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Von unsichtbaren Seen, zarten Zielen und vorweggenommenen Badewannen.

25. November 2007

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Von unsichtbaren Seen, zarten Zielen und vorweggenommenen Badewannen.

Wer sich beim Lindenseelauf in Rüsselsheim einen Lauf rund um einen See vorstellt, ist verraten und verkauft. Der Lindensee ist so etwas wie das Ungeheuer von Loch Ness: man muss einfach dran glauben, dass er da ist, sehen kann man ihn nicht. „Stimmt doch gar nicht“, höre ich da meinen Trainingspartner, „Man sieht den See! Gleich am Anfang der Strecke!“ Ich werde die Strecke heute zum vierten Mal laufen (…)

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Von grünen Wolken, faulen Uhren und Lübecker Hütchen.

4. Oktober 2007

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Von grünen Wolken, faulen Uhren und Lübecker Hütchen.

Der Offenbacher Mainuferlauf hat zwei Negativ-Image-Päckchen zu tragen. Erstens: Sponsor ist ein großes Chemiewerk, zweitens: er findet in Offenbach statt. Vor dem unbedarften inneren Auge entstehen da schnell Bilder von Horden marodierender RTL 2- Zuschauer mit geknöpften Oversize-Trainingshosen und Bomberjacken, die durch eine grüne Chemie-Abgaswolke rappen. Aber unser Auge ist natürlich nicht (…)

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Von Presslufthämmern, Tempotarifen und Weißwürsten.

29. Juli 2007

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Von Presslufthämmern, Tempotarifen und Weißwürsten.

„Gleisbauarbeiten in den Nachtstunden“ ist kein Film mit Sir Peter Ustinov und Lauren Bacall. Es ist vielmehr so etwas wie mein Schicksal, vor dem es kein Entrinnen gibt. Seit zwei Nächten in Folge und zwei Wochenenden in Folge saniert man in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung die Schienen der Straßenbahn, angekündigt als „Gleisbauarbeiten in den Nachtstunden“. Für mich schienen die Schienen immer ganz in Ordnung, aber da steckt man ja nicht drin, höchstens mal mit dem Absatz. In der Nacht (…)

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Von grellen Socken, defekten Robotern und monströsen Kuchen.

9. April 2007

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Von grellen Socken, defekten Robotern und monströsen Kuchen.

Der Eier sind genug gewechselt, lasst uns jetzt endlich Läufer sehen. Wenn ich um 6 Uhr 40 schon denken könnten, würde ich sicherlich so etwas denken, schließlich habe ich mir den Wecker gestellt, um zum Osterlauf in Rodgau-Jügesheim anzutreten. Vorher muss ich natürlich erst aus dem Bett, sonst geht es leider nicht. Das ist der Haken. Die Sonne ist allerdings (…)

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Von mutigen Boxern, schlafenden Truckern und üblichen Verdächtigen.

2. April 2007

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Von mutigen Boxern, schlafenden Truckern und üblichen Verdächtigen.

Die A3 kann so schön sein. Vorausgesetzt, es ist sonntags, kurz vor acht und man ist nach Seligenstadt zum Laufen unterwegs. An der großen Raststätte stehen dutzende schwerer Trucks mit zugezogenen Vorhängen vor der Fahrerkabine. Alle LKW-Fahrer schlafen noch einen gerechten Truckerschlaf. Die Sonne scheint schon durch den Dunst am Horizont, die Wettervorhersage ist phantastisch. Die Autos, die hier unterwegs sind, lassen sich noch problemlos zählen. Alles ist wunderbar, sonntags morgens auf dem Weg nach Seligenstadt. (…)

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Von Nussknackern, Geschlechtertrennung und halben Keksen.

25. März 2007

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Von Nussknackern, Geschlechtertrennung und halben Keksen.

Heute fahren wir nach Pfungstadt-Eschollbrücken. Das liegt … ja, wo eigentlich? Zum Glück kann ich mit meinem Trainingspartner mitfahren und der weiß, wo es liegt. Zumindest ahnt er es. Wir stören uns nicht an der Vollsperrung der A 67 und finden Eschollbrücken irgendwie. Wiedereinmal herrscht die Magie des Sonntagmorgens.

 Irrigerweise dachte ich, (…)

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Von putzigen Umkleiden, nutzlosen Zahlen und fliegenden Omas.

17. April 2006

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Von putzigen Umkleiden, nutzlosen Zahlen und fliegenden Omas.

„Frisch + Fromm + Fröhlich + Frei“ steht über der Bühne der kleinen Halle in Rodgau-Jügesheim, die dem Verein heute morgen als Wettkampfbüro dient. Frisch sehen die feiertagsmüden Läufer nun nicht gerade aus und wenn sie fromm wären, dann würden sie jetzt nicht in einem labberigen Trainingsanzug in die Umkleide schlurfen, sondern stattdessen in ordentlichem Aufzug in den Ostergottesdienst schreiten. Was die beiden anderen Begriffe betrifft, stimmt aber alles: (…)

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Von komischen Vögeln, volksnahen Olympiasiegern und nackten Männern.

19. Juni 2005

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Von komischen Vögeln, volksnahen Olympiasiegern und nackten Männern.

Der Vogel Strauss (Struthio camelus) ist ein Laufvogel. Wieso andere Vögel fliegen können, ist ihm ein völliges Rätsel. Allerdings stört es ihn auch nicht weiter. Er zischt mit einer Schrittlänge von 6-8 Metern durch die afrikanische Steppe, was ihm durchaus ein Tempo von 80km/h einbringt. Wenn es jemand darauf abgesehen hat, ihm seinen puscheligen Periskophals umzudrehen, kann er diese Geschwindigkeit auch schon mal ein Stündlein durchhalten. (…)

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Laufen mit James Last.

24. April 2005

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Laufen mit James Last.

Ein Volkslauf am Nachmittag statt morgens, das ist wie die Lasagne nach dem Tiramisu essen. Irgendetwas stimmt nicht mit der Reihenfolge. Sollte man vorher duschen? Was isst man und wann? Das ganze eingespielte Prozedere – aufstehen, Laufsachen anziehen, Banane essen, zum Start fahren, laufen – geschenkt. Aber weil ich mir ja vorgenommen habe, bis ins hohe Alter flexibel zu bleiben, (…)

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Silvester (Hust) Lauf (Hust)

1. Januar 2005

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Silvester (Hust) Lauf (Hust)

Ich bin gar nicht erkältet. Das war einmal. (Schneuz) Und ist mindestens 48 Stunden her. Deswegen trete ich natürlich auch beim Silvesterlauf in Frankfurt an (Nies). 10 km laufe ich doch noch mit einem halben Nasloch. Gut, ich bin seit zwei Wochen nicht gelaufen, weil mich Fieber (Hust), Husten (Schneuz) und Schnupfen (Nies) aufs Lager gedrückt haben. Aber jetzt ist alles vorbei (Schnief). Ich rolle mit meinem Fiat Tipo, der schon ganz zugemoost ist, weil er so wenig bewegt wird, zum Waldstadion. (…)

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