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28. Juli 2013

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Über das Volkslaufen.

Über das Volkslaufen.

Es ist nicht ganz einfach, etwas regelmäßig zu tun, dessen Bezeichnung einem nicht behagt. Ich gehe zum Beispiel volkslaufen und kann mit diesem Wort so gar nichts anfangen. Ich gehöre einer der Generationen an, bei denen beim Begriff „Volk“ irgendetwas Komisches klingelt. Als hätte gerade der „Völkische Beobachter“ das „Volk ohne Raum“ beklagt. Was das „deutsche Volk“ sein soll, habe ich ohnehin nie begriffen. Volkslauf klingt außerdem wie Menschenauflauf und das ist nun wirklich nichts, was mich anzieht. Nicht einmal mit Käse überbacken.

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24. Juli 2013

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Das hitzige Gemüt.

Das hitzige Gemüt.

Das durch Sonneneinstrahlung aufgeheizte Gemüt ist ein einfaches. Deshalb muss man ihm gerade in diesen Tagen immer wieder einhämmern, wie, wann und warum man im Sommer zu laufen hat. Ich habe jetzt unzählige Tipps gelesen und möchte an dieser Stelle die zehn wichtigsten zusammenfassen, besonders für alle diejenigen, die die letzten Jahrzehnte im Wachkoma und oder am Polarkreis verbracht haben.

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8. Juli 2013

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Nachtrag 2: Der Women’s Run in Frankfurt 2013.

Nachtrag 2: Der Women’s Run in Frankfurt 2013.

Als ich mich 2011 für den Women’s Run angemeldet habe, dachte ich, das würde wohl eine einmalige Sache werden. Ich habe es mehr als Experiment betrachtet. Wie läuft es sich in rosa? Wie wird es sein, wenn die netten, haarigen, streng riechenden Wesen nicht um mich sind, die ich so mag? Nein, verzichten will ich auf die keinesfalls. Außer einmal im Jahr beim Women’s Run. Denn der ist grandios.

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8. Juli 2013

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Nachtrag 1: Der Eppsteiner Burglauf 2013.

Nachtrag 1: Der Eppsteiner Burglauf 2013.

Es ist ein Jammer. Ich komme nicht zum Laufberichte schreiben. Aber so ganz verloren gehen sollen sie dann doch nicht, die mit Freude vollgestopften Erlebnisse an der Strecke und danach. Deshalb hier wenigstens ein Nachtrag. Eine Art Laufbericht für Eilige.

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17. Juni 2013

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Das Leben ist rosa.

Das Leben ist rosa.

Ich bin eine Frau und ich kann laufen. Mehrere, aufeinander folgende Kilometer. Das sind die einzigen Bedingungen, die man erfüllen sollte, um an einem Frauenlauf teil zu nehmen. Und trotzdem habe ich es in über 10 Jahren als Läuferin nie in Erwägung gezogen. Frauenläufe in Deutschland sind höchstens 10 km lang und ich bin immer lieber längere Distanzen gelaufen. Und warum sollte ich auch die Geschlechtermonokultur wählen? Ganz klar: aus Neugier.

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30. Mai 2013

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Gibt’s hier was zu feiern?

Gibt’s hier was zu feiern?

Jedes Jahr im Mai wachen Millionen Menschen eines donnerstags morgens auf und wissen nicht, warum sie heute nicht zur Arbeit gehen müssen. Sie wissen nur, dass Fronleichnam ist, haben aber keine Ahnung, was das bedeutet. Ich möchte es deshalb an dieser Stelle noch einmal kurz skizzieren, warum wir diesen Feiertag begehen. Vor Jahrtausenden von Jahren wurde ein Ehemann als Strafe und Frondienst für eheliches Fehlverhalten von der Gattin mehrfach um den Block gejagt.

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26. Mai 2013

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Das Wort zum Montag.

Das Wort zum Montag.

Es geschah am Mittag des heutigen Sonntags. Etwa um 10:20 Uhr. Ich war von einer Laufrunde zurückgekommen, bei der es nonstop schüttete. Die Wetter-App zeigte sieben, gefühlte vier Grad. Der Himmel hatte sich so verdüstert, dass man das Licht anschalten musste. Ich zog mir trockene Sachen an, um mich noch ein wenig auf meinen geliebten Waterrower zu setzen.

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10. Mai 2013

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Ich messe, also bin ich.

Ich messe, also bin ich.

Als mich neulich eine Laufanfängerin nach einer guten GPS-Uhr fragte, kam ich ins Grübeln. Nicht wegen der Antwort. Sondern wegen meiner eigenen, düsteren Vergangenheit. Wie, um alles in der Welt (fragte ich mich) habe ich damals gewusst, wie weit ich laufe? Die Antwort ist ebenso finster wie meine ganze, von Entbehrungen gekennzeichnete Laufanfängerzeit: Ich wusste es gar nicht.

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23. April 2013

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Emma und der mürrische Rücken.

Emma und der mürrische Rücken.

Wenn Sportler nach ihrem sportlichen Auftritt interviewt werden, sagen sie immer, sie hätten alles gegeben. Das müssen sie auch, damit Kenner auf dem Sofa zuhause entrüstet „Also, wenn das alles war!“ sagen können. Sonst passt ja auch der Anschluss im Dialog nicht. Bei einem Langstreckenläufer ist das mit dem alles geben aber gar nicht so leicht.

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18. April 2013

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Der Puls als Plus – die Alpha von Mio im Test.

Der Puls als Plus – die Alpha von Mio im Test.

Wie alle Mädchen habe ich eine Schwäche für hübsche Dinge. Ganz mädchenuntypisch allerdings ist meine Schwäche für hübsche, technische Dinge. Nicht die ganz großen, wie Atomkraftwerke oder Schleusenhydrauliksensorenheber. Mehr so Handtaschensachen. Nun passt der Brustgurt einer Pulsuhr zwar durchaus in Handtaschen, aber erstens ist der nicht hübsch und zweitens kann ich ihn nicht leiden. Das Gute: Endlich gibt es eine Uhr, die ohne auskommt.

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14. April 2013

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Liegt Ostheim nicht im Westen?

Liegt Ostheim nicht im Westen?

Ich weiß immer noch nicht, wer Ralf Pagels ist. Oder war. Und das, obwohl ich schon zum wiederholten Male beim Ralf Pagels Gedächtnislauf antrete. Nun könnte ich ja einfach jemanden fragen. Aber das wäre irgendwie langweilig. Stattdessen arbeite ich lieber verdeckt investigativ. Bereits früher habe ich herausgefunden, dass es sich um keinen Wasserbettenverkäufer handelt. Jetzt habe ich eine neue Spur.

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3. April 2013

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Das mach ich mit Links 03-2013

Das mach ich mit Links 03-2013

Mein persönlicher Rückblick auf den Laufmonat im Netz ist ein ganz schönes Durcheinander. Aber ein Spannendes, wie ich finde.

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29. März 2013

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Das Expertenvirus.

Das Expertenvirus.

Es gibt so viel versteckte Schönheit, so viel verborgenes Gutes auf dieser Welt. Doch während das Schneeglöckchen, die Haselmaus oder das Fett in der Salami sich dezent zurückhalten, gibt es andere, die nach vorne springen und unablässig laut: „Hallo! Hier bin ich! Seht mich an!“ rufen. Das macht nichts, wenn es sich um einen Magnolienbaum, einen Pfau oder eine Herrentorte handelt. Aber ausgerechnet unter denen, die sich exponieren, sind gelegentlich faule Eier…

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17. März 2013

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Jubiläumsbecher auf Erfolgsspur.

Jubiläumsbecher auf Erfolgsspur.

Wer den Halbmarathon in Bereich von 2 Stunden läuft, hat es schwer, auf ein Siegertreppchen zu kommen. Ich finde Siegertreppchen aber eigentlich ganz hübsch. Also fasste ich einen Plan: Ich reichte mein Buch „Jubiläumsbecher in der Busspur“ bei einem Literatur-Award ein, genauer, dem autoren@leipzig award. Dabei handelt es sich um einen „Indie-Autor Preis“, ein Award, der an sogenannte „Selfpublisher“ vergeben wird.

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5. März 2013

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Das mach ich mit Links. 02-2013

Das mach ich mit Links. 02-2013

Warum Mo Farah einen neuen Grund zum Weglaufen hat, man mit einem Marathon nicht mehr angeben kann und das Smartphone zum beliebtesten Laufausrüstungs-Spässle wird: Hier wieder meine ganz subjektive Auswahl der News und Links des vergangenen Monats.

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1. März 2013

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Traktat wider die Diskriminierung.

Traktat wider die Diskriminierung.

Ich werde diskriminiert. Von Männern. Und von Frauen. Besonders von Frauen. Sie reden mit mir. Aber sie wollen nicht mit mir laufen. Was mache ich nur falsch?

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