<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Pfungstadt</title>
	<atom:link href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/category/laufberichte/o-z/pfungstadt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de</link>
	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 18:03:26 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Von Nussknackern, Geschlechtertrennung und halben Keksen.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/volkslauf-pfungstadt-07/</link>
		<comments>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/volkslauf-pfungstadt-07/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 14:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>
		<category><![CDATA[O - Z]]></category>
		<category><![CDATA[Pfungstadt]]></category>
		<category><![CDATA[25km]]></category>
		<category><![CDATA[Pfungstadt-Eschollbrücken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/?p=835</guid>
		<description><![CDATA[Heute fahren wir nach Pfungstadt-Eschollbr&#252;cken. Das liegt ... ja, wo eigentlich? Zum Gl&#252;ck kann ich mit meinem Trainingspartner mitfahren und der wei&#223;, wo es liegt. Zumindest ahnt er es. Wir st&#246;ren uns nicht an der Vollsperrung der A 67 und finden Eschollbr&#252;cken irgendwie. Wiedereinmal herrscht die Magie des Sonntagmorgens.   Irrigerweise dachte ich, (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<h2>25km in Pfungstadt Eschollbr&#252;cken (2007).</h2>
<p>Heute fahren wir nach Pfungstadt-Eschollbr&#252;cken. Das liegt &#8230; ja, wo eigentlich? Zum Gl&#252;ck kann ich mit meinem Trainingspartner mitfahren und der wei&#223;, wo es liegt. Zumindest ahnt er es. Wir st&#246;ren uns nicht an der Vollsperrung der A 67 und finden Eschollbr&#252;cken irgendwie. Wiedereinmal herrscht die Magie des Sonntagmorgens.  </p>
<p>Irrigerweise dachte ich, hier schon einmal gelaufen zu sein. Schon beim Einfahren in den Ort schwant mir allerdings: hier warst Du noch nie. Kein Schild zeigt den Volkslauf an, obwohl es sich immerhin um einen 50km Ultralauf und den kleinen Bruder &#252;ber die halbe Distanz handelt. Irgendwo an der Stra&#223;e leuchtet die Weste eines Streckenpostens, der uns weiter ins Ungewisse schickt. Im Ungewissen wartet schon seine Kollegin, die uns auf einen Feldweg verweist. Leider wissen wir nicht, dass der Feldweg geradewegs auf die Strecke f&#252;hrt, die von den Ultral&#228;ufern bereits ausgiebig unter die F&#252;&#223;e genommen wird. Die Einweisung war ein voller Flop. Wir und ein paar andere parken einfach irgendwo und trotten schlie&#223;lich auf den kleinen Sportplatz zu.  </p>
<div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #ffefd5; "><em>Diesen Text gibt es auch als </em><a href="http://frauschmitt.podspot.de/"><em>Podcast-Episode </em></a><em>zum H&#246;ren.</em></div>
<p>Volksl&#228;ufe in Eschollbr&#252;cken, das muss man an dieser Stelle vorausschicken, haben eine Besonderheit: ganz gleich, wie lange man l&#228;uft, die Strecke misst immer 5 km. Ein 50 km-L&#228;ufer muss sie nur eben 10 mal belaufen. Der Streckenverlauf ist – nun ja – ein bisschen eigenwillig. Jedesmal, wenn die L&#228;ufer wieder am Stadion vorbeikommen, laufen sie kreuz und quer &#252;ber eine Wiese. Eine streng vermessene und abgesteckte Wiese nat&#252;rlich. Wenn man keine sch&#246;n lange Tartanbahn hat, muss man sich eben zu helfen wissen. Der Sprecher am Mikro nennt den Wiesenverlauf &#8220;unseren kleinen Irrgarten&#8221;. Das nimmt mich schon einmal grunds&#228;tzlich f&#252;r den Veranstalter ein.  </p>
<p>Die Anmeldezettel sehen ein bisschen windschief und handgefertigt aus. Ich ahne: hier wird es spannend. Die erste &#220;berraschung gibt es gleich nach der Anmeldung: man dr&#252;ckt uns eine Tafel Schokolade in die Hand, die &#8220;Nussknacker&#8221; hei&#223;t und dazu ein Duschgel der Marke Caribic. F&#252;r mich Duftrichtung &#8220;Tropic Dream&#8221;, mein Trainingspartner bekommt &#8220;for man&#8221;. Aha, hier wird also nach Geschlechtern getrennt.   Mit dieser lehrreichen Erfahrung betreten wir die Katakomben, in denen sich die Umkleiden befinden. Ich irrlichtere ein bisschen nach rechts und ein bisschen nach links, aber &#252;berall stehen halbnackte Jungs, die sich Eukalyptuspasten auf die F&#252;&#223;e schmieren und an Startnummern herumknibbeln. Vor einer Toilette stehen endlich auch zwei Frauen (vor Toiletten stehen immer Frauen) und ich frage sie, wo denn hier die Umkleide f&#252;r M&#228;dels w&#228;re.   </p>
<p>Man starrt mich verst&#228;ndnislos an: &#8220;Ne, das ist hier gemischt&#8221; sagt schlie&#223;lich die eine mit leicht vorwurfsvollem Ton und die andere f&#252;gt &#8220;Das macht doch auch nix.&#8221; hinzu. &#8220;Doch&#8221;, sage ich, &#8220;das macht.&#8221; Und finde schlie&#223;lich drei Dinge, die mein offensichtlich unverst&#228;ndliches Problem l&#246;sen: eine noch leere Umkleide, einen leicht angeranzten Zettel an der Wand mit einer Spielaufstellung aus dem fr&#252;hen Pleistoz&#228;n und einen Lippenstift in meiner Tasche. Mit diesem schreibe ich gro&#223; &#8220;Damen&#8221; auf den Zettel und hefte ihn an die Umkleident&#252;r.  Die Umkleide ist eiskalt und verspr&#252;ht den Charme der R&#228;umlichkeiten eines rum&#228;nischen Kinderheims. Immerhin gibt es sieben Steckdosen und ich bedaure, kein einziges Elektroger&#228;t mitzuf&#252;hren.  </p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fff5ee; "><em>Sp&#228;ter nochmal lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Pfungstadt07.pdf" target="_blank"><em>Druckversion</em></a><em> als PDF.</em></div></div>
<p>So stehen wir schnell wieder drau&#223;en und schauen den   Ultras zu, die &#252;ber die Wiese hoppeln. Das macht Spa&#223;. Der Sprecher begr&#252;&#223;t jeden mit Namen, was die Umkleide ver- gessen macht. Sehr schnell lernt man eines: Ultral&#228;ufer sehen nicht aus wie Ultral&#228;ufer. Sie laufen schief, haben einen Bauch, h&#252;pfen komisch auf dem Vorfu&#223; oder haben trotz der K&#228;lte ziemlich wenig an. Ich bin wieder einmal voller Bewunderung. Der muntere Stadionsprecher, der sich scheinbar durch Reden warmh&#228;lt, beschimpft ein wenig die Umherstehenden f&#252;r die mangelnde Bereitschaft zum Applaus. Recht hat er.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-836" title="Pfungstadt-Start" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Pfungstadt-Start.jpg" alt="Pfungstadt-Start" width="441" height="331" /></p>
<p>Um 11 Uhr gibt es auch f&#252;r uns den Startschuss. Ich bin neugierig auf die Strecke. Zuerst l&#228;uft man auf einen Damm. In Eschollbr&#252;cken gibt es einen, obwohl ich nicht so genau sehe, was er so d&#228;mmt. Egal, auf dem Damm sieht man viel Himmel und man hat einen herrlichen &#220;berblick. Den genie&#223;e ich nur kurz, denn dann kommt der Wind. Bah, wie fies. Hier oben zieht es wie Hechtsuppe.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-840" title="Pfungstadt-Damm" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Pfungstadt-Damm1.jpg" alt="Pfungstadt-Damm" width="464" height="349" /></p>
<p>Nach etwas mehr als einem Kilometer darf man in den Wald und dort wird es besser. Die Strecke ist ein bisschen wie die gro&#223;e Ausgabe der Wiese – es geht kreuz und quer und &#252;berall sind L&#228;ufer. Zwischendurch h&#246;rt man die Ger&#228;usche einer nahen Motocross-Strecke. Es macht Brumm und M&#246;h und Wromm, Wromm aber dann ist man wieder weiter weg und h&#246;rt nichts mehr. Der Untergrund ist ziemlich pf&#252;tzig und man muss aufpassen, wo man seine Asics hinsetzt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-841" title="Pfungstadt-Wald" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Pfungstadt-Wald1.jpg" alt="Pfungstadt-Wald" width="468" height="350" /></p>
<p>Rechts, links, zick, zack und schwupps – schon ist man wieder im Stadion. Das war also die Strecke. Schade, schon rum. Ab jetzt muss man Runden z&#228;hlen. Der Sprecher begr&#252;&#223;t auch mich mit Namen und ich bin so ger&#252;hrt, dass ich vergesse zu trinken. Die Dame, die jetzt vor mir l&#228;uft, ist vor so etwas gefeit. Ein Herr, der neben ihr herl&#228;uft, reicht ihr eine Trinkflasche zu und ruft: &#8220;Geht’s Schatz?&#8221;. Sie antwortet: &#8220;Ja danke, Schatz&#8221; und klappt mit einer Handbewegung ihren Arm aus, um ihm die Flasche zur&#252;ckzugeben. Leider wollte ich gerade vorbeilaufen und muss jetzt abrupt vor der Armschranke abbremsen. Und das beim Anlauf auf den kleinen H&#252;gel. &#8220;Danke Schatz&#8221; denke ich und grummle ein bisschen. Schlie&#223;lich &#252;berhole ich doch. Schatz bleibt hinter mir. Anderthalb Kilometer sp&#228;ter das selbe Ritual. &#8220;Brauchst Du was, Schatz?&#8221; &#8220;Eine Cola und einen halben Keks, danke Schatz.&#8221; Insgeheim hoffe ich, dass Schatz sich versch&#228;tzt und bald abrei&#223;en l&#228;sst. Aber nichts da. Nicht nur sie bleibt in meiner N&#228;he, sondern auch Mister &#8220;Brauchst Du was, Schatz&#8221;, der an den unm&#246;glichsten Stellen wieder auftaucht. Man kann sich seine Begegnungen auf der Strecke eben nicht aussuchen.  </p>
<p>Der Lauf macht Spa&#223;. Durch die Stadion-Stationen ist irgendwie immer etwas los. Ich versuche, im 5,30er Schnitt zu laufen und wenn m&#246;glich am Ende noch etwas Gas zu geben. Ersteres gelingt schon mal ganz prima. Die Pf&#252;tzen auf dem Damm sind zunehmend vom Wind verweht, die Strecke wird trockener, die Ultras langsamer.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-842" title="Pfungstadt-vier" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Pfungstadt-vier1.jpg" alt="Pfungstadt-vier" width="476" height="355" /></p>
<p>Vier mal bin ich jetzt schon mit Namen genannt worden, habe Kuhglocken geh&#246;rt und s&#252;&#223;en Tee getrunken. Nur noch einmal in den Wind. Jetzt gilt’s. Ich will jetzt den halben Keks hinter mir abh&#228;ngen und ein bisschen Stoff geben. An einer der Gegenverkehrstellen treffe ich meinen vergn&#252;gten Trainingspartner. Beinahe h&#228;tte ich &#8220;Geht’s Schatz&#8221; gerufen, aber das scheint mir dann doch zu erkl&#228;rungsbed&#252;rftig. Ich watze also los. Das ist das Sch&#246;nste an Runden-Strecken: wenn man bl&#246;de Passagen zum letzten Mal passiert. Es l&#228;uft gut und ich freue mich schon auf die Wiese. Nach 2:16:43 laufe ich ins Ziel – namentlich genannt, versteht sich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-843" title="Pfungstadt-Stadionsprecher" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Pfungstadt-Stadionsprecher.jpg" alt="Pfungstadt-Stadionsprecher" width="481" height="360" /></p>
<p>Als Zielverpflegung gibt es Malzbier, damit macht mir Eschollbr&#252;cken eine gro&#223;e Freude. Ich huste ein bisschen und f&#252;hle mich m&#228;chtig erbaut. Nachdem ich die fiese Umkleide in Rekordzeit hinter mir gelassen habe, darf ich sogar noch in der Sonne sitzen. Zwar gibt es keinen Streuselkuchen, aber mit Zitronenkuchen bin ich vollauf zufrieden. Wir m&#252;mmeln, vergleichen unsere Heldentaten und blinzeln weiter einlaufenden Ultral&#228;ufern entgegen. Respektvoll nicken wir ihnen zu. Nicht ohne Erleichterung dar&#252;ber, dass wir nur f&#252;nf Mal beim Namen genannt werden mussten.</p>
<h6>(Bilder mit freundlicher Genehmigung von Eberhard Ostertag)</h6>
<p> </p>
<div class='stb-grey_box' >Mehr zu Lauf und Veranstalter unter: <a href="http://www.tsv-eschollbruecken-eich-la.de/">www.tsv-eschollbruecken-eich-la.de</a></div>
<p> </p>
<h4>Pfungstadt-Eschollbr&#252;cken?</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tr>
<td><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Pfungstadt%20Eschollbr%FCcken&amp;address=Pfungstadt-Eschollbr%FCcken&amp;width=500&amp;height=400&amp;maptype=map&amp;zoom=10&amp;hl=de&amp;t=1255979990" width="500" height="400" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
</tr>
</table>
<p><!-- Do not change code! --></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/volkslauf-pfungstadt-07/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 0.378 seconds -->
