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Von Nidda-Auen, Mutigen und Schwitzigen.

21. Juni 2007

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Von Nidda-Auen, Mutigen und Schwitzigen.

„Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.“, sagt die Kampagne einer großen bunten Zeitung. In Bonames gibt es so einen Mutigen. Ich begegne ihm bei der Anmeldung zum Volkslauf. Er sagt: „Es gibt heut‘ Paar‘n Dreißig“. Ich verstehe den Mutigen sofort: heiß soll es heute werden. Aber was soll ich machen? Jetzt bin ich doch schon angemeldet zu 15km durch die Nidda-Auen. Also Schweissdrüsen auf und durch. (…)

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Von sauren Shirts, hefigen Fröschen und Elvis’ Pudel.

19. März 2007

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Von sauren Shirts, hefigen Fröschen und Elvis’ Pudel.

Heute geht es zum 31. Mal “Rund um den Winterstein”. Nicht für mich – gottlob, ich muss nur einmal. Das ist auch völlig ausreichend, denn der Lauf im Taunus ist 30 km lang und nicht gerade flach. Der Name täuscht nämlich – wenn man am Fuß eines Berges läuft, muss man eben auch über den Fußrücken. Der misst, stur gerechnet, 321 Höhenmeter, das Hoch und Runter dazwischen nicht mitgezählt. Normalerweise schreckt so etwas die Läufermassen ab. Aber heute (…)

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Von Gedächtnisschwund, Handys und Flatterhemdchen.

4. März 2007

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Von Gedächtnisschwund, Handys und Flatterhemdchen.

BSE ist unter Läufern besonders weit verbreitet. Nur so lässt sich erklären, dass Jahr für Jahr tausende von Läufern zu einer unglaublich öden Strecke anreisen, um dort einen Halbmarathon zu laufen. Vermutlich haben sie vergessen, dass der Frankfurter Halbmarathon im März nicht mehr im Wald stattfindet, wie früher. Sondern, dass er jetzt “Cityhalbmarathon” heißt. Da stehen sie dann am Nordwestzentrum mit ihrem Hirnschwamm und denken (…)

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Egelsbach Reloaded

27. August 2006

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Egelsbach Reloaded

Der Koberstädter Waldmarathon ist mein Schicksal. Das stimmt zwar nicht ganz, aber es klingt gut. Tatsache ist, dass er mich zu meinem ersten Laufbericht gebracht hat. Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen, über das Laufen schriftlich zu erzählen. Nein, Bestzeiten bin ich hier nie gelaufen, aber schön war’s jedes Mal. Und wenn man ins Ziel kommt, regnet es. Jedes Jahr. Ich weiß also in etwa, was mich erwartet. (…)

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Von Jesus, Fitnessnüssen und Teekesseln.

9. April 2006

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Von Jesus, Fitnessnüssen und Teekesseln.

“Jesus ist Sieger.” so steht es auf einer Sporttasche in der Mädchenumkleide der International School in Oberursel. Ich finde das langweilig. Ein Volkslauf, bei dem der Gewinner von vorne-herein feststeht – wo gibt’s denn sowas. Warum geben die da vorne sich denn überhaupt noch so eine Mühe und watzen los, als ging’s um was? Um eine Urkunde zum Beispiel, oder gar um ein Zellophan-Gebinde der ortsansässigen Drogerie. Mit hellblauem Frotteewaschlappen und Shampoo der Geschmacksrichtung Mango Gurke. Das soll alles dieser Jesus abgreifen? In welcher Altersklasse startet der überhaupt? (…)

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Von komischen Namen, schnellen Glöckchen und fehlenden Chromosomen.

19. Juni 2005

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Von komischen Namen, schnellen Glöckchen und fehlenden Chromosomen.

Bonames muss man mögen. Es sei denn, man ist ein überregionaler Radiomoderator und hat eine Staumeldung, in der Bonames vorkommt. Dann tappt man leicht in die Falle, betont die zweite Silbe und erntet damit den Spott der gesamten Region. Denn Bonames betont man völlig widernatürlich auf der dritten Silbe. Es ist, als würde man sagen: ich schnüre jetzt meine Laufschuhé, dann brauche ich noch meine Startnummér und meine Laufhosé. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unter den 158 Startern des 15 km Laufs auch nur ein einziger auswärtiger Radiomoderator gewesen ist.

Dafür sind aber (…)

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Aufi geht’s! Neues vom Feldberg.

2. April 2005

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Aufi geht’s! Neues vom Feldberg.

Ich laufe heute auf den Feldberg. Menschen aus der Schwarzwälder Gegend werden sofort bleich vor Ehrfurcht, wenn ich so etwas ankündige. Dann muss ich schnell “Feldberg in Klammer Hessen – nicht Feldberg in Klammer Schwarzwald” nachschieben und schon weicht die Ehrfurcht der Verächtlichkeit. In alemannischen und alpinen Kreisen gilt der Feldberg in Klammer Hessen allenfalls als Erdbeule. Und 600 Höhenmeter in 10 km zu bewältigen als leichte Aufwärmübung. Als Städterin teile ich diese Ansicht (…)

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