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Tag Archiv | "Berglauf"

Nachtrag 1: Der Eppsteiner Burglauf 2013.

Montag, Juli 8, 2013

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Nachtrag 1: Der Eppsteiner Burglauf 2013.

Es ist ein Jammer. Ich komme nicht zum Laufberichte schreiben. Aber so ganz verloren gehen sollen sie dann doch nicht, die mit Freude vollgestopften Erlebnisse an der Strecke und danach. Deshalb hier wenigstens ein Nachtrag. Eine Art Laufbericht für Eilige.

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Das Schwitzen im Walde.

Sonntag, Juli 1, 2012

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Das Schwitzen im Walde.

Wenn euch jemand erzählt, der Eppsteiner Burglauf sei unvergleichlich, heißt es aufgemerkt. Es könnte nämlich sein, dass dieser jemand gar nicht den Erlebniswert des Laufs meint. Sondern dass er einfach nur die nackte Tatsache zitiert. Denn der Eppsteiner Burglauf ist unvergleichlich, da gibt es gar nichts dran zu rütteln. Er hat eine Strecke von 7,777 Kilometern (unvergleichlich), findet Freitags abends statt (mindestens unüblich), man rast nach unten auf eine Burg zu, verheddert sich auf Altstadt-Treppen und schleppt sich dann wieder nach oben (total unvergleichlich) und es gibt im Ziel ein Äpplerglas als Belohnung (sowas von unvergleichlich).

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Terminologie des Laufens.

Sonntag, November 27, 2011

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Terminologie des Laufens.

Nahezu jeder ausgewachsene Läufer operiert heutzutage lässig mit Begriffen wie „Haglund-Ferse“ oder „Negative-Split“. Weitgehend unbekannt sind dagegen die Wörtlichkeiten, die das Laufen an und für sich betreffen. Hier kommt Aufklärung.

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10 gute Gründe, Bergläufe zu machen.

Sonntag, April 10, 2011

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10 gute Gründe, Bergläufe zu machen.

Es ist das Grauen jedes Laufanfängers: bergauflaufen. Selbst Nichtläufern wird es allein bei dem Gedanken, einen Berg im Laufschritt zu bewältigen, sofort blümerant. Doch auch alte Laufhasen mögen Bergläufe oft nicht. Dabei gibt es unzählige Gründe, gerade dieser Form des Laufens öfter zu frönen. Hier sind 10 davon am Beispiel des Feldberglaufs im Taunus.

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Frau Schmitt, das Bergfräulein.

Samstag, Juni 26, 2010

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Frau Schmitt, das Bergfräulein.

Eppstein kenne ich von Katja. Sonst eigentlich nicht. Ich war noch nie dort, auch nicht zum Volkslaufen. Dabei hätte ich bereits 24-mal die Gelegenheit gehabt. So oft hat der Eppsteiner Burg-Lauf nämlich schon stattgefunden. (...)

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Winterstein light.

Montag, März 22, 2010

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Winterstein light.

Läufer sind wie Mütter. Kaum ist das schmerzhafte Ereignis  – Geburt oder Lauf – vorbei, überwiegt das Glück und alles ist vergessen. Gäbe es dieses Phänomen nicht, wären Volksläufe und Menschheit bald ausgestorben. Wer wiederholt schon freiwillig die Pein von 10 Stunden Wehen oder vier Stunden Marathon? Oder drei Stunden Volkslauf „Rund um den Winterstein“? […]

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Ask the therapist.

Sonntag, September 27, 2009

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Ask the therapist.

Der Altköniglauf beginnt mit einer Panne. Ich bin zu früh aufgestanden. Aus Versehen. Eine ganze Stunde. Was hätte man in der Zeit nicht noch alles träumen können! Neulich träumte ich von jemandem, der mich fragte: „Sind alle in deiner Familie so kariert?“ Das wäre eine gute Frage für einen Therapeuten. Die große Philosophin Mariah Carey hat einmal gesungen, dass in uns allen ein kleiner Held wohnt. (...)

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Wenn der Vogel Strauß dreimal stolpert.

Sonntag, Juni 15, 2008

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Wenn der Vogel Strauß dreimal stolpert.

Der Taunussteiner Waldlauf ist eigentlich gar kein Volkslauf. Er ist eine Marke. Er hat alles, was man als erfolgreiche Marke braucht: ein unverwechselbares Erscheinungsbild, verlässliche Qualität und treue Kunden. Dabei beschränkt sich das mit dem Erscheinungsbild nicht nur auf die Strecke. Der Marke „Taunssteiner Waldlauf“ begegnet man nämlich schon lange, bevor der Startschuss fällt. Zum Beispiel an diversen Abzweigungen auf dem Hinweg – überall rast der scheinbar hochmotivierte Vogel Strauß, Erkennungszeichen des Lauftreff Neuhof, über die Wegweiser. (...)

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Da, wo die Königin schießt.

Sonntag, Mai 4, 2008

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Da, wo die Königin schießt.

Wiesbaden Naurod ist von Frankfurt aus gesehen schnell zu erreichen. Außer, es gäbe vielleicht eine Tagesbaustelle auf der A3, bei der wegen Markierungsarbeiten zwei von drei Fahrspuren gesperrt werden. Aber das würden die doch nie tun. Nicht samstags nachmittags bei bestem Wetter, wenn das komplette Rhein-Main-Gebiet unterwegs ist, um neue Rabatten für die Terrasse zu kaufen. Oder Grillgut. Oder den Sonnenschirm Karlsö (...)

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Von Madonna, Gisela und Woherkommstndu.

Sonntag, März 16, 2008

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Von Madonna, Gisela und Woherkommstndu.

Madonna hat gesagt, wer sich beim Duschen auf die Füße pieselt, kriegt keinen Fußpilz. Das hat zwar überhaupt nichts mit dem Lauf rund um den Winterstein zu tun, über den ich eigentlich berichten will. Aber ich dachte, das ist doch mal eine Meldung für Läufer: nie wieder Füße Fungi! Außerdem muss man den Leser mit Hilfe eines Prominenten in den Text hineinziehen. Das habe ich von Mario Adorf gelernt, der in seinen Büchern immer schreibt, wer ihn alles kennt. Und dass der Papst (...)

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Von Streckenkarten, Haartrocknern und Plüschfröschen.

Samstag, September 29, 2007

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Von Streckenkarten, Haartrocknern und Plüschfröschen.

Der Altkönig-Lauf ist kein Lauf für Streckenkartenlegastheniker. Auf der 20 km Strecke läuft man zwei Runden. Aber eben nicht genau zwei Runden, sondern eine Runde mit Schleifen dran. Es gibt Menschen, die betrachten Streckenkarten und sagen „Aha, so so, ach, da lang geht es!“. Ich schaue auf die Karte und denke: „Öhöm.“ Viel lieber ist mir da doch das Höhenprofil. Grob gesagt: es geht erst rauf (...)

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Von Tropenwäldern, Erzfeinden und Erfrischungsräumen.

Sonntag, Juni 10, 2007

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Von Tropenwäldern, Erzfeinden und Erfrischungsräumen.

Seit 38 Jahren kaufen sich Menschen eine Startnummer, laufen eilig auf einen etwa 500 Meter hohen Berg, obwohl dort niemand auf sie wartet und laufen dann ohne eine Rast wieder herunter. Traditionen sind nicht unbedingt dazu da, verstanden zu werden. Heute will ich einer von diesem Menschen sein und auf den Melibokus an der Bergstraße laufen. „Es ist ein Berglauf“, sagt der Moderator am Start. „Es geht also erst rauf und dann wieder runter.“ (...)

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Von sauren Shirts, hefigen Fröschen und Elvis’ Pudel.

Montag, März 19, 2007

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Von sauren Shirts, hefigen Fröschen und Elvis’ Pudel.

Heute geht es zum 31. Mal "Rund um den Winterstein". Nicht für mich – gottlob, ich muss nur einmal. Das ist auch völlig ausreichend, denn der Lauf im Taunus ist 30 km lang und nicht gerade flach. Der Name täuscht nämlich – wenn man am Fuß eines Berges läuft, muss man eben auch über den Fußrücken. Der misst, stur gerechnet, 321 Höhenmeter, das Hoch und Runter dazwischen nicht mitgezählt. Normalerweise schreckt so etwas die Läufermassen ab. Aber heute (...)

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Von Jesus, Fitnessnüssen und Teekesseln.

Sonntag, April 9, 2006

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Von Jesus, Fitnessnüssen und Teekesseln.

"Jesus ist Sieger." so steht es auf einer Sporttasche in der Mädchenumkleide der International School in Oberursel. Ich finde das langweilig. Ein Volkslauf, bei dem der Gewinner von vorne-herein feststeht – wo gibt’s denn sowas. Warum geben die da vorne sich denn überhaupt noch so eine Mühe und watzen los, als ging’s um was? Um eine Urkunde zum Beispiel, oder gar um ein Zellophan-Gebinde der ortsansässigen Drogerie. Mit hellblauem Frotteewaschlappen und Shampoo der Geschmacksrichtung Mango Gurke. Das soll alles dieser Jesus abgreifen? In welcher Altersklasse startet der überhaupt? (...)

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Von komischen Vögeln, volksnahen Olympiasiegern und nackten Männern.

Sonntag, Juni 19, 2005

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Von komischen Vögeln, volksnahen Olympiasiegern und nackten Männern.

Der Vogel Strauss (Struthio camelus) ist ein Laufvogel. Wieso andere Vögel fliegen können, ist ihm ein völliges Rätsel. Allerdings stört es ihn auch nicht weiter. Er zischt mit einer Schrittlänge von 6-8 Metern durch die afrikanische Steppe, was ihm durchaus ein Tempo von 80km/h einbringt. Wenn es jemand darauf abgesehen hat, ihm seinen puscheligen Periskophals umzudrehen, kann er diese Geschwindigkeit auch schon mal ein Stündlein durchhalten. (...)

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Die Bergstraße ruft!

Sonntag, Juni 12, 2005

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Die Bergstraße ruft!

Der Melibokus ist ein Berg im Odenwald. Obwohl der Name für mich eher klingt wie eine Krankheit. „Herr Doktor, sagen Sie mir die Wahrheit.“ „Sie haben Morbus Melibokus. Im Endstadium. Es tut mir leid.“ Gelegentlich wird der Berg auch Malschen genannt. Auch das hat eigentlich kein Berg verdient. Der M. liegt im Odenwald. Intimen Kennern der A5 zwischen Darmstadt und Heidelberg ist der Anblick des grünen Berges mit der ausgedienten US-Sendestation auf dem Gipfel sehr vertraut. (...)

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