winterstein07.pdf" target="_blank"><em>Druckversion</em></a><em> als PDF.</em></div></div>
<p>Ein Verpflegungsstand rei&#223;t mich aus meinen Tr&#228;umen. Es gibt sehr s&#252;&#223;en Tee und er tut gut. Wir sind jetzt bei km 17 und ich &#252;berlege, wann ich den Gelfrosch von Dr. Feil m&#252;mmeln soll, der in meiner Tasche knistert. Ich warte noch einen Kilometer, dann stopfe ich mir in jede Backentasche eine H&#228;lfte. Er schmeckt heute gruselig. Irgendwie nach Hefe. Ich hoffe, dass er wenigstens etwas nutzt und schiebe mich schmatzend weiter.  Wir wechseln jetzt wieder unsere SMSartigen S&#228;tze. &#8220;Noch einen Kilometer&#8221;. &#8220;Was is dann?&#8221; &#8220;Dann kommt der letzte Anstieg&#8221;. Bei km 21 ist man am h&#246;chsten Punkt. Von da an geht es bergab. Zwischendurch erhalten nur noch kleine Anstiege die Freundschaft mit der Strecke. Oben angekommen geht mein Bekannter f&#252;r kleine L&#228;ufer und ich nutze die Gelegenheit, hefige Gel-Froschreste mit meinem eigenen Getr&#228;nk aus meinen Backentaschen zu sp&#252;len. B&#228;h! Beim Wiederanlaufen merke ich, dass die Beine noch wollen. Das ist ein gutes Zeichen. Mein Bekannter schlie&#223;t auf und ich sehe auf die Uhr. Bei km 20 lagen wir bei 1:59. Wir waren artig und nicht zu schnell. Jetzt kann uns nichts mehr passieren. Ich gebe Gas.  Der Rest ist unklar. Ich laufe und es f&#252;hlt sich trotzdem nicht so an, als ob ich es bin. Es ist zu schnell daf&#252;r. Vielleicht l&#228;uft mich jemand anders? Ich schaue neben mich, aber mein Bekannter sieht nicht so aus, als k&#246;nnte er au&#223;er sich noch jemand anderen laufen. Es ist r&#228;tselhaft. Ich watze und watze. Noch drei Kilometer. Den ganzen Weg zur&#252;ck durch den Ort. Es ist sehr windig, wie auf dem Hinweg. Aber jetzt ist alles wurscht. Ein Kilometerschild ist umgeweht. &#8220;Wieviel?&#8221; ruft mein Bekannter. &#8220;Einer&#8221;. Der L&#228;ufer neben uns hebt einen Daumen. Alle denken dasselbe, ein Wort gen&#252;gt. Nur noch ein Kilometer. Wir st&#252;rmen ins Ziel. Die Uhr sagt 2:49:04. Die letzten 10km sind wir im 5er Schnitt gelaufen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-448" title="winterstein" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/winterstein1.jpg" alt="winterstein" width="164" height="248" /></p>
<div class='stb-grey_box' ><em>Mehr &#252;ber den Lauf &#8220;Rund um den Winterstein&#8221; unter: </em><a style="font-family: arial, verdana, tahoma, sans-serif; font-style: normal; font-size: 100%; font-weight: normal; text-decoration: underline; color: #525252;" href="http://www.asc-marathon-friedberg.com/" target="_blank"><em>www.asc-marathon-friedberg.com</em></a></div>
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<h4>Friedberg?</h4>
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