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	<title>Laufen-mit-frauschmitt</title>
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	<description>Laufen zum Lesen und Hören.</description>
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		<title>Voll cross!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitnessgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Produkttests]]></category>

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		<description><![CDATA[Crosstraining ist eine Wissenschaft f&#252;r sich. Die richtige Trainingsart zu finden ist gar nicht so einfach. Neben Radfahren, Schwimmen und dem ungeheuer abwechslungsreichen Treppensteigen auf der Stelle, gibt es eine v&#246;llig untersch&#228;tzte Alternative: das Rudern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Wenn man mit dem Laufen beginnt, will man vor allem zwei Dinge: l&#228;nger laufen und schneller laufen k&#246;nnen. Die Ultral&#228;ufer konzentrieren sich irgendwann auf das erste, und dann gibt’s da noch ein paar Verr&#252;ckte, die gern hetzen und die k&#252;mmern sich dann um das zweite. Mit Bahntraining, Intervallen und anderen ungem&#252;tlichen Dingen.</p>
<p>Ich geh&#246;re weder der einen noch der anderen Gruppe an. Ich geh&#246;re zu den Lesern. Leser sind die Sorte L&#228;ufer, die einen dritten Weg gefunden haben, um sich das Laufen spannend zu erhalten: sie lesen. Laufzeitschriften, Laufberichte, Blogs, B&#252;cher, Webseiten, einfach alles, was es &#252;ber das Laufen gibt. Da findet sich n&#228;mlich dauernd etwas Neues, was man unbedingt ausprobieren muss. Das meiste m&#252;ndet zugegebenerma&#223;en in den Kauf mehr oder minder kostspieliger Produkte. Ich habe nat&#252;rlich sofort das Laufgef&#252;hl im Nike Free getestet, Pulsmesser ausprobiert (und gleich wieder weggeworfen) und im Augenblick schubse ich meine schlaffen Muskeln gern in Kompressionshosen. Nat&#252;rlich kann man auch best&#228;ndig mit Ern&#228;hrungstipps experimentieren (M&#246;chte jemand &#252;brigens meine angebrochene Flasche Lein&#246;l? Schmeckt wie ein ausgepresstes Opossum.)</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Lein&#246;l.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2124" title="Lein&#246;l" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Lein&#246;l.jpg" alt="Lein&#246;l" width="270" height="270" /></a></p>
<p>Ich habe Brottrunk als isotonisches Getr&#228;nk benutzt (einen ganzen Sommer lang) habe mir vor Marathons &#196;pfel gerieben (f&#252;hrt zu Grimmen im Gekr&#246;se) und Salztabletten gelutscht (macht Duast!). Man ist mit all diesen Dingen wunderbar besch&#228;ftigt und praktisch immer motiviert. Wer l&#228;uft nicht gern bei Regen, wenn er eine neue Goretex Jacke hat? Und weil man den Camelbak mit 1 Liter Wasservorrat erst bei Hitze und einem langen Lauf so richtig zu sch&#228;tzen wei&#223;, watzt man unverdrossen bei 30 Grad 2 Stunden durch die Walachei.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/brottrunk.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2125" title="brottrunk" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/brottrunk.jpg" alt="brottrunk" width="142" height="219" /></a></p>
<p>Aber eigentlich wollte ich &#252;ber all das gar nicht berichten. Sondern &#252;ber einen anderen Trick, mit dem einen Laufzeitschriften zum Laufen motivieren wollen: mit dem Nichtlaufen. Das Nichtlaufen nennen die Autoren nicht etwa „faul abh&#228;ngen“ oder etwas in der Art. Sie nennen es „Cross-Training“. Fr&#252;her dachte ich immer, Cross-Training h&#228;tte etwas mit Cross-Laufen zu tun, diesem Wett-Schlammbaden mit anschlie&#223;ender B&#228;nderdehnung, das gern im Herbst angeboten wird. Inzwischen wei&#223; ich es besser. Ich denke, Cross-Training hei&#223;t Cross-Training, weil es immer dann angeraten ist, wenn der Trainingsplan gerade durchkreuzt wird. Durch lauffeindliches Wetter etwa, oder durch eine schmerzhafte Verletzung, die sich zwar beim Laufen, nicht aber auf dem Cross-Trainingsger&#228;t meldet. Das verwirrende ist: es gibt Cross-Trainer, die Cross-Trainer hei&#223;en (Das sind diese Dinger, auf denen man Skilanglauf &#252;bt, nur ohne Skier. Und ohne Langlauf.). Und dann gibt es Cross-Trainer, die hei&#223;en Ergometer. Oder Fahrrad (wenn man lieber von der Stelle kommt beim Treten). Oder Stepper. Oder Rudermaschine. Ihnen allen ist gemeinsam, dass man nicht l&#228;uft, aber trotzdem etwas f&#252;r die Ausdauer tut.  Das geht auch ganz ohne Ger&#228;t, zum Beispiel beim Aquajoggen. Zu meinem Leidwesen gilt „vor dem Computer sitzen“ nicht als Crosstraining, auch wenn es Leute gibt, die sagen, dass ich hierbei gro&#223;e Ausdauer an den Tag (und die Nacht) legen kann.</p>
<p>Auf jeden Fall ist Cross-Training etwas Magisches, denn man kann daf&#252;r ohne schlechtes Gewissen mal eine Laufeinheit ausfallen lassen. Motivation genug, f&#252;r sich das perfekte Crosstraining zu finden. Vor Jahren habe ich mir deshalb wie 80% aller deutschen Haushalte einen Hometrainer gekauft. (Nein, er steht nicht im Schlafzimmer). Im Prinzip keine schlechte Idee. Man trampelt ein bisschen vor dem Fernsehger&#228;t und sieht derweil die Welt drau&#223;en im Hagelsturm untergehen. Aber irgendwie muss man ganz sch&#246;n lange trampeln, um sich wirklich crosstrainiert zu f&#252;hlen.</p>
<p>Vor einem Jahr habe ich es dann einmal wieder mit dem Fitness-Studio probiert. Auf den ersten Blick scheint die Auswahl der Ausdauer-Ger&#228;te gro&#223;. Aber dann &#8230; Vom Stepper kriege ich Waden wie ein Sumoringer. Und der Bewegungsablauf l&#228;sst mich in Windeseile vollkommen verbl&#246;den. Innerlich sehe ich mir selbst beim Steppen zu und dann kann ich keinen einzigen Schritt mehr machen. Es gibt Menschen, die beim steppen B&#252;cher lesen, was den bl&#246;den Bewegungsablauf noch bl&#246;der macht. Auf einem Stepper bin ich mir selbst peinlich. Den Cross-Trainer (den, der so hei&#223;t) mochte ich fr&#252;her eigentlich ganz gern. Das ist heute vorbei, seit ich mir mehrfach die Knie am Display angehauen habe. Niemandem, den ich kenne, ist das jemals passiert, mir dagegen &#246;fter. Vielleicht habe ich eine spezielle Cross-Trainer-Behinderung, vielleicht haben wir uns aber auch einfach auseinander gelebt. Der Cross-Trainer und ich. Und dann gibt es da noch ein Ger&#228;t, auf das in meinem Frauenstudio nie jemand geht. Dieses Ger&#228;t war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Meine Freundschaft zu einer Rudermaschine.</p>
<p>Offensichtlich finden die meisten Frauen das Rudern genauso bl&#246;d, wie ich den Stepper finde. Wie ich gelernt habe, gibt es aber auch eine Menge Missverst&#228;ndnisse &#252;ber das Rudern. Zum Beispiel, dass es in erster Linie den Oberk&#246;rper trainiert. Das stimmt nicht. Kein Cross-Trainer ist so effektiv wie das Ruderger&#228;t: es trainiert 80% aller Muskeln. Ein weiteres Missverst&#228;ndnis ist, dass Rudern dem R&#252;cken schadet. Wer eine Vorsch&#228;digung an der Wirbels&#228;ule hat, sollte sicherlich einen Arzt fragen – aber das gilt im Grunde f&#252;r alle Ger&#228;te. Das Spannende ist aber, dass die Rudermaschine sehr intensiv die Bauchmuskeln trainiert, da sie im Bewegungsablauf praktisch dauernd angespannt sind. Bauch- und R&#252;ckenmuskeln sind gemeinsam wichtig f&#252;r eine feste St&#252;tze – und einen guten effektiven Laufstil. Was das Ruderger&#228;t hier bietet, habe ich bei keinem anderen Ausdauerger&#228;t gefunden. Der Bewegungsablauf ist leicht zu erlernen, zumal es hier sehr gute Anleitungen im Netz gibt (falls man sich in seinem Studio nicht gut aufgehoben f&#252;hlt). Wenn man bedenkt, dass schon vor tausenden von Jahren Menschen gerudert sind, leuchtet es ein, dass der Bewegungsablauf eigentlich logisch und nat&#252;rlich ist.</p>
<p>Wenn man nun nicht in einem Fitness-Studio Mitglied ist – kann man sich ein gutes Ruderger&#228;t f&#252;r zuhause kaufen? Nachdem ich mich mit dieser Frage eine Weile besch&#228;ftigt habe, kam ich zu dem Schluss: nein. Zumindest nicht, wenn man nicht sehr tief in die Tasche greifen will. Aus gutem Grund stehen in Fitness-Studios teure Ger&#228;te, die mit Luft- oder Wasserwiderstand arbeiten. Anders ist keine weiche, schonende und flie&#223;ende Bewegung m&#246;glich. Ein neues, gutes Ruderger&#228;t ist unter 1200,- kaum zu bekommen. (Da kann man mal wieder sehen, wie wunderbar preiswert der Laufsport ist). Ich habe trotzdem einen Weg gefunden, meine geliebte Rudermaschine in meine vier W&#228;nde zu schleifen. Und zwar das gro&#223;artigste Ger&#228;t, das &#252;berhaupt zu haben ist: der Waterrower.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2126" title="Waterrower 4" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-4.jpg" alt="Waterrower 4" width="384" height="288" /></a></p>
<p>Der Waterrower unterscheidet sich von einer „normalen“ Rudermaschine in ein paar wesentlichen Punkten. Er wird in den USA in einer Manufaktur zusammengezimmert. Das Zimmern ist ganz w&#246;rtlich zu nehmen, denn der Waterrower besteht im wesentlichen aus Holz.<a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-8.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2129" style="margin-top: 8px; margin-bottom: 8px; margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="Waterrower 8" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-8.jpg" alt="Waterrower 8" width="122" height="384" /></a> Das macht ihn viel h&#252;bscher als andere Fitnessger&#228;te. Wie der Name schon sagt, arbeitet der Waterrower mit Wasser. In seinen runden geschlossenen Wassertank f&#252;llt man etwa 15-19 Liter Wasser ein, durch das beim Rudern ein Paddel gezogen wird. Deshalb f&#252;hlt sich das Rudern mit dem Waterrower sehr &#228;hnlich an, wie das Rudern auf dem See. Und es klingt auch so. Jeder Ruderschlag, jeder Zug an den Handgriffen wird von einem Rauschen begleitet. Die Firma Waterrower hat auch eine Niederlassung in Deutschland. Und weil sie wei&#223;, dass Rudermaschinen im Allgemeinen und ihre im Besonderen ziemlich kostenintensiv sind, hat sie sich etwas ausgedacht. Waterrower Rudermaschinen kann man mieten. Unbegrenzt lange. Bei Gefallen kann man sie sp&#228;ter verbilligt kaufen, aber das ist ja nicht so entscheidend. Wichtig ist: wenn man die Lust verliert oder sich sonstige Gr&#252;nde einstellen, das Rudern an den Nagel zu h&#228;ngen, kann man das Ding wieder abholen lassen. Mindestmietlaufzeit: ½ Jahr. Die Miete kostet knappe 10 Euro in der Woche.</p>
<p>Davon abgesehen, dass das Rudern mit Wasser weicher, leichter und leiser vonstatten geht als bei anderen Ruderger&#228;ten, hat der Waterrower noch einen Vorteil. Er l&#228;sst sich ohne M&#252;he hochkant aufstellen und nimmt so nach Gebrauch kaum Platz weg. Das alles zusammen hat mich &#252;berzeugt und ich habe mir so ein Mietger&#228;t zugelegt.</p>
<p>Das Ding kam mit der Post in zwei Paketen. Da das Ger&#228;t nicht niegelnagelneu ist, waren wesentliche Dinge bereits zusammengeschraubt. Wer Ikea Regale aufbauen kann, kriegt auch den Waterrower schnell zusammengebastelt. Nun ist also ein Rudermonster bei mir eingezogen und ich habe es nie bereut. Man kann sich damit vor den Fernseher setzen und vor sich hinrudern – genauso gleichf&#246;rmig und entspannend, wie man es vom Laufen gewohnt ist. <a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2128" style="margin-top: 8px; margin-bottom: 8px; margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="Waterrower 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-2.jpg" alt="Waterrower 2" width="307" height="230" /></a>Die Intensit&#228;t bestimmt man selbst – heftig ziehen macht das Rudern schwer, locker ziehen leicht. Wie im Wasser eben. Das pl&#228;tschert zwar ordentlich, ist aber mietwohnungsfreundlich. Das Hin- und Herrollen des Sitzes ist sehr leise. Die Menschen, die unter mir wohnen, beteuern jedenfalls, sich nicht gest&#246;rt zu f&#252;hlen.</p>
<p>F&#252;r mich ist Rudern auf dem Waterrower das beste Cross-Training, das ich mir vorstellen kann. Es ist beinahe meditativ und man f&#252;hlt sich auf dem Teil durchaus souver&#228;n und nicht wie eine psychisch angeschlagene Laborratte (ein Gef&#252;hl, was sich beim Stepper durchaus einstellen kann). Das h&#246;lzerne Ger&#228;t hat au&#223;erdem gleich sowas Mond&#228;nes. Seit ich wei&#223;, dass Steven Spielberg auch einen besitzt, f&#252;hle ich mich auch viel kreativer. Im dunklen Winter wurde mir der Wasserruderer jedenfalls zum Freund. Man rudert da schnell mal 5 – 10 km weg. Ich kann nur jedem empfehlen, das Rudern mal auszuprobieren. Man bekommt keine Schwarzenegger Schultern, aber es ist ein Anti-Wabbel f&#252;r den Bauch und die Oberarme. Und das Wichtigste: man hat ein enorm beruhigtes Gewissen, wenn man mal nicht laufen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-71.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2141" title="Waterrower 7" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-71.jpg" alt="Waterrower 7" width="384" height="512" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-52.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2143" title="Waterrower 5" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-52.jpg" alt="Waterrower 5" width="384" height="512" /></a></p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/02/Waterrower-5.jpg"></a></p>
<p>Xeno M&#252;ller ist ein Schweizer Ruderer, der in den USA lebt &#8211; Olympiasieger und Waterrower-Fan. Er bietet Workouts f&#252;r jederman (sogar R&#252;ckbildungs&#252;bungen f&#252;r junge M&#252;tter). Und NBC zeigt , wo die kleinen Waterrower herkommen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tyYo0dvWC3I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/tyYo0dvWC3I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0-UsUOldcOs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/0-UsUOldcOs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Nass drau&#223;en?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 20:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[

Erinnert euch einfach an diesen wunderbaren Nike-Spot. F&#252;r L&#228;ufer gibt&#8217;s kein schlechtes Wetter.


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<p>Erinnert euch einfach an diesen wunderbaren Nike-Spot. F&#252;r L&#228;ufer gibt&#8217;s kein schlechtes Wetter.</p>

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		<title>Sautod am Goetheturm.</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 14:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Wege, das neue Jahr anzufangen. Mit einer Bloody Mary, mit Rollmops oder Acetylsalizyls&#228;ure. L&#228;ufer sehen meistens davon ab. Denn f&#252;r die gibt es nur einen ad&#228;quaten Weg, das neue Jahr zu begr&#252;&#223;en: mit einem ordentlichen Lauf. (...)]]></description>
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<p>Es gibt viele Wege, das neue Jahr anzufangen. Mit einer Bloody Mary, mit Rollmops oder Acetylsalizyls&#228;ure. L&#228;ufer sehen meistens davon ab. Denn f&#252;r die gibt es nur einen ad&#228;quaten Weg, das neue Jahr zu begr&#252;&#223;en: mit einem ordentlichen Lauf. In Frankfurt kann man bei seinem ersten Lauf des Jahres einen h&#252;bschen Programmpunkt einbauen: das traditionelle &#8220;Turmblasen&#8221; am Goetheturm.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-10.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2096" title="Bild 10" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-10.png" alt="Bild 10" width="353" height="502" /></a></p>
<p>Dabei stellen sich die Sachsenh&#228;user J&#228;ger mit Jagdh&#246;rnern und unvorteilhaft geschnittenen Lodenm&#228;nteln in die K&#228;lte und f&#252;hren jedermann in die Jagdhornsprache ein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Neujahr-2010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2093" title="Neujahr 2010" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Neujahr-2010.jpg" alt="Neujahr 2010" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Man lernt, wie es klingt, wenn eine Wildsau erlegt wurde und worauf man achten muss, um die Fanfare nicht mit der vom Hirschtod zu verwechseln. Obwohl das alles auf den ersten Blick deutscher wirkt, als man sein will, ist die Moderation sympathisch, locker und man lernt sogar noch etwas dabei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Neujahr-Moderation.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2094" title="Neujahr Moderation" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Neujahr-Moderation.jpg" alt="Neujahr Moderation" width="384" height="512" /></a></p>
<p>Wenn ich im Jahr 2011 wieder w&#228;hlen kann zwischen einem Rollmops und der Sautod-Fanfare wei&#223; ich in jedem Fall, wie ich entscheide.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Neujahr-Goethetum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2095" title="Neujahr Goethetum" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Neujahr-Goethetum.jpg" alt="Neujahr Goethetum" width="336" height="448" /></a></p>

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		<title>Das Beste zum Schluss.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/silvesterlauf-frankfurt-2009/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 17:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>
		<category><![CDATA[O - Z]]></category>
		<category><![CDATA[Silvesterlauf Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Silvesterlauf Frankfurt09]]></category>
		<category><![CDATA[10km]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Geburtstag gratulieren, wenn noch gar nicht Geburtstag ist, bringt Ungl&#252;ck. Aber wie ist das mit Silvesterlaufen, wenn noch gar nicht Silvester ist?  „Das ist prima“, sagt sich der Spiridon Frankfurt, einer der gr&#246;&#223;ten Laufvereine Deutschlands, „wir sind eben unserer Zeit voraus“. Der Frankfurter Silvesterlauf findet folgerichtig ein paar Tage vor Silvester statt. (...)]]></description>
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<h2>10 km Silvesterlauf Frankfurt (2009)</h2>
<p>Zum Geburtstag gratulieren, wenn noch gar nicht Geburtstag ist, bringt Ungl&#252;ck. Aber wie ist das mit Silvesterlaufen, wenn noch gar nicht Silvester ist?  „Das ist prima“, sagt sich der Spiridon Frankfurt, einer der gr&#246;&#223;ten Laufvereine Deutschlands, „wir sind eben unserer Zeit voraus“. Der Frankfurter Silvesterlauf findet folgerichtig ein paar Tage vor Silvester statt. Am Sonntag davor, um genau zu sein. Kaum sind also die Weihnachtskn&#246;del halbwegs verdaut, strebt man schon wieder Bestzeiten zu. „Falsch“, sagt da der Spiridon Frankfurt, „beim Silvesterlauf geht’s ums Auslaufen.“ Ich laufe am 27.12. also aus, was ja durchaus passt. Schlie&#223;lich gibt es etliche Nichtl&#228;ufer, die denken, Menschen, die bei -2 Grad im Laufschritt &#252;ber teilweise vereiste Wege hasten, k&#246;nnen nur nicht ganz dicht sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Stadion.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2103" title="Silvesterlauf Stadion" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Stadion.jpg" alt="Silvesterlauf Stadion" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Der Frankfurter Silvesterlauf startet an der Commerzbank Arena, die von den Altvorderen hartn&#228;ckig Waldstadion genannt wird. Die Anmeldung und das Ganze drumherum finden in der Wintersporthalle statt. Hier kann man sich einen Laufkalender f&#252;r das n&#228;chste Jahr grabschen, nach bekannten Gesichtern Ausschau halten und heimlich schon mal das Kuchenangebot checken. Zun&#228;chst sind die Kinder dran. Aus dem Lautsprecher t&#246;nen un&#252;berh&#246;rbar die Warnungen vor den glatten Stellen auf der Strecke. Wir tappeln vor uns hin (vor dem Auslaufen muss man sich erst mal einlaufen) und testen die rutschigen Partien. Ich sehe schon. Das wird ein Lauf mit einer einfallslosen Ausrede, falls man langsam war. Alle werden sich hinterher auf die rutschigen Schneeflecken berufen. Ich nat&#252;rlich auch. Aber ich bin ohnehin sehr gelassen. Vor zwei Tagen hab ich noch eine gro&#223;e Weihnachtsrunde gedreht und 10km-L&#228;ufe sind eh nicht so meins – zu kurz und schnell.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Schild.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2104" title="Silvesterlauf Schild" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Schild.jpg" alt="Silvesterlauf Schild" width="512" height="384" /></a></p>
<p>1800 L&#228;ufer werden per Blockstart etwas entzerrt. Das macht der Spiridon Frankfurt schon seit Jahren so und das macht er gut. So k&#246;nnen die Elitel&#228;ufer unter sich bleiben und die anderen rennen sich nicht so sehr in die Hacken (was bestimmt auch schlechtes Karma f&#252;r das kommende Jahr bringen w&#252;rde). Mein Trainingspartner blockstartet vor mir, aber der hat ja auch Ehrgeiz. Ich hab dagegen Weihnachtsferien. Im Block treffe ich J&#246;rg, der vor sich hin tiefstapelt. Muskul&#228;re Probleme und so. Voller Faszination f&#228;llt unser Blick auf einen Herrn mit Baumwollbuchse und Sweatshirt. An den F&#252;&#223;en tr&#228;gt er Schuhe, die nur noch im weitesten Sinne als solche erkennbar sind. Das Gewebe an den Seiten ist aufgerissen, so dass seine grauen Frotteesocken sichtbar werden. Die Zehenkappe h&#228;ngt in Fransen. Die Sohle sieht aus, als w&#228;re sie bestenfalls einen halben Zentimeter dick. Hier haben wir Sneakers der Kategorie „Never change a winning shoe.“. Doll. Dabei w&#252;rde es mich nicht wundern, wenn er am Arm einen neuen Garmin tragen w&#252;rde. L&#228;ufer k&#246;nnen so beknackt sein. Ich selbst w&#252;rde mich ohne meine liebsten Brooks Trailschuhe nie auf die Strecke trauen.</p>
<p>Wir rennen los. Schon nach wenigen 100 Metern setzt sich J&#246;rg von mir ab und nimmt seine muskul&#228;ren Probleme mit. Zum Gl&#252;ck. Ich mag sie nicht haben. Trotz Blockstart ist es ein wenig eng. Das liegt auch daran, dass alle die schnee- und eisfreien Pfade bevorzugen und man zum &#220;berholen zwangsl&#228;ufig ins Unwegsame muss. Witsch – aua. Ausrutschen geh&#246;rt hier zum Gesch&#228;ft. Bei Temperaturen um null Grad bietet die Kleiderfrage immer besonders viel Unterhaltung auf der Strecke. Es gibt n&#228;mlich alles: blo&#223;e Beine und T-Shirt (sogar in meiner Zeitkategorie!) und ein Outfit, dass eher an arktische Wissenschaftler erinnert. Vor mir l&#228;uft jetzt ein Herr mit Skijacke, die so dick ist, dass er die Arme kaum am K&#246;rper f&#252;hren kann. Oder ist er selbst so mollig? Ich widerstehe der Versuchung, die Dicke seiner Jacke durch Kneifen nachzupr&#252;fen. Weiter geht’s. Bei laufreport.de wird sp&#228;ter zu lesen sein, die Strecke sei wellig, aber die Wellen sind keine Tsunamis. Die Strecke im Stadtwald ist einigerma&#223;en flach, von einem H&#252;gel bei km 7 einmal abgesehen. Man kann das einfach so durchtrotteln. Hinter mir wird das Weihnachtsmen&#252; noch einmal rekapituliert und die Angesprochene kommentiert es anerkennend. Typisch Silvesterlauf. Zwei Kilometer vor dem Ziel raffen sich merklich viele zu einer kleinen Tempoversch&#228;rfung auf. Das letzte Aufb&#228;umen von Ehrgeiz in diesem Jahr. Da mach ich doch mit! Ich f&#252;hle mich noch frisch (das ist der entscheidende Vorteil von 10ern) und ziehe etwas an. Jetzt w&#228;re ein Fotograf gut. Denn immer, wenn ich bisher bei einem vorbei kam, lie&#223; der kurz vor mir die Kamera sinken. Gut, auch ein Fotograf braucht mal eine kurze Verschnaufpause – aber doch nicht, wenn ich komme! Ich laufe an ihn hin, setze mein sch&#246;nstes L&#228;cheln auf, zupple mir die Startnummer zurecht und dann – nichts. Kein Foto. Mir geht das dauernd so. Oder es setzt sich in der letzten Sekunde ein 2,50 Meter gro&#223;er Flugsaurier vor mich. Oder dem Fotografen fliegt etwas ins Auge. Irgendwas ist immer. Und selbst wenn! Wenn es dann mal ein Foto von mir gibt! Reden wir nicht dr&#252;ber.</p>
<p>Ich muss also unfotografiert zum Endspurt ansetzen. Eine Dreiergruppe hat mich &#252;berholt und zieht los. Ich schaue auf die Uhr. Wenn ich jetzt noch etwas zulegen kann, komme ich noch unter 53 Minuten rein. Pah, das ist doch f&#252;r mich keine Zeit! Also los geht’s. Die Dreiergruppe kann sich schon mal warm anziehen. Obwohl – dazu kommt sie nicht mehr, so schnell, wie ich vorbei fege. Jetzt nur nicht mehr auf die Nase fallen, das gibt Abz&#252;ge in der B-Note. Und um die geht es hier schlie&#223;lich. Auch ohne Fotograf. Den letzten Kilometer erledige ich in unter 5 Minuten. 52:56. Das bringt mir den 111. Frauenplatz von 506, den 28. AK Platz von 111. Bei einem Silvesterlauf muss man nicht viel tun, um noch halbwegs gut auszusehen. Im Ziel gibt es hei&#223;en Tee, der mit Besenstilen in blauen Plastikf&#228;ssern anger&#252;hrt wird. Und er ist k&#246;stlich.</p>
<p>Der Streuselkuchen aus der Hand einer sehr fr&#246;hlich lachenden Dame ist ebenfalls ausgezeichnet. Leider hat sich die Kaffeemaschine aus dem Dienst verabschiedet, bevor sie mir etwas br&#252;hen konnte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Kuchen-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2105" title="Silvesterlauf Kuchen 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Kuchen-2.jpg" alt="Silvesterlauf Kuchen 2" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Kuchen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2106" title="Silvesterlauf Kuchen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Kuchen.jpg" alt="Silvesterlauf Kuchen" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Und ebenfalls leider l&#228;sst die Anlage den k&#228;mpfenden Spiridon Chef Thomas Rautenberg bei der Siegerehrung im Stich – sie fiept, als wollte sie allen L&#228;ufern zum neuen Jahr einen Tinnitus kredenzen.</p>
<p> </p>
<div id="attachment_2107" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-M&#228;nner.jpg"><img class="size-full wp-image-2107 " title="Silvesterlauf M&#228;nner" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-M&#228;nner.jpg" alt="Kinkal Roba Musa, Timo Zeiler und Jan-Philipp Starostzik auf dem Treppchen." width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Kinkal Roba Musa, Timo Zeiler und Jan-Philipp Starostzik auf dem Treppchen.</p></div>
<p> </p>
<div id="attachment_2108" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Frauen.jpg"><img class="size-full wp-image-2108 " title="Silvesterlauf Frauen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2010/01/Silvesterlauf-Frauen.jpg" alt="Siegerinnen: Jenny Schulz, Veronika Ulrich und Nina Stoecker." width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Siegerinnen: Jenny Schulz, Veronika Ulrich und Nina Stoecker.</p></div>
<p>Die L&#228;ufer nehmen es gelassen &#8211; wie L&#228;ufer &#252;berhaupt nach dem Laufen das meiste gelassen nehmen. Schlie&#223;lich warten in vielen kleinen Gruppen schon der mitgebrachte Sekt oder Gl&#252;hwein, mit dem es sich auf das neue Jahr ansto&#223;en l&#228;sst. Am Nachmittag des 27.12. In Frankfurt ist man eben seiner Zeit voraus.</p>

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		<title>Von der Unterhose des Verderbens und dem Alpenveilchen des Grauens.</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland im November. Zum Auswandern. &#220;berhaupt Deutschland. Regen, immer nur Regen. Und grau und trist. Und alle sind depressiv und essen schon seit August Lebkuchen gegen die Depression. Nur wegen des Wetters. Das wei&#223; doch jeder. Dabei ist es in Wirklichkeit frei erfunden. Seit Jahren laufe ich im November in R&#252;sselsheim den Lindenseelauf mit. Geregnet hat es noch nie.]]></description>
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<h2>Der 15 km Lindenseelauf in R&#252;sselsheim.</h2>
<p>Deutschland im November. Zum Auswandern. &#220;berhaupt Deutschland. Regen, immer nur Regen. Und grau und trist. Und alle sind depressiv und essen schon seit August Lebkuchen gegen die Depression. Nur wegen des Wetters. Das wei&#223; doch jeder. Dabei ist es in Wirklichkeit frei erfunden.</p>
<p>Seit Jahren laufe ich im November in R&#252;sselsheim den Lindenseelauf mit. Geregnet hat es noch nie. Ich laufe auch die Winterlaufserie in Hofheim-Lorsbach, beinahe alle zwei Wochen, den ganzen Winter hindurch. Es regnet selten. Manchmal schneit es und das ist sch&#246;n. Von meinen &#252;ber 160 Volksl&#228;ufen sind mir etwa eine Handvoll im Ged&#228;chtnis geblieben, bei denen es regnete. Ich kenne wenige L&#228;ufer, die hartn&#228;ckig &#252;ber das Wetter jammern. Vielleicht, weil sie wissen, dass sie, &#252;bers Jahr gesehen, ihren Regenl&#228;ufen eine Unmenge Sonnenl&#228;ufe entgegensetzen k&#246;nnen. Und dass gegen Depressionen kein Lebkuchen der Welt helfen kann – <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Depression/Tipps/Depression-und-Sport-5276.html" target="_blank">wohl aber laufen</a>. </p>
<p>Heute laufe ich in R&#252;sselsheim. Es ist November, es sind 15 Grad und die Sonne scheint. Und nicht einmal die Architektur von R&#252;sselsheim k&#246;nnte mich zum Auswandern bewegen. Bevor es los geht, mache ich in der Sporthalle der Albrecht D&#252;rer Schule ein paar Fotos. Ich mag die seltsamen Schilder und Zettel in Schulen. Auf denen Hausmeister nicht mehr Hausmeister genannt werden, sondern „Geb&#228;udemanager“. Und ich mag die interessante Atmosph&#228;re eines improvisiert wirkenden, aber doch gut durchorganisierten Events.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Abstellraum-.jpg"><img class="size-full wp-image-2068 aligncenter" title="R&#252;sselsheim Abstellraum" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Abstellraum-.jpg" alt="R&#252;sselsheim Abstellraum" width="384" height="288" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Damen.jpg"><img class="size-full wp-image-2069 aligncenter" title="R&#252;sselsheim Damen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Damen.jpg" alt="R&#252;sselsheim Damen" width="384" height="288" /></a></p>
<p>Manchmal begegnet mir auf einer solchen Volkslauf-Fotosafari deutliches Misstrauen. Warum ich die Fotos mache? Und f&#252;r wen? In Nidderau wurde ich einmal gebeten, keine Fotos der Verpflegungspreisliste zu machen (Kaffee: 0,80 €, Kuchen 1 €), mit der Begr&#252;ndung, ich k&#246;nnte etwas „f&#252;r die Konkurrenz aussp&#228;hen“. Auch in R&#252;sselsheim ist man skeptisch. „Machen Sie damit Werbung?“ fragt man mich. „Ja“, sage ich, „f&#252;r den Lauf.“ Das wird erst einmal nicht geglaubt. M&#246;glicherweise geht die Vermutung dahin, ich k&#246;nnte das Foto eines Vereinslaufshirts (das heute zum reduzierten Preis von 1,50 € angeboten wird) bei ebay verkloppen und damit richtig Asche machen. Dabei ist darauf ein Elefant abgebildet („R&#252;ssels-heim“!) und ich kenne leider nur wenige L&#228;ufer, die sich mit einem Tier identifizieren, dass 7.000 Kilo wiegt. Aber lustig ist das T-Shirt schon, das muss ich zugeben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2071" title="R&#252;sselsheim T-Shirt" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt.jpg" alt="R&#252;sselsheim T-Shirt" width="336" height="448" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2084" title="R&#252;sselsheim T-Shirt 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-T-Shirt-2.jpg" alt="R&#252;sselsheim T-Shirt 2" width="384" height="288" /></a></p>
<p>Wir treffen nette Menschen und das Wetter wird immer besser. Noch besser. Wir tragen kurze Hosen und ich bin froh, dass ich an meine Sonnenbrille gedacht habe. Doch dann, beim Einlaufen, bemerke ich etwas zutiefst Unangenehmes. Ich trage eine Unterhose des Verderbens. Durch eine Asynchronit&#228;t im Waschrhyhtmus stand mir heute morgen nicht die Unterhose des himmlischen Friedens zur Verf&#252;gung, die ich sonst bei Volksl&#228;ufen am Liebsten trage. Sie ist von Falke und wurde mir bei der New Yorker Marathonmesse aufgeschwatzt, als ich in einem Zustand wirtschaftlicher Unzurechnungsf&#228;higkeit war. Sie ist gro&#223;artig und jetzt vermisse ich sie schmerzlich. Unterhosen des Verderbens haben die Eigenschaft, sich nicht sofort als solche erkennen zu geben. Man kann mit ihnen problemlos den Alltag bestreiten – bis man versucht, mit ihnen zu laufen. Dann beginnt ein verzweifelter Kampf, dessen Sieger von vorneherein feststeht. Das &#220;belste an dem verabscheuungsw&#252;rdigen Textil ist, dass es seinen eigentlichen Job v&#246;llig au&#223;er Acht l&#228;sst. Anstatt die Pobacken ordentlich zu bedecken, bewegt es sich in Regionen, die es &#252;berhaupt nichts angehen. Es gibt Wanderbaustellen und Wanderheuschrecken. Aber das ist alles nichts gegen eine Wanderunterhose. Und genau eine solche Plage habe ich heute am Hals. Bzw. am Hintern. Nein, sch&#246;n ist das nicht.</p>
<p>Wir schreiten zum Start und ich versuche, nicht weiter an Bekleidungsfragen zu denken. Statt dessen denke ich an den Song „Ain’t no mountain high enough“, der mir komischerweise seit heute morgen nicht mehr aus dem Kopf geht. Dabei gibt es hier &#252;berhaupt keine Mountains. Nach einem kurzen St&#252;ck durch den Ort landet man im Wald. Der Wald an sich ist im Grunde ein ganzj&#228;hriges L&#228;ufergl&#252;ck. Im Fr&#252;hjahr sieht man hier die erwachende Natur, im Sommer ist es nicht so hei&#223;, im Winter vergisst man im Wald alles andere und im Herbst ist der Wald sowieso der allergr&#246;&#223;te Hit. Auch in R&#252;sselsheim gibt es &#252;berall bl&#228;tterbedeckte und gerade Wege, die „Belauf mich, belauf mich!“ rufen. Gelegentlich kommt zwar ein tief h&#228;ngender Flieger vorbei, aber da ich nicht hier wohne, empfinde ich ihn eher als Unterhaltungsprogramm. Nach einem Kilometer zieht eine junge Frau vor mir ihre Jacke aus und bindet sie sich um die H&#252;ften – eine Gewohnheit, die ich normalerweise h&#246;chst albern finde (dass die Jacke zu warm ist, h&#228;tte man auch beim Einlaufen m&#252;helos feststellen k&#246;nnen). Jetzt bin ich aber fast ein bisschen neidisch. H&#228;tte ich jetzt auch eine Jacke, w&#228;re ich sicher, dass niemand Zeuge meines Kampfes mit der Unterhose des Verderbens werden kann.  Nicht dran denken, Frauschmitt, einfach nicht dran denken.</p>
<p>Die Wege sind wirklich ein Traum. Es gibt kaum Wurzeln, wenig Schottersteinchen oder Tannenzapfen. Der Wald ist hier wie eine riesengro&#223;e Aschenbahn. Entsprechend schnell kann man laufen. Wenn man kann. Ich kann ja nicht so richtig, weil ich mich erst aus meinem mehrmonatigen Trainingsloch arbeiten muss. Noch immer laufe ich viel zu wenig. Heute f&#252;hle ich mich allerdings ganz passabel. W&#228;re da nicht &#8230; aber ich will nicht klagen.</p>
<p>Nach wenigen Kilometern l&#228;uft eine Dame in knallrosa neben mich. Sie hat einen entschlossenen Schritt und das gef&#228;llt mir. Vielleicht kann ich ja dranbleiben. Ich w&#228;hle ebenfalls eine entschlossene Gangart und so fegen wir an einem L&#228;ufer nach dem anderen vorbei. Wiedersehen macht hier bekanntlich keine Freude und so hoffe ich inst&#228;ndig, dass meine K&#252;hnheit nicht bestraft wird. Immerhin laufe ich jetzt schon mehrere Kilometer im Tempo von 5,1 min/km. Wir laufen an eine Dame heran, die ein ebenso knallrosafarbenes Oberteil tr&#228;gt, wie meine Pink Lady. Vielleicht hat man das jetzt ja. Wir &#252;berholen sie, wie viele andere auch, doch das sieht die Dame gar nicht ein. Sie gibt Gas und setzt sich wieder vor mich –um danach deutlich abzubremsen. Wer geglaubt hat, diese Verhaltensweise sei nur etwas f&#252;r selbstwertarme Handelsvertreter auf Autobahnen, dem sei gesagt, dass auch harmlos aussehende Frauen zu solchen Idiotien f&#228;hig sind. Ich muss stark abbremsen und komme v&#246;llig aus dem Rhythmus, weil ich danach wieder anziehen muss, um um die Dame herum zu laufen. Ganz und gar unn&#246;tig.</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #ffa500; border-left-color: #ffa500; border-right-color: #ffa500; border-bottom-color: #ffa500; background-color: #f5f5f5; "><em>Lieber sp&#228;ter lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-09.pdf" target="_blank"><em>Druckversion als PDF</em></a><em>.</em></div></div>
<p>Pink Lady und ich ziehen unseres Weges. Doch dann f&#228;llt sie pl&#246;tzlich leicht zur&#252;ck. Ihren Platz nimmt eine andere L&#228;uferin ein, die eine Jacke um die H&#252;ften tr&#228;gt. Beinahe m&#246;chte ich sie fragen, ob sie eine Unterhose des Verderbens tr&#228;gt, aber ich lasse es lieber. Das Tempo ist jetzt etwas langsamer geworden, aber ich bin sehr zufrieden. Schon lange war ich nicht mehr in einem solchen Tempo unterwegs und ich freue mich, dass es m&#246;glich ist. Pink Lady hat jetzt wieder zu uns aufgeschlossen und macht einen erholten Eindruck. Eine Verpflegungsstelle gibt es nicht, aber manchmal gelingt das ja auch so. Bei einem kleinen Anstieg an einer Br&#252;cke hat sie schlie&#223;lich genug von ihren Begleiterinnen: sie gibt pl&#246;tzlich Gas. Bis ins Ziel werde ich sie sehen k&#246;nnen, sie kommt nicht so richtig weg. Aber ihr kleiner Zwischenspurt macht, dass ich sie nicht mehr einholen kann. Respekt. Dann bleibt mir nur, die Jackendame abzusch&#252;tteln. Man muss sich ja immer kleine Ziele setzen, die einen bei der Stange halten. Ich setze mich vor sie und sp&#252;re fortan ihre Gegenwart. Es gibt keine bessere Methode, um nicht nachzulassen. Doch dann &#252;berholt mich ein &#228;lterer Herr und liefert mir damit noch ein weiteres Ziel: Am Ende genug Luft f&#252;r einen Konter zu haben. Wir kommen aus dem Wald und ich kann schon den Kuchen riechen. Und noch immer h&#246;re ich die Jacke hinter mir. Ich klappe den Mund weit auf und schalte auf Turbo. „Ain’t no mountain high enough“ begleitet mich. Es gelingt. Ich lasse den Herrn und die Jacke hinter mir. 1:18:41. Heute reicht das f&#252;r den 7. AK-Platz von 20. Vor zwei Jahren war ich sechs Minuten schneller. Aber mit einem vielfachen Trainingspensum. Ich bin vollkommen zufrieden. Die Unterhose des Verderbens habe ich auf den letzten Kilometern total vergessen. Mein Trainingspartner hat ebenfalls sein Ziel erreicht: Er hat seinen ehemaligen Brieftr&#228;ger abgeh&#228;ngt, der vor Jahren aus gesundheitlichen Gr&#252;nden in Fr&#252;hrente ging und jetzt auf hohem Niveau Volksl&#228;ufe bestreitet.</p>
<p>Wir treffen uns in der Halle zum obligatorischen Kuchenfassen und alles, was meine Stimmung jetzt noch tr&#252;ben k&#246;nnte, w&#228;re die Tatsache, dass mein Trainingspartner einen Jahrhundertkuchen erwischt, wohingegen ich mit einem eher trockenen Backwerk vorlieb nehmen muss. Aber nicht einmal das st&#246;rt mich.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tassen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2073" title="R&#252;sselsheim Tassen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tassen.jpg" alt="R&#252;sselsheim Tassen" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2074" title="R&#252;sselsheim Kuchen 1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-1.jpg" alt="R&#252;sselsheim Kuchen 1" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2075" title="R&#252;sselsheim Kuchen 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Kuchen-2.jpg" alt="R&#252;sselsheim Kuchen 2" width="448" height="336" /></a></p>
<p>F&#252;r die Siegerehrung br&#252;llt der Moderator in ein Mikro, dass es nur so scheppert. Ich will gerade eine der Boxen mit dem Lautsprecher nach hinten drehen, als der Strom ausf&#228;llt. Erleichterung stellt sich im Publikum ein. Wir sitzen im Halbdunkel (es ist schlie&#223;lich sp&#228;ter Nachmittag), denken an den Advent und gar nicht mehr an den Moderator, bis der versucht, die Siegerehrung mit einem Megafon fortzusetzen. Doch dann geht der Strom wieder an – und sofort auf magische Weise wieder aus. Das Prozedere wiederholt sich mehrere Male und wir freuen uns an soviel Entertainment. Fieberhaft wird an der Ursache geforscht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselheim-Siegerehrung-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2076" title="R&#252;sselheim Siegerehrung 2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselheim-Siegerehrung-2.jpg" alt="R&#252;sselheim Siegerehrung 2" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tombola.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2077" title="R&#252;sselsheim Tombola" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Tombola.jpg" alt="R&#252;sselsheim Tombola" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich mache im Dunkeln ein paar Fotos und lasse meinen Blick &#252;ber die Pr&#228;mien der Tombola schweifen, als ich pl&#246;tzlich wie vom Donner ger&#252;hrt stehen bleibe. Ich wei&#223; jetzt, warum der Strom ausf&#228;llt. Es ist Sabotage. Von Geisterhand. Ein seltsames Lebewesen, nicht Mensch, nicht Tier, hat sich dem Stromkreis bem&#228;chtigt. Ich wei&#223; es, ich kann es sp&#252;ren.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist: das Alpenveilchen des Grauens.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Alpenveilchen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2078" title="R&#252;sselsheim Alpenveilchen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/R&#252;sselsheim-Alpenveilchen.jpg" alt="R&#252;sselsheim Alpenveilchen" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Mit diesem Wissen k&#246;nnen wir jetzt nach Hause fahren. Dort angekommen setze ich mich an den Computer, h&#246;re „Ain’t no mountain high enough.“ und f&#252;hle mich verknallt.</p>
<p>Dabei war ich nur Laufen.</p>
<p> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Xz-UvQYAmbg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Xz-UvQYAmbg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Die H&#228;sslichkeit des Langstreckenl&#228;ufers.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 20:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
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		<category><![CDATA[Runnersworld]]></category>

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		<description><![CDATA[Mark Remy hat sich bereits in mehreren Kolumnen f&#252;r die amerikanische Runner's World mit dem Ph&#228;nomen h&#228;sslicher L&#228;uferfotos auseinandergesetzt. W&#228;hrend er anfangs noch dachte, pers&#246;nlich von einzelnen Fotodiensten gemobbt zu werden ( "Why does MarathonFoto hate me?"), kam er &#252;ber einen schmerzhaften Prozess ("Brightroom hates me, too") zu der &#220;berzeugung, dass es jeden treffen kann.]]></description>
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<p style="text-align: left;">Mark Remy hat sich bereits in mehreren Kolumnen f&#252;r die amerikanische Runner&#8217;s World mit dem Ph&#228;nomen h&#228;sslicher L&#228;uferfotos auseinandergesetzt. W&#228;hrend er anfangs noch dachte, pers&#246;nlich von einzelnen Fotodiensten gemobbt zu werden ( <a href="http://dailyviews.runnersworld.com/2008/05/why-does-marath.html" target="_blank">&#8220;Why does MarathonFoto hate me?&#8221;</a>), kam er &#252;ber einen schmerzhaften Prozess (<a href="http://dailyviews.runnersworld.com/2009/05/race-photo-redux-brightroom-hates-me-too.html" target="_blank">&#8220;Brightroom hates me, too&#8221;</a>) zu der &#220;berzeugung, dass es jeden treffen kann. (<a href="http://dailyviews.runnersworld.com/2009/10/even-elites-have-sucky-race-photos.html" class="broken_link"  target="_blank">&#8220;Hey! Even Elites Have Bad Race Photos!&#8221;</a>)<br />
Die Vorstellung, diese Fotos f&#252;r ein <a href="http://dailyviews.runnersworld.com/2009/11/one-gift-you-dont-want-to-unwrap.html" target="_blank">Geschenk</a> zu nutzen, erschien ihm dennoch etwas gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Doch die Leser der Runner&#8217;s World haben entschieden: sie wollen Mark sehen. So h&#228;sslich, wie der Lauf ihn schuf. Auf einer Tasse. Vielleicht ist diese <a href="http://www.cafepress.com/markremy" target="_blank">ungew&#246;hnliche Artikelserie</a> ja eine Inspiration f&#252;r uns alle.<br />
<a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/Bild-18.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2055" title="Race Face Mug" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/11/Bild-18.png" alt="Race Face Mug" width="401" height="396" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Weihnachten steht schlie&#223;lich vor der T&#252;r und es ist nie zu sp&#228;t f&#252;r ein h&#228;ssliches Geschenk.</p>

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		<title>G. Waitz und P. Radcliffe vor dem NYC Marathon</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 08:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die beiden Legenden trafen sich bei der Pressekonferenz zum New York City Marathon 2009. Paula berichtet &#252;ber ihr besonderes Verh&#228;ltnis zu New York und ihr derzeitige Form. Bei flotrack.org gibt es alle Videos der verschiedenen Presse-Konferenzen zum NYC Marathon.


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<p>Die beiden Legenden trafen sich bei der Pressekonferenz zum New York City Marathon 2009. Paula berichtet &#252;ber ihr besonderes Verh&#228;ltnis zu New York und ihr derzeitige Form. Bei flotrack.org gibt es alle Videos der verschiedenen Presse-Konferenzen zum NYC Marathon.</p>

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		<title>Der Puschel-Marathon.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 22:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Puschel Marathon handelt es sich nicht etwa um einen Landschaftslauf in &#214;sterreich („Der Kaiser f&#228;hrt heuer wieder zur Kur nach Puschl“). Es ist vielmehr eine besondere Ausdauersportart. Sie wird von denjenigen ausge&#252;bt, die mehrere Stunden am Streckenrand Marathonl&#228;ufer anfeuern und sich dabei eines Puschels bedienen. Vor einigen Jahren kaufte ich in einem Fachgesch&#228;ft f&#252;r Clownsbedarf einen riesengro&#223;en, raschelnden Cheerleader-Puschel. Er ist pink. Sehr pink. (...)]]></description>
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<p>Beim Puschel Marathon handelt es sich nicht etwa um einen Landschaftslauf in &#214;sterreich („Der Kaiser f&#228;hrt heuer wieder zur Kur nach Puschl“). Es ist vielmehr eine besondere Ausdauersportart. Sie wird von denjenigen ausge&#252;bt, die mehrere Stunden am Streckenrand Marathonl&#228;ufer anfeuern und sich dabei eines Puschels bedienen. Vor einigen Jahren kaufte ich in einem Fachgesch&#228;ft f&#252;r Clownsbedarf einen riesengro&#223;en, raschelnden Cheerleader-Puschel. Er ist pink. Sehr pink. Ich wollte bei einer Marathonveranstaltung ein paar Menschen zujubeln und brauchte ein passendes Utensil.</p>
<p>Aus leidvoller eigener Erfahrung wei&#223; ich, dass nicht alles, was zum Anfeuern angeboten wird, auch daf&#252;r geeignet ist. Als ich einmal in Hamburg Marathon lief, hatte der damalige Sponsor Hansaplast Tr&#246;ten verteilt. Genaugenommen waren es Plastikmundst&#252;cke mit einer aufgesteckten Papprolle. Sie machten etwa das Ger&#228;usch, das Luftballons fabrizieren, wenn man den Gumminippel auseinanderzieht, w&#228;hrend die Luft entweicht. Widerlich. Bei Kilometer 10 hatte ich das Gef&#252;hl, dass jedes Kind in ganz Hamburg mit dieser Tr&#246;te ausgestattet war und die Strecke beschallte. Bei Kilometer 20 war ich mir sicher, dass auch die Eltern je eine Tr&#246;te besa&#223;en. Bei Kilometer 30 wusste ich, dass jedes Kind vier Tr&#246;ten hatte, und die Eltern, Gro&#223;eltern, Onkel, und Tanten auch. Es ging mir nicht gut bei diesem Lauf und ich litt zus&#228;tzlich an vier Stunden schrillem F&#252;&#252;pen. Ich denke, der ber&#252;hmte „Mann mit dem Hammer“ sollte in „der Mann mit der Tr&#246;te“ umbenannt werden. Sponsoren sollten bedenken, was sie tun. Ich habe nie wieder ein Hansaplast-Produkt gekauft.</p>
<p>Ich habe vieles ausprobiert beim Anfeuern: eine kleine Glocke (war zu leise und ging nach einer Stunde kaputt), Topfdeckel (war lustig, ruinierte aber auf Dauer die Deckel), rufen (macht nach einer Stunde heiser). Obendrein ist beim pers&#246;nlichen Anfeuern noch etwas anderes wichtig: es muss auch dann noch wahrgenommen werden, wenn der Ger&#228;uschpegel der Umgebung gro&#223; ist. So kam ich auf den Puschel. Er kann nicht nerven, denn er macht kein stresserzeugendes Ger&#228;usch. Er ist weithin sichtbar (wenn man ihn &#252;ber dem Kopf schwenkt) und so wird man auch von den L&#228;ufern in der Menge gefunden. Und er l&#246;st Heiterkeit aus. Das durfte ich heute beim Frankfurt Marathon wieder einmal feststellen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Bild-9.png"><img class="size-full wp-image-2013 aligncenter" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 2px;" title="Bild-9" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Bild-9.png" alt="Bild-9" width="302" height="402" /></a><br />
Ich beziehe am Morgen meinen traditionellen Standplatz, p&#252;nktlich 10 Minuten vor dem Start. Er liegt an der Mainzer Landstra&#223;e, dort, wo die L&#228;ufer vier mal vorbeikommen: bei km 1, 3, 35 und 41. Zwischendurch kann man an die Alte Oper watscheln, um dort noch einmal L&#228;ufer bei km 6 zu sehen. Mehr L&#228;ufereindr&#252;cke bei weniger logistischem Aufwand sind kaum machbar. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass man sich entscheiden muss: w&#228;hrend die einen L&#228;ufer noch bei km 1 sind, kommen andere schon bei km 3 auf der gegen&#252;berliegenden Seite vorbei. Gleiches gilt f&#252;r 35 und 41. Hier muss man die Anfeuerungskr&#228;fte nach Bedarf verteilen: die Langsamen brauchen mehr Zuspruch.</p>
<p>Wer Marathonlaufen liebt und schon einmal an der Strecke stand, wird es best&#228;tigen: es gibt kaum etwas aufregenderes, als den Moment, wenn sich der Hubschrauber n&#228;hert und das erste Polizeifahrzeug auftaucht. Dann folgen meistens mehrere Motorr&#228;der, ein paar Fahrr&#228;der und dann das wichtigste: das Auto mit der magischen Uhr auf dem Dach. Hinter dem Auto laufen Menschen, die das gleiche tun, das man selbst so oft tut. Und doch sieht es ganz anders aus. Dunkelh&#228;utige M&#228;nner schweben vorbei, mit gl&#228;nzenden, sehnigen Waden, mit Flatterhosen und d&#252;nnen Tr&#228;gerhemdchen, mit sch&#246;n geformten Hinterk&#246;pfen und gro&#223;en Z&#228;hnen. Man sieht sie vorbeifliegen und f&#252;hlt sich sofort wie ein Germkn&#246;del neben einer Vanilleschote.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2016" title="Frankfurt-Marathon 1" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-1.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 1" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Niemand in der Menge ruft „Wilfred!“, „Henry!“ oder „Joseph!“ obwohl es auf den Startnummern steht. Der Menge ist es im Grunde egal, welcher der Schwarzen gewinnt. In Frankfurt ist das besonders ausgepr&#228;gt. Denn dort starten viele Elitel&#228;ufer. Man will die Konkurrenz und man will den Streckenrekord. Sie sind alle phantastisch. Sie sind alle Elite. Aber sie sind nicht wie Paul Tergat oder Haile Gebrselassie. Sie sind keine Stars. Sicher k&#246;nnen sie gut damit leben. Aber mir tut es leid. Ich suche mir immer einen aus, den ich besonders anfeure. Auch mit Namen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2018" title="Frankfurt-Marathon 5" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-5.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 5" width="512" height="384" /></a><br />
W&#228;hrend der Hubschrauber noch &#252;ber uns steht, rei&#223;t das Feld weit auseinander. Wenn man noch einen Kaffee trinken muss, sollte man das jetzt tun. Ich habe immer eine Thermoskanne Kaffee dabei. Als Fan an der Strecke muss man wach und warm bleiben. Zum Gl&#252;ck ist es heute nicht kalt – bei 15 Grad l&#228;sst es sich gut eingepackt lange stehen. Dann wird es spannend: jetzt kommen die, die nicht mit Laufen ihr Geld verdienen und trotzdem abenteuerlich schnell sind. Ich erkenne ein paar L&#228;ufer aus der Region. Wie schnell sie sind! F&#252;r meinen Puschel haben sie &#252;berhaupt keinen Blick. Es ist der erste Kilometer, man ist noch damit besch&#228;ftigt, sich auf die kommenden Stunden zu konzentrieren. Manche konzentrieren sich so sehr, dass sie grimmig aussehen. Sie runzeln die Stirn und gr&#252;beln.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2027" title="Frankfurt-Marathon 6" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-6.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 6" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: left;">War die Entscheidung f&#252;r das T-Shirt richtig? H&#228;tte man nicht doch besser das Singlet nehmen sollen? H&#228;tte es statt der Kappe nicht auch ein Tuch getan? St&#246;rt da gerade etwas im Schuh? War der erste Kilometer zu optimistisch angegangen? L&#228;ufer, die deutlich unter drei Stunden laufen, sehen meistens nicht besonders entspannt aus. Doch dann entdecke ich das erste bekannte Gesicht, das sehr entspannt aussieht und ich bin wieder zufrieden. Es ist gar nicht so einfach, an eine Wand aus stirnrunzelnden L&#228;ufergesichtern hinzupuscheln. Jenseits der drei Stunden-Marke wird es langsam anders. Der Frauenanteil ist zwar nach wie vor verschwindend, aber es gibt sie. Sie sind gebr&#228;unt, tragen Z&#246;pfchen und Triathlon-Oberteile. Hauteng nat&#252;rlich.  Die Schuhe sind neongelb oder orange. Neben ihnen laufen M&#228;nner mit dunklen Sonnenbrillen und ihr Gesichtsausdruck sagt: Seht her! So schnell l&#228;uft sie nur, wenn ich sie begleite!</p>
<p style="text-align: left;">Ich puschle und puschle. Alle drei Minuten muss ich den Arm wechseln, sonst wird es zu anstrengend. Das Feld wird jetzt immer entspannter. Man redet viel miteinander. Nervt&#246;tend sind nur die Staffell&#228;ufer: sie zerst&#246;ren den Rhythmus des Feldes. Mehrfach rennt ein Staffell&#228;ufer &#252;ber den Bordstein auf meine Verkehrsinsel, so dass ich mich in Sicherheit bringen muss. Sie rempeln und holzen. Ich wei&#223;, warum Veranstalter Staffeln m&#246;gen. Sie machen den Marathon auch bei denen popul&#228;r, die die ganze Strecke nicht schaffen. Sie halten die Teilnehmerzahlen hoch und tragen den guten Ruf des Marathons in die Familien, Freundeskreise und B&#252;ros. Aber viele haben leider immer noch nicht begriffen, dass 6-Kilometer-L&#228;ufer an diesem Tag nicht der Nabel der Welt sind. Mich macht das sauer.</p>
<p style="text-align: left;"><div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #f5f5f5; "><em>Zu viel Text am Bildschirm? </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Puschel-Marathon.pdf" target="_blank"><em>Hier</em></a><em> gibt&#8217;s ein PDF zum Ausdrucken.</em></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Jetzt finde ich immer mehr bekannte Gesichter und das macht mich dann wieder ganz froh. Man kann Albernheiten rufen und etwas zur&#252;ck gerufen bekommen. Eine Sekundenbegegnung hat im Marathon eine andere Bedeutung, als im normalen Leben. Sie brennt sich sofort auf die innere DVD, die den Marathon beschreibt. Treffen an der Strecke sind wie ein Foto, das man sich sp&#228;ter innerlich immer wieder anschauen kann. Deshalb gebe ich mir M&#252;he. Die L&#228;ufer sollen ein sch&#246;nes Foto bekommen.</p>
<p style="text-align: left;">Langsam taucht der Ballon mit dem Vier-Stunden-Zugl&#228;ufer auf. Er schart einen riesigen Pulk Menschen um sich. Nein, hier in der Enge zu laufen w&#228;re mir zu anstrengend. Aber die L&#228;ufer, die danach kommen sind mir besonders lieb. Sie werden immer dicker, immer weiblicher und immer &#228;lter. Und sie sind immer w&#228;rmer angezogen. Und sie l&#228;cheln mehr. Viele sind gewillt, heute einfach nur Spa&#223; zu haben, das kann man deutlich merken. Sie winken mir und lachen &#252;ber das pinkfarbene Unget&#252;m am Ende meines Armes.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2028" title="Frankfurt-Marathon 7" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-7.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 7" width="512" height="384" /></a><br />
An der F&#252;nf-Stunden-Marke sieht man besonders viele Veteranen. &#196;ltere Herren, die vermutlich abenteuerlich viele Marathons hinter sich haben. Sie laufen oft ein bisschen krumm, blinzeln (weil sie nat&#252;rlich keine coole Sonnenbrille tragen), und sind auff&#228;llig d&#252;nn angzogen. Die Frage „Bist Du ein Mann oder eine Maus?“ muss man diesen Herrschaften nicht stellen. Sie sehen aus, als h&#228;tten sie schon jeden ihrer Zehenn&#228;gel einmal bei einem Lauf  verloren. Ich denke, sie m&#252;ssen die Brustwarzen nicht mehr abkleben, weil sie inzwischen keine mehr haben. Diese Laufwesen sind perfekt an das Laufen durch St&#228;dte angepasst. Ich nenne sie „Zausel“ und habe gr&#246;&#223;ten Respekt vor ihrer Leistung.</p>
<p style="text-align: left;">Ganz am Ende des Feldes kommt Peter. Er ist heute Zugl&#228;ufer f&#252;r 5:59 und hat damit die Mission, alle Sch&#228;flein m&#246;glichst vor dem Zielschluss in die Festhalle zu bringen. Viel Begleitung hat er nicht, aber das kann sich ja &#228;ndern.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2020" title="Frankfurt-Marathon 3" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-3.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 3" width="512" height="384" /></a><br />
Nach etwa einer halben Stunde ist auch der letzte L&#228;ufer bei Kilometer 1 vorbeigekommen. ich drehe mich herum und schaue mir einen gro&#223;en Teil des Feldes noch einmal an, w&#228;hrend es Kilometer 3 passiert. Ein Nichtl&#228;ufer w&#252;rde sich vielleicht fragen, worin um alles in der Welt, hier der Reiz liegt. Das kann ich mir aussuchen. Ich kann mir das ganze Feld als eine riesengro&#223;e Lauf-Modenschau vorstellen. „Streetwear“ sozusagen. Nie werde ich mehr Kombinationen von Jacken, Shirts, Hosen und Str&#252;mpfen sehen, als hier. Ich kann die Tchibo-Passform mit der von Nike vergleichen und feststellen, dass Adidas-Jacken immer ein bisschen kurz sind. Ich sehe, wie schwarze Kompressionsstr&#252;mpfe bei kleinen Frauen wirken (besser als wei&#223;e) und dass es jetzt immer mehr pinkfarbene gibt. Das macht Spa&#223;. Ich kann mich aber auch auf die Kost&#252;me konzentrieren und darauf hoffen, dass bald eine laufende Sebamed-Flasche vorbeil&#228;uft. Oder Michel mit einem Riesen-Baguette unter dem Arm. Ich kann mich dar&#252;ber freuen, dass es Menschen gibt, die in einem Kuhkost&#252;m laufen und dabei einen Rucksack in Form von „Shaun dem Schaf“ tragen. Und ich kann die Frauen mit lilafarbenem Haar z&#228;hlen, die gestern offensichtlich noch auf einer Halloween-Party waren.</p>
<p style="text-align: left;">Ebenso gut k&#246;nnte ich mich auf orthop&#228;dische Aspekte konzentrieren. O-Beine betrachten, h&#252;pfende Vorfu&#223;l&#228;ufer, stampfende Entenf&#252;&#223;ler oder kraftvolle Beine-in-die-Luft-Werfer. Es gibt endlos viele M&#246;glichkeiten, das Feld zu betrachten. Am liebsten sind mir Gesichter. Aber das wird erst bei Kilometer 35 richtig spannend.</p>
<p style="text-align: left;">Ich warte wieder bis Peter vorbei ist und ziehe zur Alten Oper. Etliche Zuschauer machen das gleiche. Von weitem h&#246;rt man schon die Einpeitscher-Musik an der hr-B&#252;hne („Let’s get loud!“).  Hier sehe ich nur noch das letzte Viertel des Feldes und schon jetzt ist abzusehen, dass sich einige schwer tun werden. Bereits bei Kilometer 6 sieht man hochrote K&#246;pfe und h&#246;rt schweren Atem. Mit diesen L&#228;ufern m&#246;chte ich nicht tauschen.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist ganz nett, ein wenig Musik und Moderation zu haben. Aber vier Stunden wollte ich hier nicht stehen. Auch als Zuschauer braucht man seine nachdenklichen Minuten. Wo ist Peter? Ah, da. Jetzt kann ich ja wieder gehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2021" title="Frankfurt-Marathon 4" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-4.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 4" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Dann kriege ich noch ein St&#252;ck des Mini-Marathons der Kinder mit. Kinder anfeuern ist viel einfacher als Erwachsene. Leider reagieren die allerdings so unmittelbar auf Motivation, dass sie sich sofort &#252;bernehmen und dann gleich wieder gehen m&#252;ssen. Einmal zu kr&#228;ftig gerufen und der kleine L&#228;ufer hechtet sich die Seele aus dem Leib – f&#252;r die n&#228;chsten 20 Meter. „Hau rein!“, w&#228;re also die falsche Ansage. Hier muss man eher ma&#223;voll vorgehen und die Regieanweisung am besten gleich mitliefern: „Sch&#246;n langsam durchlaufen, du hast es gleich geschafft!“ Oder bei denen, die schon gehen: „Du kannst bestimmt schon wieder ein St&#252;ckchen laufen! Ist nicht mehr weit.“ Das klappt ganz gut.</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt hab ich mir einen Kaffee und einen Riegel verdient. Manchmal habe ich auch Streuselkuchen dabei, aber das hat heute nicht geklappt. Jetzt kann ich mich kurz auf den Randstein setzen und mich f&#252;r die kommenden Aufgaben st&#228;rken.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Marathon-Imbiss.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2022" title="Marathon-Imbiss" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Marathon-Imbiss.jpg" alt="Marathon-Imbiss" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: left;">In einer halben Stunde geht es weiter und dann wird es keinen Moment mehr geben, an dem man guten Gewissens ausruhen kann. Wieder k&#252;ndigen der Hubschrauber und das magische Auto mit der Uhr die Elite an. Zwei M&#228;nner haben sich abgesetzt – mein Favorit ist nicht dabei. Der mit dem blauen Hemd, Gilbert, fletscht ein wenig die Z&#228;hne. Er sieht angestrengt aus. Robert neben ihm wirkt lockerer. Aber was wei&#223; man schon &#252;ber kenianische Gesichter bei km 35? Vielleicht l&#228;uft Gilbert einfach immer so.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2023" title="Frankfurt-Marathon 8" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-8.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 8" width="512" height="384" /></a><br />
Man muss es 5 Stunden-L&#228;ufern einmal zum Trost sagen: schnelle L&#228;ufer sehen bei km 35 auch oft nicht mehr gut aus. Hier werden Z&#228;hne gefletscht, Augenbrauen hochgezogen und Salz aus den Augen gerieben. Auch die Schnellen m&#252;ssen k&#228;mpfen. Sie haben Kr&#228;mpfe und machen Gehpausen. Ein &#196;thiopier weit vorne geht. Er sieht nicht so aus, als wollte er das Rennen fortsetzen. Aber die Abk&#252;rzung zur&#252;ck zur Messe nimmt er auch nicht. Er geht einfach weiter, als w&#252;rde ihm die Entt&#228;uschung jede logische &#220;berlegung rauben. Hier kann mein Puschel absolut nichts mehr tun. Das sind f&#252;r mich die schwierigsten Momente. Was ruft man jemandem zu, der mit schmerzverzerrtem Gesicht an einem vorbei humpelt? „Du siehst gut aus“? „Ist nicht mehr weit“? Beides w&#228;re gelogen. Es ist bei km 35 noch verdammt weit, wenn es einem schlecht geht. Und wenn es einem schlecht geht, ich meine, richtig schlecht, dann kann man Zuschauer auch hassen. Man kann sie daf&#252;r hassen, dass sie gerade etwas trinken, was man selbst gern h&#228;tte. Dass sie da sind, wo man sie nicht haben will. Dass sie nicht da sind, wo man sie haben will. Und am meisten hasst man sie, wenn sie da stehen und einen mit regungslosem Gesicht anstarren. Man kann als Zuschauer nicht stundenlang ununterbrochen klatschen, br&#252;llen oder klappern. Aber man muss irgendetwas tun. Sonst muss man nach Hause gehen. Man darf nicht regungslos Leute anstarren, das ist einfach nicht fair. Man kann l&#228;cheln und nicken und jemandem zuzwinkern, eine kleine Verbeugung machen. Das macht nicht viel M&#252;he und sagt doch, dass man noch im Spiel ist. Und nicht nur ein verst&#228;ndnisloser Voyeur von anderer Leute Qual. Wenn es einem als L&#228;ufer gut geht, ist es egal – aber wie vielen L&#228;ufern geht es bei km 35 richtig gut? Ich will noch im Spiel sein und ich will nicht gehasst werden. Ich will helfen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich puschle, l&#228;chle und nicke.  Die Frau eines L&#228;ufers aus dem Runners World Forum gesellt sich zu mir und wir scannen das Feld nach bekannten Gesichtern. Ich f&#252;hle mich wie ein Kind, das Wimmelbilder guckt. „Wo ist Walter?“ hei&#223;t eine Kinderbuchreihe. „Wo ist Gregor?“, „Wo ist Kathrin?“ „Wo ist Joe?“, „Wo ist Daniela?“ Wo sind denn all die anderen?</p>
<p style="text-align: left;">Prominenz kommt vorbei. „Lumi!“ Luminita Zaituc verdient eine extra W&#252;rdigung. Sie ist schlie&#223;lich so alt wie ich und l&#228;uft beinahe doppelt so schnell. Naja, jedenfalls fast.</p>
<p style="text-align: left;">Das Feld ist jetzt auch deutlich zu riechen. Das ist in Ordnung. Wer 35 Kilometer gelaufen ist, hat ein gutes Recht, zu miefen. Salzkrusten zeichnen sich auf Schl&#228;fen und T-Shirts ab. Die ersten blutigen Brustwarzen sind zu sehen, Singlets werden zu abenteuerlichen, Borat-artigen Konstruktionen geknotet, um empfindliche Brust frei zu legen. Ein L&#228;ufer hat den Kragen seines T-Shirts im Mund. Ein anderer mit einer wei&#223;en Tight hat sich einen un&#252;bersehbaren blutigen Wolf gelaufen. Was tragen diese Menschen nur alle im Training?</p>
<p style="text-align: left;">Auf der anderen Seite, bei km 41, geht jetzt ein Raunen durch die Zuschauer. Der f&#252;hrende ist im Anmarsch. Gilbert hat Robert abgeh&#228;ngt. Er fletscht immer noch die Z&#228;hne. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren, es macht anscheinend schnell. Robert folgt bald darauf. Das war es wohl.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2024" title="Frankfurt-Marathon 11" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-11.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 11" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-12.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2025" title="Frankfurt-Marathon 12" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-12.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 12" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-13.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2026" title="Frankfurt-Marathon 13" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/10/Frankfurt-Marathon-13.jpg" alt="Frankfurt-Marathon 13" width="512" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Jedes bekannte Gesicht, das ich im Feld entdecke, ist eine Freude. In meinem Wimmelbildbuch darf ich eine Seite umschlagen. Mindestens ebenso sch&#246;n ist es, wenn die L&#228;ufer mich entdecken. Sie rufen meinen Namen und dann muss ich schnell reagieren. Wo, wo, wo? Da! Wir haben uns gefunden – yeah! Manche gr&#252;&#223;en mich, obwohl ich sie gar nicht kenne. Egal. Schon ist wieder jemand kurz von seinem Schmerz abgelenkt. Kathrin muss ich verpasst haben. Sie sollte l&#228;ngst hier sein, der 3:30-Luftballon ist vorbei. Wie schade. Und dann sehe ich sie pl&#246;tzlich doch, inmitten der tausenden unbekannten verschwitzten Gesichter. Ich freue mich enorm. Gefunden! Es l&#228;uft nicht so gut. Kann man tr&#246;sten? Nein. Ein entt&#228;uschter L&#228;ufer ist w&#228;hrend des Laufs untr&#246;stlich. Bestenfalls vern&#252;nftig. Man kann nur da sein.</p>
<p style="text-align: left;">Viele L&#228;ufer sehen wild entschlossen aus. Nicht jeder hat gerade ein Tief. Manche lachen und begr&#252;&#223;en ihre pers&#246;nlichen Groupies. Obwohl hier nicht viele stehen. Mein Standplatz ist ein Geheimtipp. Immer mehr L&#228;ufer lachen auch &#252;ber den rosa Puschel. Jemand l&#228;uft extra zu mir her&#252;ber und sagt mit gebrochenem Deutsch: „Das sieht sehr sch&#246;n aus.“ Besonders jetzt, wo die L&#228;ufer immer langsamer werden, ist Zeit da f&#252;r Begegnungen. „Das rosa Ding hab ich doch vorhin schon gesehen!“ „Ich stand ja auch vorhin schon hier!“  Und immer mehr Leute rufen aus dem Feld: „Du stehst ja immer noch da!“ und ich rufe: „Ich musste doch auf dich warten, wo bleibst du denn!“ Wir kennen uns gar nicht, aber das ist ganz egal. Mit etwas Gl&#252;ck werden sie sich noch einen Kilometer lang dar&#252;ber freuen (die Gedanken flie&#223;en z&#228;h beim Marathon). Ein gutes inneres Foto f&#252;r sp&#228;ter.</p>
<p style="text-align: left;">Joe taucht auf und erz&#228;hlt, dass er bei km 32 Party gemacht und Bier getrunken hat und sich deshalb leider heute versp&#228;tet. Auch das gibt es. Es gibt alles. Verdorbene M&#228;gen, verkrampfte Oberschenkel, gezerrte Waden, und Gl&#252;ck. Unendliches Gl&#252;ck, dass das hier alles m&#246;glich ist. Man kann es durch die Salzkrusten sehen. Vor allem, wenn ich mich umdrehe und die L&#228;ufer bei km 41 betrachte. Noch einen Kilometer. Was ist ein Kilometer gegen die 41 zur&#252;ckliegenden und die unz&#228;hligen Trainingskilometer davor? Ein Pups. Er bl&#228;ht sich auf, als w&#228;re er der wichtigste, der l&#228;ngste und der schwerste Kilometer. Der letzte Kilometer ist ein Blender. Aber die L&#228;ufer lassen sich nicht blenden. Sie wissen im Grunde ihres Herzens, dass sie diesen Kilometer auf einer halben blutigen Zehe nach Hause laufen. Und das kann man in den Gesichtern sehen. Manchmal entgleiten die Gesichtsz&#252;ge schon jetzt. Z&#228;hne zusammenbei&#223;en, lachen und heulen liegt sehr nah beieinander.</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt wird das Feld langsam l&#246;chrig. Man kann f&#252;r einzelne L&#228;ufer die Welle machen. Namen rufen. Uga-Aga-Uga tanzen. &#196;ltere Damen laufen mit Stil. „Oh, Dankesch&#246;n f&#252;r die Anfeuerung!“ Mir tut der R&#252;cken weh. Seit Vier-einhalb Stunden stehe ich jetzt hier. Ich kann jetzt nicht gehen, wo noch so viele langsame L&#228;ufer unterwegs sind. Wenn die kommen, die am meisten Anfeuerung brauchen, leeren sich die Stra&#223;en. Zum Gl&#252;ck wird es heute nicht auch noch k&#252;hl, wie sonst oft. Und wieder: „Stehst du da immer noch?“ „Du l&#228;ufst ja auch immer noch, was soll ich machen?“ Manchmal wollen L&#228;ufer nicht gest&#246;rt werden. Sie sind in sich gekippt und versuchen einfach nur, sich vorw&#228;rts zu bewegen. Dann bin ich still und l&#228;chle und nicke. Jetzt warte ich nur noch auf Peter, den Schlussl&#228;ufer. Nach &#252;ber f&#252;nf Stunden puscheln geht nichts mehr. Ich muss nach Hause. Peter hat einen asiatischen Laufveteranen neben sich. Ich freue mich, die beiden zu sehen. Auch, weil sie meinen Feierabend bedeuten. Und dann laufe ich ein bisschen mit. Das Tempo ist langsam genug f&#252;r einen Menschen mit Thermoskanne im Rucksack. Wir sind ein lustiges Trio. Der unverdrossene, wild entschlossene Asiate, der gro&#223;e Mann mit dem Luftballon und die kleine Frau mit einem rosa Puschel um den Hals. Fast einen Kilometer laufe ich mit. Ich w&#252;nschte, ich h&#228;tte Laufschuhe an und keine Daunenweste, sondern Laufsachen. Ich w&#252;rde jetzt so gerne mitlaufen und auch ins Ziel kommen. Aber der Puschel-Marathon in Frankfurt hat eben nicht ein gro&#223;es Ziel, sondern 12.000 kleine.</p>

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		<title>The Spirit of Marathon</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 19:14:50 +0000</pubDate>
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Ein Trailer zu dem vielleicht sch&#246;nsten Dokumentarfilm &#252;ber das Marathonlaufen. Er begleitet Hobby- und Elitel&#228;ufer auf dem Weg zum Chicago-Marathon. Dabei gibt es aber auch gro&#223;artige Archivaufnahmen von historischen L&#228;ufen zu sehen und viele gro&#223;e L&#228;uferinnen und L&#228;ufer kommen zu Wort. Jetzt auch in deutschen Kinos und auf DVD!


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<p>Ein Trailer zu dem vielleicht sch&#246;nsten Dokumentarfilm &#252;ber das Marathonlaufen. Er begleitet Hobby- und Elitel&#228;ufer auf dem Weg zum Chicago-Marathon. Dabei gibt es aber auch gro&#223;artige Archivaufnahmen von historischen L&#228;ufen zu sehen und viele gro&#223;e L&#228;uferinnen und L&#228;ufer kommen zu Wort. Jetzt auch in deutschen Kinos und auf DVD!</p>

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		<title>Ask the therapist.</title>
		<link>http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/altkoeniglauf-09/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 19:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Altkönig-Lauf]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Altk&#246;niglauf beginnt mit einer Panne. Ich bin zu fr&#252;h aufgestanden. Aus Versehen. Eine ganze Stunde. Was h&#228;tte man in der Zeit nicht noch alles tr&#228;umen k&#246;nnen! Neulich tr&#228;umte ich von jemandem, der mich fragte: „Sind alle in deiner Familie so kariert?“ Das w&#228;re eine gute Frage f&#252;r einen Therapeuten. Die gro&#223;e Philosophin Mariah Carey hat einmal gesungen, dass in uns allen ein kleiner Held wohnt. (...) ]]></description>
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<h2><span style="font-weight: normal;">Der Altk&#246;niglauf in Kronberg. (2009)</span></h2>
<p>Der Altk&#246;niglauf beginnt mit einer Panne. Ich bin zu fr&#252;h aufgestanden. Aus Versehen. Eine ganze Stunde. Was h&#228;tte man in der Zeit nicht noch alles tr&#228;umen k&#246;nnen! Neulich tr&#228;umte ich von jemandem, der mich fragte: „Sind alle in deiner Familie so kariert?“ Das w&#228;re eine gute Frage f&#252;r einen Therapeuten.<br />
<!--03940549--><br />
Die gro&#223;e Philosophin Mariah Carey hat einmal gesungen, dass in uns allen ein kleiner Held wohnt. Mein innerer Held wohnt zusammen in einer WG mit meinem inneren Therapeuten. Der beantwortet mir alle Fragen. Zur Kariert-Frage sagt er: „No, you’re the only one, who is kariert. But stay kariert as you are! Kariert is the new gestreift!“ Mein innerer Therapeut ist n&#228;mlich Amerikaner. Leider ist er ziemlich kostspielig. Er will dauernd, dass ich neue Laufschuhe kaufe. Oder die siebenundzwanzigste Laufweste. Besonders hart ist es, wenn sein Kumpel, der innere Held, schlapp macht. Dann muss der Therapeut ran und das kann teuer werden. Manchmal aber auch nicht. Zum Beispiel heute: letzte Woche beim Hugenottenlauf hat mein innerer Held mich total im Stich gelassen. Ich bin verheerend gelaufen. Mein Therapeut hat mir dagegen nur empfohlen: „Run the Altk&#246;niglauf! This will gonna make you glucklisch!“ Der Altk&#246;niglauf (10 und 20 km) findet zwar in einer teuren Gegend statt, ist aber billig. Ich nehme den Rat des Therapeuten gern an.</p>
<p>Es verspricht ein warmer, sonniger Tag zu werden, als wir auf dem Parkplatz eintreffen, der direkt an die neue Sportanlage des MTV Kronberg grenzt. Alles ist hier h&#252;bsch und neu gemacht. Es gibt ein Beachvolleyballfeld, eine schmale Tartanbahn und ein schickes Kunstrasenfu&#223;ballfeld. Ich wei&#223; nicht, ob dieser Spezialbelag &#246;kologisch sinnvoll ist, aber er ist weich und pflegeleicht. Vereine m&#252;ssen &#246;konomisch denken.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Lauftreff.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1575" title="Altkoeniglauf-Lauftreff" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Lauftreff.jpg" alt="Altkoeniglauf-Lauftreff" width="518" height="389" /></a></p>
<p>Der Altk&#246;nig ruft und obwohl man nie einen Berg mit Mikrofon gesehen hat, haben hunderte seinen Ruf geh&#246;rt und sind ihm gefolgt. Die Strecke geht fast ausschlie&#223;lich durch den Wald, ist h&#252;gelig, anspruchsvoll und macht viel Spa&#223;. Wir laufen uns ein wenig ein und genie&#223;en in gewisser Vorfreude das klackende Ger&#228;usch sich &#246;ffnender Tortenhauben. Der Herr, der den Countdown zum Startschuss vorgibt, scheint ein wenig aufgeregt zu sein, der Countdown verz&#246;gert sich und die Spannung steigt. Nach dem „Peng“ ert&#246;nt ein anderer gro&#223;er Philosoph und singt, dass im „Sammer of sixtinein“ alles viel besser war. Finde ich nicht. Da konnte ich noch kaum laufen. Recht schnell geht es bergauf. Das geh&#246;rt so. Wo Altk&#246;nig drauf steht, ist Steigung drin. Ich merke schon an den ersten Kilometern, dass mir die vers&#228;umte Stunde Schlaf nicht fehlt. Ich bin frisch und mir geht es gut.</p>
<p>Da ich die Strecke in Kronberg kenne, wei&#223; ich, dass ich sie nicht kenne. Ich wei&#223;, dass ich dauernd irgendwo bin und nicht wei&#223; wo. Das liegt daran, dass man manche Streckenpassagen mehrfach durchlaufen muss, zum Teil auch in umgekehrter Richtung. Als Streckenlegasthenikerin bin ich da v&#246;llig &#252;berfordert. Aber das macht nichts. Man hat so unterwegs immer etwas zu tun, weil man herumr&#228;tselt. Die Streckenposten bestehen heute bevorzugt aus im wahrsten Sinne des Wortes allein stehenden Damen. Doch die l&#228;cheln und muntern auf und gr&#252;&#223;en, als w&#228;ren sie eine ganze Fankurve. Gern w&#252;rde ich jetzt berichten, an welcher Stelle ich welche Dame traf und bei Kilometer wieviel das kleine sonnige Feldst&#252;ck kam. Oder der See. Aber f&#252;r mich ist alles durcheinander. Viermal laufe ich in unterschiedlichen Richtungen &#252;ber eine Br&#252;cke. Wie soll man da den &#220;berblick behalten?</p>
<div style='float:right; width:200px;' ><div class='stb-info_box' style="color:#696969; border-top-color: #f4a460; border-left-color: #f4a460; border-right-color: #f4a460; border-bottom-color: #f4a460; background-color: #fff5ee; "><em>Lieber auf der Couch lesen? Hier gibt&#8217;s eine </em><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altk&#246;niglauf09.pdf" target="_blank"><em>Druckversion</em></a><em> als PDF</em>.</div></div>
<p>Merken kann ich mir die Dame mit der Kuhglocke. Sie steht etwa bei Kilometer 9,5. Denn dort hat eine anspruchsvolle Steigung ihren H&#246;hepunkt. Die Kuhglocke ist ein wahres Monstrum und die Dame wuchtet es m&#252;hsam hin und her. Vermutlich l&#228;cheln die anderen Damen deshalb so fr&#246;hlich, weil man den Kuhglockendienst ausgelost hat und sie alle haben den leichteren Part gewonnen. Die Gl&#246;cknerin braucht heute Abend in jedem Fall ein W&#228;rmekissen &#252;ber den Schultern, das ist abzusehen. Vor mir l&#228;uft seit geraumer Zeit etwas Blaues mit einem leeren Flaschengurt. Leere Flaschengurte sind total in. Ich sehe sie in letzter Zeit dauernd. Vermutlich sollen sie die Taille betonen. Dem Haarkranz nach zu urteilen ist das Blaue vor mir m&#228;nnlich und braucht das eigentlich nicht mit der Taille. Sei’s drum. Ich laufe dem Herrn einfach nach, es ist sonst nicht viel los um mich herum und ich bin froh, einen Anker zu haben. Vorhin, als der erste 10 km L&#228;ufer an mir vorbeischoss, war das noch anders. Der Arme musste durch ein stellenweise dichtes Feld. Hier k&#246;nnte der MTV Kronberg &#252;ber ein F&#252;hrungsfahrrad nachdenken. Am Berg scheinen manche L&#228;ufer leider so sehr mit sich selbst besch&#228;ftigt, dass sie den schnelleren L&#228;ufer ignorieren.</p>
<p>Jetzt ist es ruhiger geworden im Feld. Viele Steigungen und Bergabpassagen ziehen es ordentlich auseinander. Als der Herr in blau langsamer wird, schiebe ich mich neben ihn. Auch wenn ich vorsichtig laufe, so will ich doch nicht bremsen. Es kommt zu einem &#220;berholman&#246;ver und gleich danach zu etwas, was man in der Formel 1 „Konter“ nennen w&#252;rde. Der Blaue gibt Gas wie verr&#252;ckt und das am Berg. Schon nach kurzer Zeit ist er fast au&#223;er Reichweite. Wenn das mal gut geht. Aber das soll nicht meine Sorge sein. Ich k&#252;mmere mich lieber darum, jedes Mal einen Becher Wasser zu ergattern, denn es ist warm geworden. Das Wasser erfrischt und schon nach wenigen Schritten gehen f&#252;hle ich mich erholt.</p>
<p>Es ist ganz anders als in Neu-Isenburg. Heute bin ich guter Dinge. Zeiten ausrechnen muss ich nicht, bergauf laufe ich gern und bergab kann ich mich ganz der Schwerkraft hingeben und einfach nur Schritt f&#252;r Schritt nach vorne fallen. Es f&#252;hlt sich an wie ohne eigenes Zutun. Als der Blaue mir langsam wieder n&#228;her r&#252;ckt, wei&#223; ich, dass es gut l&#228;uft. Nicht f&#252;r ihn, aber f&#252;r mich. Ich ziehe mich heran und schlie&#223;lich vorbei. Jetzt muss ich nur noch das Tempo halten. Denke ich und werde schneller. Noch 3 Kilometer. Vielleicht kann man ja noch etwas herausholen. Ein letztes Mal strahlt mich eine der Damen an und ich renne, was das Zeug h&#228;lt. Das Zeug h&#228;lt einiges und deshalb nehme ich auch den letzten steilen H&#252;gel ohne gro&#223;en Respekt. Bin ja gleich da. Und der Blaue ist nicht mehr zu sehen. Ich fege auf den Sportplatz und &#252;berquere das Ziel gutgelaunt bei 1:53:01. Ich war hier schon mal 10 Minuten schneller – aber wen st&#246;rt das? Mein innerer Held wirft die Faust in die Luft und macht sich schon mal ein Weizenbier auf.</p>
<p>Ich bestaune erst einmal die Bambini-L&#228;ufe, wobei ich sofort einem dunkelh&#228;utigen Kind verfalle, das ein viel zu gro&#223;es T-Shirt tr&#228;gt. Es wird beim Lauf Letzter, was es eher noch liebenswerter macht.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Bub3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1576" title="Altkoeniglauf-Bub3" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Bub3.jpg" alt="Altkoeniglauf-Bub3" width="311" height="233" /> </a><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Bub2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1578" title="Altkoeniglauf-Bub2" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Bub2.jpg" alt="Altkoeniglauf-Bub2" width="189" height="252" /></a></p>
<p>W&#228;hrend der Siegerehrung wird noch einmal kr&#228;ftig gefeiert, denn der Altk&#246;niglauf hat 30stes Jubil&#228;um.</p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Jubilaeum.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1579" title="Altkoeniglauf-Jubilaeum" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Jubilaeum.jpg" alt="Altkoeniglauf-Jubilaeum" width="512" height="384" /></a></p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Kaffee.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1580" title="Altkoeniglauf-Kaffee" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Kaffee.jpg" alt="Altkoeniglauf-Kaffee" width="512" height="384" /></a></p>
<p><a href="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Grillen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1581" title="Altkoeniglauf-Grillen" src="http://www.laufen-mit-frauschmitt.de/wp-content/uploads/2009/09/Altkoeniglauf-Grillen.jpg" alt="Altkoeniglauf-Grillen" width="512" height="384" /></a></p>
<p>Danach bestaune ich meinen Trainingspartner, der den zweiten AK Platz belegt und ein Paar Socken gewinnt. Die Sonne scheint, die Grillw&#252;rstchen m&#252;ffeln, der Kuchen kr&#252;melt. It’s true, dear inner therapist. Altk&#246;niglauf macht glucklisch.</p>
<p> <!--03940549--></p>
<h4>Altk&#246;nig Kronberg?</h4>
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<tr>
<td align="right"><a style="font:8px Arial;text-decoration:none;cursor:default;color:#5C5C5C;" href="http://www.map-generator.net/?de">Stadtplan / Kartengenerator</a></td>
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<p><!-- Do not change code! --></p>

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