<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Laufen-mit-frauschmitt &#187; Rüsselsheim09</title>
	<atom:link href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/category/laufberichte/o-z/ruesselsheim/ruesselsheim09/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de</link>
	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 18:03:26 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Von der Unterhose des Verderbens und dem Alpenveilchen des Grauens.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/lindenseelauf-ruesselsheim-09/</link>
		<comments>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/lindenseelauf-ruesselsheim-09/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rüsselsheim09]]></category>
		<category><![CDATA[15km]]></category>
		<category><![CDATA[Rüsselsheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/?p=2067</guid>
		<description><![CDATA[Deutschland im November. Zum Auswandern. &#220;berhaupt Deutschland. Regen, immer nur Regen. Und grau und trist. Und alle sind depressiv und essen schon seit August Lebkuchen gegen die Depression. Nur wegen des Wetters. Das wei&#223; doch jeder. Dabei ist es in Wirklichkeit frei erfunden. Seit Jahren laufe ich im November in R&#252;sselsheim den Lindenseelauf mit. Geregnet hat es noch nie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<h2>Der 15 km Lindenseelauf in R&#252;sselsheim.</h2>
<p>Deutschland im November. Zum Auswandern. &#220;berhaupt Deutschland. Regen, immer nur Regen. Und grau und trist. Und alle sind depressiv und essen schon seit August Lebkuchen gegen die Depression. Nur wegen des Wetters. Das wei&#223; doch jeder. Dabei ist es in Wirklichkeit frei erfunden.</p>
<p>Seit Jahren laufe ich im November in R&#252;sselsheim den Lindenseelauf mit. Geregnet hat es noch nie. Ich laufe auch die Winterlaufserie in Hofheim-Lorsbach, beinahe alle zwei Wochen, den ganzen Winter hindurch. Es regnet selten. Manchmal schneit es und das ist sch&#246;n. Von meinen &#252;ber 160 Volksl&#228;ufen sind mir etwa eine Handvoll im Ged&#228;chtnis geblieben, bei denen es regnete. Ich kenne wenige L&#228;ufer, die hartn&#228;ckig &#252;ber das Wetter jammern. Vielleicht, weil sie wissen, dass sie, &#252;bers Jahr gesehen, ihren Regenl&#228;ufen eine Unmenge Sonnenl&#228;ufe entgegensetzen k&#246;nnen. Und dass gegen Depressionen kein Lebkuchen der Welt helfen kann – <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Depression/Tipps/Depression-und-Sport-5276.html" target="_blank">wohl aber laufen</a>. </p>
<p>Heute laufe ich in R&#252;sselsheim. Es ist November, es sind 15 Grad und die Sonne scheint. Und nicht einmal die Architektur von R&#252;sselsheim k&#246;nnte mich zum Auswandern bewegen. Bevor es los geht, mache ich in der Sporthalle der Albrecht D&#252;rer Schule ein paar Fotos. Ich mag die seltsamen Schilder und Zettel in Schulen. Auf denen Hausmeister nicht mehr Hausmeister genannt werden, sondern „Geb&#228;udemanager“. Und ich mag die interessante Atmosph&#228;re eines improvisiert wirkenden, aber doch gut durchorganisierten Events.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Abstellraum-.jpg"><img class="size-full wp-image-2068 aligncenter" title="R&#252;sselsheim Abstellraum" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Abstellraum-.jpg" alt="R&#252;sselsheim Abstellraum" width="384" height="288" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Damen.jpg"><img class="size-full wp-image-2069 aligncenter" title="R&#252;sselsheim Damen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Damen.jpg" alt="R&#252;sselsheim Damen" width="384" height="288" /></a></p>
<p>Manchmal begegnet mir auf einer solchen Volkslauf-Fotosafari deutliches Misstrauen. Warum ich die Fotos mache? Und f&#252;r wen? In Nidderau wurde ich einmal gebeten, keine Fotos der Verpflegungspreisliste zu machen (Kaffee: 0,80 €, Kuchen 1 €), mit der Begr&#252;ndung, ich k&#246;nnte etwas „f&#252;r die Konkurrenz aussp&#228;hen“. Auch in R&#252;sselsheim ist man skeptisch. „Machen Sie damit Werbung?“ fragt man mich. „Ja“, sage ich, „f&#252;r den Lauf.“ Das wird erst einmal nicht geglaubt. M&#246;glicherweise geht die Vermutung dahin, ich k&#246;nnte das Foto eines Vereinslaufshirts (das heute zum reduzierten Preis von 1,50 € angeboten wird) bei ebay verkloppen und damit richtig Asche machen. Dabei ist darauf ein Elefant abgebildet („R&#252;ssels-heim“!) und ich kenne leider nur wenige L&#228;ufer, die sich mit einem Tier identifizieren, dass 7.000 Kilo wiegt. Aber lustig ist das T-Shirt schon, das muss ich zugeben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2071" title="R&#252;sselsheim T-Shirt" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt.jpg" alt="R&#252;sselsheim T-Shirt" width="336" height="448" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2084" title="R&#252;sselsheim T-Shirt 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt-2.jpg" alt="R&#252;sselsheim T-Shirt 2" width="384" height="288" /></a></p>
<p>Wir treffen nette Menschen und das Wetter wird immer besser. Noch besser. Wir tragen kurze Hosen und ich bin froh, dass ich an meine Sonnenbrille gedacht habe. Doch dann, beim Einlaufen, bemerke ich etwas zutiefst Unangenehmes. Ich trage eine Unterhose des Verderbens. Durch eine Asynchronit&#228;t im Waschrhyhtmus stand mir heute morgen nicht die Unterhose des himmlischen Friedens zur Verf&#252;gung, die ich sonst bei Volksl&#228;ufen am Liebsten trage. Sie ist von Falke und wurde mir bei der New Yorker Marathonmesse aufgeschwatzt, als ich in einem Zustand wirtschaftlicher Unzurechnungsf&#228;higkeit war. Sie ist gro&#223;artig und jetzt vermisse ich sie schmerzlich. Unterhosen des Verderbens haben die Eigenschaft, sich nicht sofort als solche erkennen zu geben. Man kann mit ihnen problemlos den Alltag bestreiten – bis man versucht, mit ihnen zu laufen. Dann beginnt ein verzweifelter Kampf, dessen Sieger von vorneherein feststeht. Das &#220;belste an dem verabscheuungsw&#252;rdigen Textil ist, dass es seinen eigentlichen Job v&#246;llig au&#223;er Acht l&#228;sst. Anstatt die Pobacken ordentlich zu bedecken, bewegt es sich in Regionen, die es &#252;berhaupt nichts angehen. Es gibt Wanderbaustellen und Wanderheuschrecken. Aber das ist alles nichts gegen eine Wanderunterhose. Und genau eine solche Plage habe ich heute am Hals. Bzw. am Hintern. Nein, sch&#246;n ist das nicht.</p>
<p>Wir schreiten zum Start und ich versuche, nicht weiter an Bekleidungsfragen zu denken. Statt dessen denke ich an den Song „Ain’t no mountain high enough“, der mir komischerweise seit heute morgen nicht mehr aus dem Kopf geht. Dabei gibt es hier &#252;berhaupt keine Mountains. Nach einem kurzen St&#252;ck durch den Ort landet man im Wald. Der Wald an sich ist im Grunde ein ganzj&#228;hriges L&#228;ufergl&#252;ck. Im Fr&#252;hjahr sieht man hier die erwachende Natur, im Sommer ist es nicht so hei&#223;, im Winter vergisst man im Wald alles andere und im Herbst ist der Wald sowieso der allergr&#246;&#223;te Hit. Auch in R&#252;sselsheim gibt es &#252;berall bl&#228;tterbedeckte und gerade Wege, die „Belauf mich, belauf mich!“ rufen. Gelegentlich kommt zwar ein tief h&#228;ngender Flieger vorbei, aber da ich nicht hier wohne, empfinde ich ihn eher als Unterhaltungsprogramm. Nach einem Kilometer zieht eine junge Frau vor mir ihre Jacke aus und bindet sie sich um die H&#252;ften – eine Gewohnheit, die ich normalerweise h&#246;chst albern finde (dass die Jacke zu warm ist, h&#228;tte man auch beim Einlaufen m&#252;helos feststellen k&#246;nnen). Jetzt bin ich aber fast ein bisschen neidisch. H&#228;tte ich jetzt auch eine Jacke, w&#228;re ich sicher, dass niemand Zeuge meines Kampfes mit der Unterhose des Verderbens werden kann.  Nicht dran denken, Frauschmitt, einfach nicht dran denken.</p>
<p>Die Wege sind wirklich ein Traum. Es gibt kaum Wurzeln, wenig Schottersteinchen oder Tannenzapfen. Der Wald ist hier wie eine riesengro&#223;e Aschenbahn. Entsprechend schnell kann man laufen. Wenn man kann. Ich kann ja nicht so richtig, weil ich mich erst aus meinem mehrmonatigen Trainingsloch arbeiten muss. Noch immer laufe ich viel zu wenig. Heute f&#252;hle ich mich allerdings ganz passabel. W&#228;re da nicht &#8230; aber ich will nicht klagen.</p>
<p>Nach wenigen Kilometern l&#228;uft eine Dame in knallrosa neben mich. Sie hat einen entschlossenen Schritt und das gef&#228;llt mir. Vielleicht kann ich ja dranbleiben. Ich w&#228;hle ebenfalls eine entschlossene Gangart und so fegen wir an einem L&#228;ufer nach dem anderen vorbei. Wiedersehen macht hier bekanntlich keine Freude und so hoffe ich inst&#228;ndig, dass meine K&#252;hnheit nicht bestraft wird. Immerhin laufe ich jetzt schon mehrere Kilometer im Tempo von 5,1 min/km. Wir laufen an eine Dame heran, die ein ebenso knallrosafarbenes Oberteil tr&#228;gt, wie meine Pink Lady. Vielleicht hat man das jetzt ja. Wir &#252;berholen sie, wie viele andere auch, doch das sieht die Dame gar nicht ein. Sie gibt Gas und setzt sich wieder vor mich –um danach deutlich abzubremsen. Wer geglaubt hat, diese Verhaltensweise sei nur etwas f&#252;r selbstwertarme Handelsvertreter auf Autobahnen, dem sei gesagt, dass auch harmlos aussehende Frauen zu solchen Idiotien f&#228;hig sind. Ich muss stark abbremsen und komme v&#246;llig aus dem Rhythmus, weil ich danach wieder anziehen muss, um um die Dame herum zu laufen. Ganz und gar unn&#246;tig.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #ffa500; border-left-color: #ffa500; border-right-color: #ffa500; border-bottom-color: #ffa500; background-color: #f5f5f5; "><em>Lieber sp&#228;ter lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-09.pdf" target="_blank"><em>Druckversion als PDF</em></a><em>.</em></div></div>
<p>Pink Lady und ich ziehen unseres Weges. Doch dann f&#228;llt sie pl&#246;tzlich leicht zur&#252;ck. Ihren Platz nimmt eine andere L&#228;uferin ein, die eine Jacke um die H&#252;ften tr&#228;gt. Beinahe m&#246;chte ich sie fragen, ob sie eine Unterhose des Verderbens tr&#228;gt, aber ich lasse es lieber. Das Tempo ist jetzt etwas langsamer geworden, aber ich bin sehr zufrieden. Schon lange war ich nicht mehr in einem solchen Tempo unterwegs und ich freue mich, dass es m&#246;glich ist. Pink Lady hat jetzt wieder zu uns aufgeschlossen und macht einen erholten Eindruck. Eine Verpflegungsstelle gibt es nicht, aber manchmal gelingt das ja auch so. Bei einem kleinen Anstieg an einer Br&#252;cke hat sie schlie&#223;lich genug von ihren Begleiterinnen: sie gibt pl&#246;tzlich Gas. Bis ins Ziel werde ich sie sehen k&#246;nnen, sie kommt nicht so richtig weg. Aber ihr kleiner Zwischenspurt macht, dass ich sie nicht mehr einholen kann. Respekt. Dann bleibt mir nur, die Jackendame abzusch&#252;tteln. Man muss sich ja immer kleine Ziele setzen, die einen bei der Stange halten. Ich setze mich vor sie und sp&#252;re fortan ihre Gegenwart. Es gibt keine bessere Methode, um nicht nachzulassen. Doch dann &#252;berholt mich ein &#228;lterer Herr und liefert mir damit noch ein weiteres Ziel: Am Ende genug Luft f&#252;r einen Konter zu haben. Wir kommen aus dem Wald und ich kann schon den Kuchen riechen. Und noch immer h&#246;re ich die Jacke hinter mir. Ich klappe den Mund weit auf und schalte auf Turbo. „Ain’t no mountain high enough“ begleitet mich. Es gelingt. Ich lasse den Herrn und die Jacke hinter mir. 1:18:41. Heute reicht das f&#252;r den 7. AK-Platz von 20. Vor zwei Jahren war ich sechs Minuten schneller. Aber mit einem vielfachen Trainingspensum. Ich bin vollkommen zufrieden. Die Unterhose des Verderbens habe ich auf den letzten Kilometern total vergessen. Mein Trainingspartner hat ebenfalls sein Ziel erreicht: Er hat seinen ehemaligen Brieftr&#228;ger abgeh&#228;ngt, der vor Jahren aus gesundheitlichen Gr&#252;nden in Fr&#252;hrente ging und jetzt auf hohem Niveau Volksl&#228;ufe bestreitet.</p>
<p>Wir treffen uns in der Halle zum obligatorischen Kuchenfassen und alles, was meine Stimmung jetzt noch tr&#252;ben k&#246;nnte, w&#228;re die Tatsache, dass mein Trainingspartner einen Jahrhundertkuchen erwischt, wohingegen ich mit einem eher trockenen Backwerk vorlieb nehmen muss. Aber nicht einmal das st&#246;rt mich.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tassen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2073" title="R&#252;sselsheim Tassen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tassen.jpg" alt="R&#252;sselsheim Tassen" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2074" title="R&#252;sselsheim Kuchen 1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-1.jpg" alt="R&#252;sselsheim Kuchen 1" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2075" title="R&#252;sselsheim Kuchen 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-2.jpg" alt="R&#252;sselsheim Kuchen 2" width="448" height="336" /></a></p>
<p>F&#252;r die Siegerehrung br&#252;llt der Moderator in ein Mikro, dass es nur so scheppert. Ich will gerade eine der Boxen mit dem Lautsprecher nach hinten drehen, als der Strom ausf&#228;llt. Erleichterung stellt sich im Publikum ein. Wir sitzen im Halbdunkel (es ist schlie&#223;lich sp&#228;ter Nachmittag), denken an den Advent und gar nicht mehr an den Moderator, bis der versucht, die Siegerehrung mit einem Megafon fortzusetzen. Doch dann geht der Strom wieder an – und sofort auf magische Weise wieder aus. Das Prozedere wiederholt sich mehrere Male und wir freuen uns an soviel Entertainment. Fieberhaft wird an der Ursache geforscht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselheim-Siegerehrung-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2076" title="R&#252;sselheim Siegerehrung 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselheim-Siegerehrung-2.jpg" alt="R&#252;sselheim Siegerehrung 2" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tombola.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2077" title="R&#252;sselsheim Tombola" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tombola.jpg" alt="R&#252;sselsheim Tombola" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich mache im Dunkeln ein paar Fotos und lasse meinen Blick &#252;ber die Pr&#228;mien der Tombola schweifen, als ich pl&#246;tzlich wie vom Donner ger&#252;hrt stehen bleibe. Ich wei&#223; jetzt, warum der Strom ausf&#228;llt. Es ist Sabotage. Von Geisterhand. Ein seltsames Lebewesen, nicht Mensch, nicht Tier, hat sich dem Stromkreis bem&#228;chtigt. Ich wei&#223; es, ich kann es sp&#252;ren.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist: das Alpenveilchen des Grauens.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Alpenveilchen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2078" title="R&#252;sselsheim Alpenveilchen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Alpenveilchen.jpg" alt="R&#252;sselsheim Alpenveilchen" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Mit diesem Wissen k&#246;nnen wir jetzt nach Hause fahren. Dort angekommen setze ich mich an den Computer, h&#246;re „Ain’t no mountain high enough.“ und f&#252;hle mich verknallt.</p>
<p>Dabei war ich nur Laufen.</p>
<p> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Xz-UvQYAmbg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Xz-UvQYAmbg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/lindenseelauf-ruesselsheim-09/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 0.397 seconds -->
